• Hanni Wenzel, 1978, mit Ingemar Stenmark
    Hanni Wenzel, 1978, mit Ingemar Stenmark

Liechtensteins erfolgreichste Sportlerin

Aus der kleinsten Liechtensteiner Gemeinde Planken stammt die erfolgreichste Liechtensteiner Sportlerin aller Zeiten, Hanni Wenzel. Sie gewann zweimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze an zwei Olympischen Winterspielen.
Ski alpin. 

Die Familie Wenzel war ein Gütezeichen im Skisport der siebziger und achtziger Jahre. 17-jährig gewann Hanni Wenzel an der Ski-WM der Alpinen 1974 in St. Moritz WM-Gold im Slalom.

Hanni Wenzel sammelte 13 WM- und Olympiamedaillen
Hanni Wenzel sammelte in regelmässigen Abständen Olympisches Edelmetall. Wenzel gewann 1976 Slalom-Bronze in Innsbruck; vier Jahre später 1980 in Lake Placid (USA) ging sie als erfolgreichste Olympiateilnehmerin hervor: Sie gewann dort zweimal Gold (Riesenslalom und Slalom) und Silber (Abfahrt). Alle Medaillen erhielt sie auch noch als WM-Medaillen ausgehändigt; dazu kam noch WM-Gold für die Kombination. Insgesamt neun WM-Medaillen; von 1974 bis 1980 sammelte Hanni Weirather-Wenzel viermal Gold, dreimal Silber und zweimal Bronze. Speziell war im Winter 1979/80 der Gewinn des Gesamtweltcups zusammen mit ihrem Bruder Andi.

Das ist einmalig im internationalen Skisport, dass ein Geschwisterpaar im gleichen Jahr jene Auszeichnung gewonnen hat. Erstmals hatte sich Hanni Wenzel in der Saison 1977/78 den Gesamtweltcup gesichert.
Die Familie Wenzel, die 1957 nach Liechtenstein übersiedelte, war ein Paradebeispiel für Wille, Ehrgeiz, Verzicht, Leidenschaft und Leistungsbereitschaft. Was hat Hanni Wenzel stark und erfolgreich gemacht? «Ich denke die Disziplin aus dem Elternhaus mit der Liebe zur Natur und zum Sport», blickt Hanni Weirather-Wenzel heute zurück.

«Die ersten Erfolge bildeten den Grundstein»
Welcher ihrer zahlreichen Erfolge war der Grösste aus ihrer Sicht? «Die ersten Erfolge denke ich bildeten den Grundstein, um überhaupt daran zu glauben, grosse Erfolge feiern zu können. Mit dem ersten Weltcupsieg 1973 in Zell am See und dem ersten WM-Titel 1974 in St. Moritz begann jener Prozess», bemerkt Hanni Weirather-Wenzel in der Rückblende. Es dauerte einige Zeit, bis das kleine, beschauliche Liechtenstein in der Sportwelt Aufmersamkeit gewann. «Wie man wahrgenommen wird, ist einem selbst oft nicht bewusst. Schön war, dass man respektiert und die Leistung anerkannt worden ist», erläutert Hanni Weirather-Wenzel. Die heutigen Talente lassen oft die Grundtugenden vermissen, die nötig sind, um erfolgreich zu sein. «Ich denke, die jungen Leute, machen heute zu viel verschiedenes, weil der Durchhaltewille nicht mehr gross genug ist. (eh)

 

14. Sep 2018 / 11:02
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