• Luganos Goalie Noam Baumann und Verteidiger Fulvio Sulmoni freuen sich über den Sieg im Letzigrund
    Luganos Goalie Noam Baumann und Verteidiger Fulvio Sulmoni freuen sich über den Sieg im Letzigrund  (KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

Viel redliche Arbeit, aber kein Lohn

Auf die schier peinliche Vorstellung im Cupspiel gegen Kriens antwortet der FC Zürich mit einer deutlichen Steigerung. Dennoch resultiert mit dem 0:1 gegen Lugano die achte Saisonniederlage.
Fussball. 

Nach dem Spiel vor nur noch knapp 8500 im Letzigrund muss Trainer Ludovic Magnin feststellen, dass seine Mannschaft in den letzten acht Runden der Super League nur zweimal gewonnen hat - beide Male gegen den Stadtrivalen GC, dem es in diesen Wochen und Monaten sportlich noch schlechter geht. Auch ist die Bilanz des FCZ in der Super League jetzt negativ: sieben Siege stehen je acht Unentschieden und Niederlagen gegenüber.

Die Zürcher machten zu wenig aus dem glücklichen Umstand, dass sie die ganze zweite Halbzeit in Überzahl spielen konnten. Luganos ungarischer Innenverteidiger Akos Kecskes sah nach zwei bösen Fouls unmittelbar vor der Pause die Gelb-Rote Karte. Bis dorthin hatte die Mannschaft von Trainer Fabio Celestini sehr wenig zu einem guten Spielgehalt beigetragen. Aber die Tessiner zeigten nach einer halben Stunde den schönsten Angriff. Alexander Gerndt schloss diesen nach einem Doppelpass mit Armando Sadiku ab. Goalie Yanick Brecher hätte den nicht platzierten Schuss beinahe pariert, aber der Ball rutschte ihm unter dem Körper durch ins Tor.

In der ganzen zweiten Halbzeit arbeiteten die Zürcher redlich. Sie waren sichtlich bemüht, die blamable Leistung vom Cup-Viertelfinal gegen Kriens vergessen zu machen. Vor allem in der letzten Viertelstunde kamen sie zu vielen guten Chancen, die ihnen mindestens ein Unentschieden hätten eintragen müssen. Sie scheiterten aber in den meisten Fällen an ihrer Hektik oder am starken Goalie Noam Baumann.

Zürich - Lugano 0:1 (0:1)

8434 Zuschauer. - SR Schärer. - Tor: 30. Gerndt (Sadiku) 0:1.

Zürich: Brecher; Rüegg, Bangura, Maxsö, Charabadse; Sertic, Hekuran Kryeziu; Winter (46. Kololli), Zumberi (67. Ceesay), Khelifi (79. Nef); Odey.

Lugano: Baumann; Yao, Kecskes, Sulmoni, Daprelà; Piccinocchi, Sabbatini; Carlinhos (78. Covilo), Bottani (56. Crnigoj), Gerndt; Sadiku (46. Mihajlovic).

Bemerkungen: Zürich ohne Marchesano, Domgjoni, Untersee, Pa Modou, Andereggen, Omeragic, Aliu und Sauter (alle verletzt). Lugano ohne Maric (gesperrt), Lavanchy, Brlek und Macek (alle verletzt). 45. Gelb-rote Karte gegen Kecskes (Foul). Verwarnungen: 32. Hekuran Kryeziu (Foul), 33. Kecskes (Foul), 48. Mihajlovic (Foul) 72. Carlinhos (Foul), 73. Rüegg (Foul), 85. Baumann (Spielverzögerung), 91. Crnigoj (Spielverzögerung). (sda)

03. Mär 2019 / 19:20
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