• SCHAFFHAUSEN - VADUZ
    Mario Frick (r.) mit FCS-Trainer Murat Yakin.  (Roger Albrecht/sport-presse)

Zufriedene Gesichter beim FCV

Die Laune bei den Vaduzern war nach der Partie bestens. Trotzdem sei man «gierig auf mehr» und will nächste Woche nachlegen.

Nach dem Spiel kam Mario Frick mit einem Lächeln aus der Kabine. Der FCV-Trainer war sichtlich zufrieden mit dem, was seine Mannschaft gezeigt hat. «Ich glaube, dass wir uns nicht viel vorwerfen lassen müssen. Das war ein guter Auftritt», sagte Mario Frick. Ihm gefiel nicht nur das Resultat, sondern auch dass seine Mannschaft spielbestimmend auf­trat. «Wir haben nicht mehr als zwei, drei Chancen zugelassen. Und alles kann man einfach nicht verteidigen. Ich denke trotzdem, dass es ein souveräner Auftritt von uns war», meinte Frick. Der FCV-Trainer ist froh, dass es nun auch endlich mit dem ersten Auswärtssieg geklappt hat. «Tuni (Anm. d. Red. Tunahan Cicek) hat schon vor dem Spiel gesagt, dass es schnell kippen kann. Und jetzt haben wir gesehen, wie schnell es gehen kann. Natürlich ist die Erleichterung gross, dass es jetzt geklappt hat.» Seit vier Spielen ist der FC Vaduz nun ungeschlagen. Diese Serie will man in den letzten drei Spielen der Saison weiterführen. «Nach so einem Spiel ist man natürlich gierig auf mehr. Wir müssen nächste Woche gegen Chiasso wieder so eine Leistung auf den Platz bringen.» Ziel der Vaduzer ist es nämlich, nach wie vor in den Top fünf zu überwintern.
Genauso glücklich über den Sieg war der Torschütze zum 0:2, Manuel Sutter. «Ich bin froh, dass es auswärts endlich geklappt hat. Wir haben uns schon in der ersten Halbzeit viele Chancen erspielt. Es war wichtig, dass wir geduldig geblieben sind», sagte Sutter. Der Stürmer erzielte in der 55. Minute das zweite FCV-Tor. «Klar ist es schön, dass ich etwas dazu beitragen konnte. Viel wichti­ger ist mir aber, dass wir endlich die ersten drei Punkte auswärts geholt haben», so Sutter. Der Österreicher hofft, in den nächsten Partien nachlegen zu können. «Dann haben wir uns die Winterferien verdient», schmunzelte er. Nach der Partie stand für die Elf von Mario Frick auslaufen auf dem Programm, gestern bekamen die Spieler nämlich frei. Mittelfeldspieler Gabriel Lüchinger sagte: «Es ist natürlich viel schöner mit drei Punkten im Gepäck nach Hause zu fahren. Ein Unentschieden oder eine Niederlage ist halt so naja.» Auf die Frage, ob man den Gegner so passiv erwartete, antwortete Lüchinger: «Wir haben schon darüber geredet, dass Schaffhausen eher defensiv steht und dann probiert mit Kontern zu spielen. Es ist gar nicht so einfach dagegen zu spielen, weil einem immer wieder jemand auf den Füssen steht oder man einen Gegner im Rücken hat.» Wie Sutter sagte Lüchinger, dass es wichtig gewesen sei, dass man konzentriert und geduldig weitergespielt hat. Mit guter Laune im Gepäck liege laut Lüchinger nach dem Spiel sicher auch noch das ein oder andere Bier drin. «Aber sicher nicht zu viele», schmunzelte er. (sb)

25. Nov 2019 / 07:00
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