• 2004: Der SRC Vaduz ist zum ersten Mal Schweizer Meister.
    2004: Der SRC Vaduz ist zum ersten Mal Schweizer Meister.

Zweifacher Schweizer Meister aus Vaduz

Am Donnerstag startet die neue NLA-Meisterschaft der Squasher. Der SRC Vaduz startet mit dem gleichen Team wie im letzten Jahr und möchte sich erneut für die Playoffs qualifizieren. Für den Titel – wie 2004 und 2012 – sind andere Teams zu favorisieren.
Squash. 

Donnerstag, 26. Februar 2004:  Vor genau 14 Jahren und 217 Tagen herrschte Hochbetrieb im Squash-House Vaduz. Die Spieler des SRC Vaduz hatten gerade mit 4:0 klar gewonnen und waren dementsprechend ausser sich vor Freude. Es wurde gejubelt, angestossen, gefeiert. Vaduz sicherte sich damals den zwölften Sieg im 15. Spiel, womit der erste Meistertitel der Clubgeschichte perfekt war. Michel Haug und Roger Baumann, die heute noch in der Mannschaft agieren, feierten damals schon mit. Marcel Rothmund, Timo Vogel, Ralf Wenaweser und Spielertrainer John Williams rundeten das damalige Meisterteam ab. Appetit holten sich die Vaduzer eine Saison zuvor, als sie Vizemeister wurden. Es sollte keine Eintagsfliege bleiben. 2012 doppelten die Vaduzer mit dem zweiten Meistertitel nach: Wieder mit dabei waren Roger Baumann, Michel Haug und Marcel Rothmund. Neben ihnen kämpften die beiden starken Legionäre Borja Golan und Davide Bianchetti um Punkte.

Start in eine ungewisse Saison
Das Tripple zu schaffen wird aber immer schwieriger. Die Gegner haben aufgerüstet – starke ausländische Legionäre kämpfen mittlerweile in fast jedem Team  mit. Zudem wird derzeit im Verband die Ausländerregelung diskutiert. Spruchreif ist noch nichts. Es wäre aber möglich, dass über kurz oder lang das «Gentlemen-Agreement», mit maximal zwei Ausländern zu spielen, fällt. Dann könnte der Titel praktisch gekauft werden. Wer am meisten Geld in ein Team steckt und mit vier Topprofis aus dem Ausland antritt, wird Schweizer Meister. Noch ist es nicht so weit und es bleibt zu hoffen, dass die Vereine am bisherigen «Gentlemen-Agreement» festhalten, sodass weiterhin neben maximal zwei Ausländern zwei Schweizer oder Liechtensteiner Spieler antreten. Dies wäre auch ein klares Zeichen für eine langfristige, gesunde Nachwuchsförderung. Eben weil solche Gespräche stattfinden, ist die neue Meisterschaft, welche am Donnerstag startet, nur sehr schwer plan- und überschaubar. «Wir wissen nicht, wie die anderen Mannschaften antreten werden. Das wird sich erst mit der Zeit zeigen. Klar ist, dass wir so starten, wie die vergangene Saison aufgehört hat», erklärt Spieler Patrick Maier. Somit gehören Jens Schoor, Davide Bianchetti, Roger Baumann, Michel Haug, Patrick Maier und David Maier dem Team 1 der Vaduzer an.

Zuerst gegen Pythons, dann das Derby gegen Grabs
Das erste Spiel der neuen Saison bestreiten die Vaduzer am Donnerstag um 19.30 Uhr zu Hause gegen die Pythons aus Kriens. Die Innerschweizer sind eine Wundertüte. Nach dem Abstieg von Schaffhausen sind nun wieder drei Mannschaften aus dem gleichen Verein aus Kriens in der NLA – sie nennen sich Pythons, Panthers und Pilatus Kriens. Welcher Spieler aber denn nun in welchem Team spielen wird, ist anfangs
Saison schwer herauszufinden. In Vaduz hofft man natürlich auf einen Sieg beim Meisterschaftsauftakt. Eine Woche später gastiert Grabs in Vaduz. Das Derby wird schwierig zu gewinnen sein. Grabs soll auf die neue Saison hin aufgerüstet haben. (kop)

01. Okt 2018 / 12:39
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