• 20171203 Konzert des Gesangvereins Triesen
    Der Gesangverein Triesen bei einem Auftritt in der Pfarrkirche Triesen.  (Nils Vollmar)

Mit Musik und Gesang begeistern

Der Gesangverein Triesen feiert in diesem Jahr sein 150-jähriges Bestehen. Der Chor ist jedoch viel mehr als ein Verein, er ist ein Verbund von Freunden, die eine gemeinsame Verantwortung und Leidenschaft teilen.
Jubiläum. 

150. Jubiläum – es gibt nicht viele Vereine, die diese Marke knacken. Der Gesangverein Triesen ist einer davon. Wobei, 150 Jahre Gesangverein kann man eigentlich nicht sagen. 1868 wurde der Sängerchor Triesen gegründet, der einige Zeit später zum Männer-Kirchenchor wurde. In den 1970er-Jahren wurde auch der Singkreis gegründet und dieser Singkreis und der MGV Kirchenchor schlossen sich 1982 zum heutigen Gesangverein zusammen. Somit sind die Mitglieder des Gesangvereins Triesen die Erben unterschiedlicher Vereine, die in der Kirche gesungen haben.

Der Gesangverein hat heute 38 Mitglieder im Alter zwischen ca. 30 und fast 90 Jahren. Noch vor einiger Zeit stand es um den Chor nicht so gut. Wie viele andere Vereine hatte auch dieser mit fehlendem Nachwuchs zu kämpfen. Glücklicherweise konnten in den letzten zehn Jahren immer wieder neue Mitglieder gefunden werden. Ein Charakteristikum hat der Gesangverein Triesen: Kaum jemand verlässt den Chor. Für die Mitglieder ist ihr Engagement gleichzeitig eine Leidenschaft und wer einmal dabei ist, bleibt auch dabei. «Als ich dem Chor beitrat, hat es mich sehr beeindruckt zu sehen, wie die Leute füreinander da sind. Die Menschen tragen den Verein und werden von ihm getragen. Sie besuchen sich am Krankenbett und natürlich auch bei Festen», freut sich Joachim Batliner, Präsident des Gesangvereins Triesen. Er selbst singt seit etwa zehn Jahren und ist seit vier Jahren Präsident des Vereins. Batliner kann sein Engagement für den Chor leicht erklären: «Ich komme aus einem Haus, in dem sowohl Religion als auch Gesang sehr wichtig waren. Als ich nach Triesen kam, wollte ich gerne einen Beitrag zum Leben im Dorf leisten. So war für mich der Eintritt in den Chor ganz natürlich.» (lat)

Mehr in der Print- und ePaper-Ausgabe des «Liechtensteiner Vaterlands» von Montag. 4. Juni 2018.

03. Jun 2018 / 20:22
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