• Dieses Jahr darf in Davos gegen das WEF demonstriert werden. Auch in anderen Städten wie 2016 in Zug war gegen die Veranstaltung protestiert worden (Archivbild).
    Dieses Jahr darf in Davos gegen das WEF demonstriert werden. Auch in anderen Städten wie 2016 in Zug war gegen die Veranstaltung protestiert worden (Archivbild).  (KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

Davoser Behörden erlauben Platz-Demo am WEF

Die Jungsozialisten (Juso) Schweiz dürfen am 24. Januar in Davos gegen das World Economic Forum (WEF) demonstrieren. Die Davoser Regierung, der Kleine Landrat, erlaubt eine öffentliche Platzdemonstration.
Davos. 

Versammeln dürfen sich die Kundgebungsteilnehmer auf dem Areal zwischen dem Rathaus- und dem Bubenbrunnenplatz, wie die Davoser Behörden am Mittwoch mitteilten. Bewilligt wurde die Demonstration allerdings mit zahlreichen Auflagen.

Diese Auflagen betreffen unter anderem die Art der Kundgebung, den Ordnungsdienst sowie das Informations- und Kundgebungsmaterial. Die Demonstration unterliegt zudem einer zeitlichen Begrenzung. Bewilligt wurde die Platzdemonstration für den Donnerstag, 24. Januar, zwischen 15 und 18 Uhr.

Wichtige Rechte

Die Davoser Kommunalregierung schrieb, dem Kleinen Landrat sei es wichtig, dass Demonstrations- und Meinungsäusserungsrechte in Davos auch während des Jahrestreffens des World Economic Forum gelebt werden könnten.

Nach Davoser Behördenangaben gingen bislang keine weiteren Gesuche um Demonstrationen während des Weltwirtschaftsforums ein. Letztes Jahr war die Demonstration nicht genehmigt worden. Es liege zu viel Schnee, antworteten die Behörden auf ein Gesuch von linken Jungparteien.

Trump in Davos

Die Davoser Regierung hat in den vergangen Jahren trotzdem immer wieder Demonstrationen erlaubt. Allerdings fanden diese Kundgebungen im Gegensatz zu jenen um die Jahrtausendwende keinen grossen Anklang. Opponiert gegen das WEF wurde in der Vergangenheit nicht nur in Davos, sondern auch in Bern oder in Zürich, wo letztes Jahr eine Anti-Trump-Demonstration stattfand.

Das WEF beginnt am Dienstag, 22. Januar, und dauert bis Freitag, 25. Januar. Bekanntester Teilnehmer dürfte US-Präsident Donald Trump sein. (sda)

09. Jan 2019 / 10:55
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