• Gewürz Berger AG, Bendern
    Der Firmensitz der Gewürz Berger AG.  (Tatjana Schnalzger)

Auf zu neuen unternehmerischen Ufern

Seit vier Dekaden handelt die in Bendern ansässige Gewürz Berger AG mit Gewürzen. Durch den kürzlich abgeschlossenen Verkauf seiner Aktiva wird sich der Familienbetrieb neu orientieren.
Veräussert. 

Was das Ehepaar Jutta und Waldemar Berger in den frühen 70er-Jahren einst in einer kleinen Garage in Planken lancierte, hat sich mit den Jahren zu einem erfolgreichen Akteur im Bereich des Gewürzhandels entwickelt. Heute fungiert die Gewürz Berger AG – seit 1999 im Benderer Industriegebiet beheimatet – als eta­blierter Partner diverser Industrie-, Gewerbe- und Gastronomiebetriebe. Am Standort an der Industriestrasse 40 unterhält das Unternehmen zudem ein kleines Verkaufslokal. «Das Geschäft läuft sehr gut», fasst Friedrich Berger, Geschäftsführer und Sohn der beiden Gründer, zusammen.

Trotzdem hat sich der Traditionsbetrieb dazu entschlossen, zu neuen Ufern aufzubrechen. Ein Entscheid, zu dem laut Berger diverse betriebswirtschaftliche, auf den strukturellen Bereich der Firma bezogene Überlegungen geführt hätten. Ende Februar wurde deshalb der Verkauf sämtlicher Aktiva – Produkte, Inventar, Know-how – vollzogen. Erworben hat sie – zu einem nicht kommunizierten Preis – der bisherige Hauptlieferant des Betriebs, ein Unternehmen mit Sitz in der Ostschweiz, das voraussichtlich auch alle zehn Mitarbeiter der Gewürz Berger AG übernehmen wird. «Damit», so Berger, «ist die lückenlose Betreuung und Belie­ferung der bestehenden Kundschaft im gewohnten Rahmen auch in Zukunft gewährleistet.»

Künftige Tätigkeit noch «völlig offen»
Wohin die Reise für den Fami­lienbetrieb – notabene unter Beibehaltung des Namens und am bisherigen  Standort – geht, ist dagegen noch «völlig offen», wie der Geschäftsführer sagt. Allerdings sei klar, dass sich das künftige Tätigkeitsfeld nicht im angestammten Geschäftsbereich befinden werde. «Als Gewürzhändler wird Gewürz Berger nicht mehr in Erscheinung treten.» Er selbst wird die Übergangsphase noch bis Fe­bruar 2020 begleiten und Kunden und Lieferanten beratend zur Seite stehen. (bo)

27. Mär 2019 / 06:00
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