• Wildtiere auf Fahrbahn
    Wildtiere auf der Fahrbahn sind im Werdenberg keine Seltenheit.

Weitere Verkehrsmassnahmen wegen Wildwechsel

Im Kanton St.Gallen wird nach wie vor starker Wildwechsel festgestellt. Dies insbesondere im Raum Werdenberg-Sarganserland und im Toggenburg. Nebst den bereits kommunizierten Verkehrsmassnahmen in Bad Ragaz wird nun auch auf der Staatsstrasse in Sennwald und Wartau die Geschwindigkeit reduziert. Damit sollen Unfälle mit Tier- und Personenschaden verhindert werden.

Neu wird die Geschwindigkeit auf der Staatsstrasse in Sennwald und in Wartau herabgesetzt. Die neu gültige Höchstgeschwindigkeit beträgt 60 km/h. Diese Geschwindigkeitsbegrenzung gilt in den Nachtstunden zwischen 18 Uhr und 8 Uhr. Zudem wird mit den Signalen «Wildwechsel» auf die Gefahr aufmerksam gemacht. 

Zur Zeit gelten im Kanton St.Gallen folgende geänderten Signalisationen wegen Wildwechsel:

Sennwald, Staatsstrasse, Abschnitt zwischen Sennwald – Liez, Höhe Gass, Höchstgeschwindigkeit 60 km/h zwischen 18 Uhr und 8 Uhr

Wartau, Staatsstrasse, Abschnitt Weite bis Gemeindegrenze Sevelen, Höchstgeschwindigkeit 60 km/h zwischen 18 Uhr und 8 Uhr

Bad Ragaz / Vilters-Wangs, Staatsstrasse (Kantonsstrasse Nr. 1) Abschnitt Saarkanal – Baschär – Freihofkreisel – Neugrüt, Höchstgeschwindigkeit 60 km/h

Hier wird die Einhaltung der Geschwindigkeit mit einer semistationären Messanlage überprüft.

Bad Ragaz, Staatsstrasse (Kantonsstrasse Nr. 1) Abschnitt Gemarkungen Bidems-Süd – Malveer – Teil – Jerelliweg, Höchstgeschwindigkeit 60 km/h

Die Überprüfung der Höchstgeschwindigkeit in Bad Ragaz während den ersten zweieinhalb Tagen hat ergeben, dass von etwas mehr als 6'000 gemessenen Fahrzeugen knapp 300 zu schnell unterwegs waren. Der negative Spitzenreiter wurde mit 93 km/h gemessen. Die Kantonspolizei stellte dabei fest,  dass sowohl zu Tages- als auch zu Nachtzeiten die Geschwindigkeiten überschritten werden. Ein rechtzeitiges Reagieren auf Wildwechsel sei so nicht möglich, schreibt die Kantonspolizei in einer Mitteilung. Dies könner zu schweren Unfällen führen.

 

29. Jan 2019 / 15:05
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