• Am Donnerstagabend kam es in Nürnberg zu Messerattacken auf drei Frauen. (Symbolbild)
    Tödliche Messerattacke in Dornbirn. (Symbolbild)  (KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

Tödliche Messerattacke in Dornbin

Heute gegen 15.15 Uhr attackierte ein 34-jähriger in Lustenau wohnhafter Mann in der Bezirkshauptmannschaft Dornbirn einen Mitarbeiter mit einem Messer. Die Verletzungen waren tödlich, der Täter konnte unterdessen festgenommen werden.

Laut einer Mitteilung der Landespolizei flüchtete der Täter nach der tödlichen Messerattacke.  Er konnte jedoch um 15.45 Uhr von einer Polizeistreife im Bereich des Kulturhauses in Dornbirn festgenommen werden.

Die Mediensprecherin der Landespolizeidirektion Vorarlberg, erklärte gegenüber FM1Today, dass das Opfer so schwere Verletzungen erlitten, dass es noch am Tatort verstorben sei. «Reanimationsversuche blieben leider erfolglos», sagte sie.

Tief betroffen und bestürzt äußert sich Landeshauptmann Markus Wallner in einer ersten Stellungnahme über die schrecklichen Ereignisse in der Bezirkshauptmannschaft Dornbirn. «Wir können es nicht fassen, was da passiert ist. Unsere Gedanken und Anteilnahme sind in diesen Stunden in erster Linie bei der Familie des Opfers.» Wallner, der sich gerade in Brüssel befindet, hat seine Reise abgebrochen und befindet sich auf der Rückreise.

In dieser Stunde werden außerdem Maßnahmen eingeleitet, um die Sicherheit im Amt der Landesregierung und bei den Bezirkshauptmannschaften zu erhöhen.

Heute Abend gab die Landespolizeidirektion Vorarlberg Einzelheiten über den Täter bekannt: Beim Verdächtigen handelt es sich um einen arbeitslosen 34-jährigen türkischen Staatsangehörigen. Er wurde 1985 in Vorarlberg geboren und beging hier zahlreiche kriminelle Delikte. Ende 2009 wurde ein rechtskräftiges Aufenthaltsverbot gegen ihn erlassen, aufgrund dessen er 2010 das Bundesgebiet verliess. Heuer kam er illegal nach Österreich zurück und stellte am 7. Januar 2019 einen Asylantrag.
Der Beschuldigte ist derzeit beim Landeskriminalamt in Haft, das auch die weiteren Ermittlungen gemeinsam mit der Polizeiinspektion Dornbirn führen wird. (red)

 

 

06. Feb 2019 / 16:28
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