• Der neue Vorstand des Pferdesportvereins Balzers (v. l.): Sonja Gubser, Rebecca Sele, Tanja Bertossa, Miranda Ackermann, Tanja Tönz. Bild: pd

Die Reithalle des PSV Balzers wird erweitert

Nebst dem Springturnier im Juni und dem Patrouillenritt im September steht dieses Jahr beim PSV Balzers noch einiges an. Beispielsweise wird die Halle in der Sportanlage Rheinau erweitert und für die Mitglieder werden diverse Kurse angeboten.

An der Mitgliederversammlung des PSV (Pferdesportvereins) Balzers kam es dieses Jahr im März zu einigen Veränderungen: Ursula Nigg (Präsidentin) und Suzanna Büchel (Kassierin) legten ihre Tätigkeiten im Vorstand des Vereins nieder. Neu stiessen Tanja Tönz und Sonja Gubser hinzu. Somit wurden auch die Ressorts neu aufgeteilt. Der Vorstand des Vereins setzt sich nun folgendermassen zusammen: Präsidentin ist Tanja Bertossa, Vize-Präsidentin Rebecca Sele, Kassierin Sonja Gubser, Beisitzerin Miranda Ackermann und Aktuarin ist Tanja Tönz. Derzeit verzeichnet der PSV mit Aktiv-, Passiv- und Ehrenmitgliedern zwischen 130 und 150 Personen. 

Reithalle wird mit Lager und WC-Raum erweitert 

Worauf sich der PSV Balzers besonders freut, ist die Erweiterung der Reithalle in der Sportanlage Rheinau. Diese wurde im Oktober 2018 von der Gemeinde Balzers vorgestellt und laut dem Gemeindeprotokoll vom 6. Februar 2019 genehmigt. Die bestehende Reithalle soll in nordöstlicher Richtung (also beim Fussballplatz) erweitert und den heutigen Bedürfnissen angepasst werden. Auf einer Fläche von 200 Quadratmetern (25 mal 8 Meter) wird das Materiallager sowie ein Aufenthaltsraum für den Verein und eine WC-Anlage entstehen. Der Aufenthaltsraum des Vereins wird dabei die notwendigen Elektroinstallationen und eine Heizung aufweisen. Die Gesamtkosten werden auf 400 000 Franken geschätzt. «Wir sind froh um die Unterstützung der Gemeinde und der Fachleute, die wissen, was zu tun ist», meint Tanja Bertossa. Der Erweiterungsbau wird direkt an die bestehende Halle integriert. Für den Bereich der Lagerfläche ist ein Asphalt-Belag vorgesehen. «Endlich haben wir eine eigene WC-Anlage, die uns bisher fehlte. Nun können wir an den Anlässen eine komplette Infrastruktur bieten», freut sie sich. Dies ist eine optimale Lösung des Vereins, denn so kann der PSV auch das Materiallager unter der Brücke auflösen und alles befindet sich unter einem Dach.

OKV-Springen auf dem Heimplatz

Das Jahresprogramm des Vereins  für 2019 weicht kaum von den vorherigen Jahren ab. Im Juni organisiert der Verein das Springturnier in Balzers. «Wir versuchen erneut, eine Spass-Prüfung wie 2018 mit dem ‹Ride & Drive› nach dem Turnier auf die Beine zu stellen», so die Präsidentin. Es ging darum, dass der Reiter mit dem Pferd einen Parcours sprang und ein Partner absolvierte einen anderen Parcours mit einem Quad. Beide sammelten so Punkte. Was bereits definitiv steht, ist das OKV-Springen (Verband Ostschweizerischer Kavallerie- und Reitvereine) im Team. «In der Region werden vier OKV-Prüfungen durchgeführt. In Balzers findet das dritte, also das letzte Turnier vor dem Finale, statt», erläutert die Reiterin. Ihr gefällt das Team-Springen, schliesslich sei das Springreiten in erster Linie ein Einzelsport. Gegenseitig fiebert man mit und feuert einander an. «Auf dem Heimplatz ist der Druck viel grösser und man ist nervöser als sonst», gibt sie zu. Etwas gelassener geht es dann im September am Patrouillenritt zu und her. Dafür werden bereits die Strecke und die verschiedenen Posten von einem Vereinsmitglied geplant. Derzeit stehenRevisionsarbeiten an, da der Föhn jeweils den Sand auf dem Reitplatz wegfegt.

Was im Verein gerade sehr gefragt ist, sind die regelmässigen Trainings für die Turniersaison. «Vor ein paar Wochen fand ein Training in Dressur und Springen wie an einer Prüfung statt, diese wurden unter realen Bedingungen durchgeführt und auch bewertet. Solche Gelegenheiten finden grossen Anklang, da es in der Region nicht soviele Möglichkeiten gibt», erzählt Tanja Bertossa. In der Dressur beispielsweise wurde das Viereck in der Grösse  wie auf dem Turnierplatz abgesteckt und die Reiter von einem Richter bewertet. Der Springparcours auf dem Aussenplatz wurde wie an einem Turnier aufgestellt. «Das ist ideal für junge oder schwierige Pferde , um den Ablauf zu üben.»

Regelmässig finden für die zahlreichen Mitglieder des PSV diverse Kurse statt. So zum Beispiel Gymnastikstunden mit Miranda Ackermann oder Springstunden mit Theo Muff, einmal in der Woche sind Dressurstunden angesagt. Verschiedene Blöcke werden in regelmässigen Abständen angeboten. Ein Vereinsmitglied veranstaltet einzelne Lektionen und Fidel Vogt unterstützt die Springreiter. «Einige Mitglieder ritten Western, also boten wir auch  Kurse in diesem Reitstil an», berichtet die Vereinspräsidentin. Der Vorstand bemüht sich, stets ein Angebot zu schaffen, das bei den Mitgliedern gefragt ist. (ms)

11. Apr 2019 / 10:44
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