• Nach der Verurteilung des Drogenbosses "El Chapo" in den USA nimmt die amerikanische Justiz nunmehr seine Söhne in die Mangel. (Archivbild)
    Nach der Verurteilung des Drogenbosses "El Chapo" in den USA nimmt die amerikanische Justiz nunmehr seine Söhne in die Mangel. (Archivbild)  (KEYSTONE/AP DEA)

US-Justiz nimmt "El Chapo"-Söhne ins Visier

Die US-Justiz hat zwei Söhne des verurteilten mexikanischen Drogenbosses Joaquín "El Chapo" Guzmán wegen Drogenschmuggels angeklagt. Die Anklageschrift wurde am Donnerstag anderthalb Wochen nach dem Schuldspruch gegen "El Chapo" in New York veröffentlicht.
New York. 

Darin wird Joaquín Guzmán López alias "El Güero" (der Blonde) und Ovidio Guzmán López alias "El Ratón" (die Maus) vorgeworfen, zwischen 2008 und 2018 Kokain, Cannabis und Crystal Meth in die USA geschmuggelt zu haben.

Die Anklageschrift war bereits im April 2018 vorbereitet worden. Sie wurde aber unter Verschluss bewahrt, um "die Sicherheit von Zeugen zu schützen" und die Ermittlungen nicht zu behindern, wie die US-Behörden erklärten. Die beiden Angeklagten gelten als Mitglieder des von ihrem Vater mitbegründeten Sinaloa-Kartells und halten sich derzeit in Mexiko auf.

"El Chapo" Guzmán war am 12. Februar nach einem dreimonatigen Mammutverfahren in New York verurteilt worden. Die Geschworenen befanden Guzmán in sämtlichen Anklagepunkten für schuldig. Laut Klageschrift soll das Sinaloa-Kartell unter seiner Führung zwischen 1989 und 2014 fast 155 Tonnen Kokain und grosse Mengen andere Drogen in die USA geschmuggelt haben. Das Strafmass soll am 25. Juni verkündet werden. (sda/afp)

22. Feb 2019 / 03:08
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