• US-Präsident Donald Trump hat am Sonntag (Ortszeit) seine Zuversicht kundgetan, dass es bei den Coronavirus-Opferzahlen in den USA leichte Verbesserungen gebe.
    US-Präsident Donald Trump hat am Sonntag (Ortszeit) seine Zuversicht kundgetan, dass es bei den Coronavirus-Opferzahlen in den USA leichte Verbesserungen gebe.  (KEYSTONE/AP/Patrick Semansky)

Trump sieht Zeichen der Hoffnung in den USA

US-Präsident Donald Trump hat am Sonntag (Ortszeit) die Hoffnung geäussert, dass in einigen Brandherden der Coronavirus-Krise in den USA ein Abflachen auszumachen sei. Er verweist dabei auf jüngste Mitteilungen aus dem am schlimmsten betroffenen Bundesstaat New York.
New York. 

Dort meldeten die Behörden am Sonntag erstmals seit einer Woche, dass weniger Menschen als am Vortag verstorben seien. "Vielleicht ist das ein gutes Zeichen", betonte Trump. "Wir beginnen, das Licht am Ende des Tunnels zu sehen", sagte er vor Journalisten in Washington. "Man kann aber nie glücklich sein, wenn so viele Menschen sterben."

Der US-Präsident rief die Amerikaner angesichts der verheerenden Coronavirus-Pandemie auf, für Ärzte und Pflegepersonal zu beten. Die Mitarbeiter im Gesundheitswesens zögen jeden Tag trotz "enormer Gefahr" gegen das Coronavirus "in den Krieg", sagte Trump am Sonntagabend (Ortszeit) im Weissen Haus vor Journalisten. "Es ist ein sehr harter Feind", betonte Trump. Der US-Präsident dankte ausdrücklich den Angestellten von Logistikunternehmen und Einzelhändlern, welche die Versorgung im Land aufrecht erhielten.

Übertragung von Mensch zum Tier

Derweil ist in einem New Yorker Zoo ein Tiger positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Das vierjährige Weibchen Nadia leide an einem trockenen Husten, teilen die Betreiber des zoologischen Gartens im Stadtteil Bronx am Sonntag (Ortszeit) mit.

Die Tigerdame habe sich mutmasslich bei einem Pfleger angesteckt, teilte die für die Verwaltung weiter mit. Der Pfleger hatte noch keine Symptome des Virus gezeigt, als er weiterhin seiner Berufstätigkeit nachgegangen sei, hiess es weiter.

Es sei weltweit die erste bekannte Infektion bei einem Tiger und das erste Mal, dass die Krankheit bei einem Tier in den USA nachgewiesen worden sei, hiess es weiter.

Nadia werde sich aber voraussichtlich erholen, teilten die Verantwortlichen zudem mit. Es sei nicht bekannt, in welcher Weise das Coronavirus auf den Organismus von Grosskatzen wirke, erläuterte der Zoo weiter. Die Tiere würden deshalb genau beobachtet.

Die Coronavirus-Pandemie soll durch Übertragung des Erregers von einem Wildtier auf einen oder mehrere Menschen auf einem Markt der chinesischen Millionenmetropole Wuhan entstanden sein. Seither wurden mehrere Fälle bekannt, in dem der Erreger mutmasslich von Menschen auf Tiere übersprang. So wurden zwei Hunde in Hongkong und eine Hauskatze in Belgien positiv auf das Coronavirus getestet. (sda/reu/afp/dpa)

06. Apr 2020 / 02:17
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