• Lucien Favre gab vor dem Heimspiel von Borussia Dortmund gegen Stuttgart nicht viele Informationen preis
    Lucien Favre gab vor dem Heimspiel von Borussia Dortmund gegen Stuttgart nicht viele Informationen preis  (KEYSTONE/EPA/LUKAS BARTH-TUTTAS)

Meisterduell geht von vorne los

Das einst grosse Polster des BVB von neun Punkten ist dahin. Der Kampf um die deutsche Meisterschaft zwischen dem Leader Borussia Dortmund und Bayern München beginnt in der 25. Runde von neuem.
Fussball. 

Bei Bayern München war in den letzten Tagen weder das Bundesliga-Heimspiel am Samstag gegen Wolfsburg noch das Achtelfinal-Rückspiel nächste Woche gegen Liverpool das grosse Thema, sondern der Rauswurf der drei verdienten Nationalspieler Mats Hummels, Jérôme Boateng und Thomas Müller von Bundestrainer Joachim Löw.

"Die Endgültigkeit, mit 29, 30 Jahren als altes Eisen bezeichnet zu werden, das ist nicht richtig", rügte Bayerns Trainer Niko Kovac Löw. Der Bayern-Trainer rechnet mit einer "Trotzreaktion" des enttäuschten Trios. "Wenn der Druck von aussen und von einem selbst sehr gross ist, sind sie zu Höchstleistungen im Stande." Alle Augen und TV-Kameras werden in der ausverkauften Münchner Arena auf die Weltmeister von 2014 gerichtet sein, die Löw zu Beginn dieser Woche auf einen Schlag aussortiert hat.

Die Bayern-Verantwortlichen Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeness haben sich noch nicht gross zum Fall geäussert, zu fest gilt der Fokus den sportlichen Herausforderungen in diesen Tagen, zumal die Münchner erstmals seit 161 Tagen den BVB wieder von der Tabellenspitze verdrängen können und mit einem Sieg gegen Liverpool in die Viertelfinals der Königsklasse einziehen können.

Wortkarger Favre

In Dortmund muss derweil Lucien Favre seine erste Resultat-Krise mit dem BVB meistern. Vor dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart am Samstag gab sich der 61-jährige Waadtländer wortkarg. Selbst Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc konnte sich ein breites Grinsen nicht verkneifen. "Umfassend informiert jetzt, ne?", sagte Zorc nach der Pressekonferenz auf dem Trainingsgelände des Spitzenreiters in Dortmund-Brackel.

"Favre versteckt Titel-Krise hinter Taktik-Gefasel", schrieb die Bild. Nach nur einem Sieg in den letzten acht Spielen und dem Ausscheiden im Cup und in der Champions League darf sich der BVB zuhause gegen das abstiegsbedrohte Stuttgart keinen Ausrutscher erlauben.

Der VfB spürt nach dem 5:1 am letzten Wochenende gegen Hannover wieder Rückenwind. Auch wenn die Bilanz von Trainer Markus Weinzierl mit lediglich vier Siegen aus 17 Spielen noch immer schlecht ist, zeigt die Formkurve in den letzten Wochen nach oben. "Ich finde, dass wir seit drei, vier Spielen eine gute Tendenz, eine gute Stabilität haben", so Weinzierl. (sda)

09. Mär 2019 / 06:00
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