• Burning spa aroma candles in coconut shell, handmade soap, towel and washcloth, spa concept background
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Entspannen und Wärme tanken

Im Herbst, wenn es wieder kühler wird, startet die Hochsaison der Saunazeit. Auch im Winter, wenn draussen alles schön verschneit ist, gönnen sich viele eine Auszeit in der Sauna. Der Besuch einer Sauna und von Wellnessthermen ist wie ein Stressabbau, pure Entspannung für Geist und Muskulatur. Und er ist ausserdem nachweislich gesund. Besonders in der kühleren Jahreszeit ist der regelmässige Saunabesuch für den gesamten Körper stärkend, belebend und abhärtend.
von Lars Beck. 

Der gesamte Organismus kann sich dabei regenerieren, die Seele entspannen. Stress wird abgebaut und der Stoffwechsel aktiviert. Endorphine, also Glückshormone, werden ausgeschüttet, und ein wunderbares Wohlbefinden breitet sich im gesamten Körper aus. Das erfrischende Abkühlen danach verstärkt diesen Effekt.

Regelmässiges Saunieren fördert die Produktion von körpereigenen Abwehrstoffen und stärkt das Immunsystem. Die körperliche Abhärtung ist die beste Voraussetzung, um einer Erkältung Paroli zu bieten. Wer sich schon erkältet, sobald um ihn herum gehustet und geniest wird, der sollte sich mindesten zweimal in der Woche eine Saunazeit gönnen. Bis zu drei Durchgänge mit je 15 Minuten sind zum Abhärten empfehlenswert.

Die hohe Temperatur bewirkt einen positiven Einfluss auf alle Hautfunktionen. Das Schwitzen reinigt die Poren, Hautunreinheiten verschwinden. Abgestossene Hautzellen lassen sich leicht mit einem Handtuch abfrottieren. Der Anti-Aging-Effekt wird so auf Dauer sichtbar, die Haut sieht straff, rein und rosig aus. Die Hitze löst ausserdem die verspannte Muskulatur und unterstützt den Stress-abbau. Nach sportlicher Betätigung ist der Gang in ein Heissluftbad eine vorbeugende Massnahme, um einem Muskelkater entgegenzuwirken.

Die eingeatmete heisse Luft erhöht die Durchblutung in den Atemwegen und fördert eine vermehrte Sekretabsonderung der Schleimhäute. Das ist für diejenigen heilsam, die Probleme mit den Bronchien haben. Das Durchatmen fällt leichter, da sich durch die muskelentspannende Wirkung die Lungenkapazität erhöht.

Besonders in der kühlen Jahreszeit ist ein Saunabad eine willkommene Abwechslung. Nach einem Tag im Schnee und der kühlen Luft gibt es für viele nichts Schöneres, als in der Sauna abzuschalten und Wärme zu tanken.

Das Highlight eines Saunaganges ist für die meisten der Aufguss. Üblicherweise wird das Übergiessen der heissen Steine erst gemacht, wenn die Besucher schon eine Weile geschwitzt haben. Der Saunameister übernimmt den Aufguss. Beliebt ist das Aromatisieren des Gusswassers mit ätherischen Ölen. In der Herbstzeit sind vorzugsweise Duftstoffe beliebt, die befeuchtend auf die Atemwege wirken. Das Übergiessen der heissen Steine steigert die Hitze und den Feuchtigkeitsgrad.

Nach dem Saunagang muss der Körper richtig abgekühlt werden. In der Regel erfolgt die Erfrischung mit kaltem Wasser. Doch wenn es die Möglichkeit gibt, sollte man erst ein paar Minuten an die kalte, frische Luft gehen und dort etwas abkühlen. Andere Besucher bevorzugen die Abkühlung im eiskalten Tauchbecken. Danach mit einem Tuch abtrocknen und, gut im Bademantel eingehüllt und zugedeckt, auf einer Liege 20 Minuten entspannen.

12. Nov 2019 / 05:00
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