• Manfred Schurti
    Manfred Schurti war Liechtensteins bester Autorennfahrer. (Bild: Archiv)

Einige Grössen prägten Triesens Sport

Drei Sportarten waren in der Gemeinde Triesen in den letzten 60 Jahren dominant: Der Fussballclub Triesen sowie der Motocross- samt Motorrennsport. Aufs Konto von Ursula Gregg-Konzett (Ski) geht die einzige Olympische Medaille in der Gemeinde.
Sport allgemein. 

An den Olympischen Winterspielen 1984 in Sarajevo gewann Ursula Konzett Bronze im Slalom; ihre ersten Erfahrungen hatte sie in Lake Placid (1980) gesammelt. Zwei Jahre danach hatte sie an der Ski-WM der Alpinen in Schladming Bronze im Riesenslalom gewonnen und ihre Landsfrau Petra Wenzel um winzige 0,02 Sekunden vom Podest gestossen. «Wir haben erst kürzlich bei der Medaillenfeier von Tina Weirather wieder darüber geredet, als Tina auch einen Minimalvorsprung auf Lara Gut aufwies», erzählte Ursula Gregg-Konzett.

Konzett: «Ich war mir nicht bewusst, dass es eng war»
Beim damaligen WM-Rennen sei sie sich nicht bewusst gewesen, dass es sehr eng gewesen ist. «Ich bin während der Weltcup-Saison stets auf dem Podest gestanden und zählte zu den Favoriten. Nach bester Zwischenzeit bin ich ausgeschieden. Im Riesenslalom bin ich einfach drauflos gefahren, den Druck hatte ich eher im Slalom verspürt. Trotz Fehlers im Zielhang reichte es zu Bronze. Was für mich das Glück bedeutete, war für Petra das Pech», blendet Gregg-Konzett Jahrzehnte später zurück. Besonders gefreut hat sich Ursula Gregg-Konzett, dass die lange Durststrecke nach 34 Jahren (FL-Frauenmedaille) dank Tina Weirather ein Ende hatte.  «Es war ein toller Empfang. Tina hat sich die Medaille verdient», befand die vorletzte Liechtensteiner Olympia-Medaillengewinnerin.

Schurti schrieb Geschichte im Formel-V-Rennsport
Das sportliche männliche Aushängeschild der Gemeinde Triesen ist Manfred Schurti (77); er hat Geschichte im Liechtensteiner Autorennsport geschrieben. Die Karriere hätte auch einen anderen Verlauf nehmen können. «Denn meine Mutter Reinhilde hätte begrüsst, wenn ich Kunstturner geworden wäre», erzählte Schurti. Sie war übrigens Begründerin des TV Triesen.

Schurti arbeitete trotz seiner Erfolge als Experte an der Motorfahrzeugkontrolle (MFK) weiter. «Ich erhielt jährlich einen Monat Sonderurlaub von der Regierung», klärte Schurti auf, der aber auch mit dem Profirennsport geliebäugelt ahtte. «Eigentlich wollte ich, ich hatte jedoch eine Familie mit zwei kleinen Kindern und der Autorennsport war eine heisse Sache. Da war man nach einem Unfall schnell weg: Es gab viele Verletzte und viele tote Kameraden. Ich bin hin- und hergerissen gewesen, wollte letztlich meinen Job nicht opfern», begründete Schurti.

Im Fussball war der FC Triesen während mehreren Jahrzehnten die zweite Kraft neben dem FC Vaduz und gewann achtmal den FL-Cup in den Jahren 1946 bis 1975. Der FCT war im nationalen Fussball eine bekannte Adresse und spielte viele Jahre in der Zweiten Liga (zuletzt 1997 bis 1999).

Mehr und umfassend in der Print- & Onlineausgabe des «Liechtensteiner Vaterlands» vom Dienstag, 5. Juni 2018.

04. Jun 2018 / 20:01
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