• Fussball UEFA EM-Qualifikation Italien Liechtenstein Fantreffen in Parma
     (Eddy Risch)

Vom Blitzbesuch Gravinas überrascht

Liechtensteins Nati kann bei Auswärtsspielen nur selten auf viele Fans zählen. Gestern in Parma waren 60 Fans vor Ort, darunter der Gampriner Benjamin Hasler.
Fussball. 

Der 29-jährige Benjamin Hasler – selbst ein begeisterter Fussballspieler – begleitet die Liechtensteiner Nationalmannschaft ab und zu an die Länderspiele in der Fremde.

Hasler «opferte» drei Tage seiner Ferien
«Bei den Heimspielen bin ich sowieso vor Ort, bei den Auswärtsspielen, wenn es die Zeit erlaubt», klärte Hasler auf. Länderspiele während der Woche sind nicht optimal, dennoch lässt sich Hasler nicht davon abbringen, vor Ort zu sein. «Für das Spiel hier in Parma habe ich drei Tage frei gemacht. Mit den Kollegen haben wir eine schöne Reise nach Italien unternommen und letztlich folgt zum Abschluss noch das Fussball-Länderspiel.» Zuerst besuchte die kleine Reisegruppe aus Gamprin und Ruggell Mailand. Am Montag ging’s weiter nach Parma. «Wir haben Italien genossen, gut gegessen und jetzt freuen wir uns aufs Spiel», gab Benjamin Hasler preis, der sich beim Fantreffen, das auf Einladung des Liechtensteiner Fussballverbandes erfolgte, wohlfühlte. «Der Auftritt des italienischen Fussballverbandspräsidenten war sehr überraschend. Er hat einen sehr guten Eindruck hinterlassen und wirkte überhaupt nicht abgehoben – die Überraschung war gelungen», lobte Hasler den italienischen Verbandsboss Gabriele Gravina, der sein Amt im Oktober 2018 angetreten hatte. Liechtenstein hat sich im Ausland fussballtechnisch einigen Respekt verschafft. «Bestimmt, denn wir hatten nicht damit gerechnet», so Benjamin Hasler.

In den letzten Tagen war die Unterländer Reisegruppe oft mit dem blauen Liechtensteiner Originaltrikot unterwegs. Der Unterschied zu den Azzurris ist die Fürstenkrone. Selbstverständlich gab es Reaktionen. «Wir haben bereits am Montagabend Leute getroffen, die uns darauf angesprochen haben. Das Feedback war stets positiv. Liechtensteiner sind immer willkommen», so Hasler. Liechtenstein hat im Kreis der grossen Fussballnationen immer einen schweren Stand; es gibt etliche Liechtensteiner, die nicht zur Nati stehen. Wie begegnet Benjamin Hasler solchen Skeptikern? «Grundsätzlich kann jeder seine eigene Meinung haben. Ich bin stolz auf meine Heimat, schliesslich ist Liechtenstein ein schönes Land», fügte Hasler an.

Im Vergleich zwischen der Nr. 18 im Fifa-Ranking (Italien) und 181 (Liechtenstein) hängen die Trauben besonders hoch. «Es wird nicht einfach und wir wissen nie, denn im Fussball ist bekanntlich alles möglich. Es wird ein schwieriges Unterfangen», lächelte Benjamin Hasler entspannt. (eh)

27. Mär 2019 / 15:53
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