• Fabienne Wohlwend
    Fabienne Wohlwend mit ihrem Ferrari 488. (Bild: pd)

Fabienne Wohlwend aus dem beschaulichen Schellenberg ...

Die Schellenberger Quote an erfolgreichen sportlichen Einwohnern in Schellenberg ist beeindruckend. Eine aktuelle Sportlerin ist die Autorennfahrerin Fabienne Wohlwend (20). Weshalb fand sie ihre Passion ausgerechnet im Motorrennsport? Diesen und weiteren Fragen gingen wir auf den Grund.
Autorennsport. 

Die Schwimmerin Julia Hassler sorgte in den vergangenen Jahren für Furore. Daneben wagt sich mit der Autorennfahrerin Fabienne Wohlwend eine Frau in einer Männerdomäne, dem Motorsport, aufs Glatteis und versucht, den Herren die Stirn zu zeigen. Die Akzeptanz sei gross. «Ja, mit dem Auftritt und Sieg im vergangenen Jahr in Imola hat sich die vertieft. Der Respekt war indes von Anbeginn da», räumt Wohlwend ein.

Wohlwend landete statt auf dem Pony im Go-Kart
«Doch die Männer haben es nicht gerne, wenn eine Frau schneller ist. Ich kann mich jedoch gut durchsetzen», lächelt die Schellenbergerin, die in der Zwischenzeit in der Ferrari 488 Challenge der Trofeo Pirelli Profi ihr Heil sucht. Ihr Weg führte über eine andere Sportart, denn sie verdiente sich ihre ersten Meriten im Kartsport. «Mit sieben Jahren wagte ich mich erstmals, mich sportlich zu betätigen. Ich hatte mir stets ein Pony gewünscht, doch mein Vater meinte, ein Pferd gibts nicht. Schliesslich habe ich Sachen entdeckt, die mehr als ein PS mitbringen», lächelt Fabienne Wohlwend heute. Ihr Vater habe schliesslich den ersten Go-Kart für ihren Bruder Raphael gekauft. «Schliesslich wohnte ich den ersten Fahrten meines Bruders und Cousins im Tessin bei. Sie hatten mich aufgefordert, doch auch zu fahren. Schliesslich war ich sofort begeistert. Danach erhielt ich auf meinen siebten Geburtstag einen Go-Kart und ein Zwergkaninchen geschenkt», blickt Wohlwend auf jene Entwicklung zurück, die sie wohl bleibend geprägt und zum Motortsport geführt hat. Das Ponyreiten hatte sie lange Zeit nicht losgelassen. «Deshalb bin ich sogar einmal auf einer Kuh geritten, doch jener Versuch kam nicht gut heraus; letztlich bin ich im Motorsport hängen geblieben. Alles, was schnell ist und Adrenalin erzeugt, hat mir von klein auf gefallen. Der Motorsport war deshalb perfekt.» (eh)

Mehr in der Print- & Onlineausgabe vom 4. April 2018 im «Liechtensteiner Vaterland»

 

03. Apr 2018 / 16:08
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