• Thuns Dejan Sorgic fordert St.Gallens Goalie Dejan Stojanovic - am Ende behält der Ostschweizer die Oberhand
    Thuns Dejan Sorgic fordert St.Gallens Goalie Dejan Stojanovic - am Ende behält der Ostschweizer die Oberhand  (KEYSTONE/MARCEL BIERI)

St. Gallen mit drittem Sieg in Folge

Vierte Niederlage in Serie von Thun, dritter Sieg in Serie des FC St. Gallen. Der Match in Thun bringt den auf einer Welle des Erfolgs reitenden St. Gallern einen 2:1-Sieg.
Fussball. 

Lange Zeit schienen die Thuner auf dem besten Weg zu sein, nach drei Niederlagen wieder einmal gewinnen oder zumindest punkten zu können. Sie dominierten in der ersten halben Stunde deutlich. Das Führungstor nach zehn Minuten, erzielt von Marvin Spielmann nach einem schönen Diagonalpass von Grégory Karlen, war eine zu geringe Ausbeute. Der junge Oltner Spielmann, vom FC Wil ins Berner Oberland gekommen, hatte zu Beginn der Saison in rascher Folge sechs Meisterschaftstore erzielt. Nach einer Verletzung scheint er die Produktion wieder aufgenommen zu haben.

Der FC St. Gallen - auch bedingt durch ein breites Lazarett - knüpfte nicht an die jüngsten Erfolge in Basel (2:0) und gegen Lugano (3:0) an. Aber nach dem zu diesem Zeitpunkt überraschenden Ausgleich nach 32 Minuten fanden sie sich für den Rest der Partie viel besser zurecht. Der langjährige Thuner Andreas Wittwer schlug die Flanke auf den Torschützen Nassim Ben Khalifa. Noch vor der Pause wären die Ostschweizer entgegen dem Spielverlauf beinahe in Führung gegangen. Auf eine Flanke des überzeugenden Nassim Ben Khalifa traf Nzuzi Toko mit einem Kopfball die Oberkante der Latte.

In der zweiten Hälfte hätte das Führungstor auf beiden Seiten fallen können. Die einzige zwingende Aktion schloss St. Gallens Neuzugang Runar Sigurjonsson nach einem langen Rush mit dem Siegestor ab. Nach dem 1:2 waren die Thuner minutenlang deroutiert. Erst in den letzten Minuten kamen sie noch zu zwei grossen Chancen, die bessere davon Sekunden vor dem Abpfiff mit einem knapp verzogenen Kopfball von Dejan Sorgic.

St. Gallen ist für den FC Thun traditionsgemäss ein zäher Gegner. Obwohl die Mannschaften in den letzten Jahren immer wieder andere Gesichter hatten, gewannen die Berner nur zwei der letzten zwölf Duelle. St. Gallen besiegte Thun in dieser Zeit siebenmal. Und nunmehr - in dieser Saison - dreimal nacheinander.

Telegramm:

Thun - St. Gallen 1:2 (1:1). - 4591 Zuschauer. - SR San. - Tore: 10. Spielmann (Karlen) 1:0. 32. Ben Khalifa (Wittwer) 1:1. 77. Sigurjonsson (van der Werff) 1:2.

Thun: Nikolic; Kablan, Gelmi, Bürgy, Joss; Lauper; Tosetti, Hediger (69. Costanzo), Karlen (78. Facchinetti), Spielmann (75. Ferreira); Sorgic.

St. Gallen: Stojanovic; Hefti, Koch, van der Werff; Sigurjonsson; Aratore (93. Gasser), Toko (84. Aleksic), Kukuruzovic, Wittwer; Itten (75. Buess), Ben Khalifa.

Bemerkungen: Thun ohne Bigler, Rodrigues, Alessandrini und Glarner (alle verletzt). St. Gallen ohne Wiss (gesperrt), Haggui, Tschernegg, Gönitzer, Musavu-King, Ajeti (alle verletzt) und Barnetta (krank). 42. Kopfball von Toto an die Latte. Verwarnungen: 20. Sorgic (Foul), 39. Aratore (Foul), 45. Hediger (Foul), 47. van der Werff (Foul), 52. Sigurjonsson (Foul), 59. Bürgy (Foul), 94. Ben Khalifa (Foul). (sda)

04. Mär 2018 / 18:12
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