• Sommerprojekt Bettina Stahl-Frick
    2018 hat die Post mit rund 800 000 Paketen mehr denn je zugestellt.  (Daniel Schwendener)

Neuer Rekord für die Post

Die Liechtensteinische Post hat vergangenes Jahr so viele Pakete wie noch nie ausgeliefert. Dieser Spitzenwert hängt laut dem Staatsunternehmen mit dem florierenden E-Commerce zusammen. Das Briefvolumen sei mit 12,6 Millionen Zustellungen rückläufig.
Schaan. 

Vor Silvester vermeldete die Schweizerische Post, dass ihre Mitarbeiter vom 23. November  bis Weihnachten insgesamt 25 Millionen Pakete zugestellt ­haben. Dabei handle es sich um einen neuen Höchstwert. Mit 17 Millionen Briefen, Werbesendungen und Zeitungen an Spitzentagen – im Vorjahr waren es 18 Millionen – entwickle sich das Hauptgeschäftsfeld weiterhin rückläufig. Bei der Liechtensteinischen Post spielte sich alles in kleineren Dimensionen ab – allerdings kann Wolfgang Strunk, Bereichsleiter Kommunikation, ebenfalls ein Rekordjahr in der Paketzustellung bestätigen.

12,6 Millionen Briefe im vergangenen Jahr

«Ende März werden wir an der Medienkonferenz anlässlich unseres Jahresergebnisses die genauen Zahlen bekannt geben», teilt Strunk mit. Insofern, dass der Geschäftsbericht 2018 noch aussteht und die Daten der vergangenen Monate noch nicht erhärtet sind, könne er derzeit bloss ein geschätztes Volumen kommunizieren. Demnach habe die Liechtensteinische Post vergangenes Jahr etwa 800 000 Pakete ausgeliefert. Somit lägen die Zahlen sieben Prozent über jenen von 2017 (750 000 Pakete). Die Briefsendungen seien in den vergangenen Jahren hingegen konstant um rund drei Prozent zurückgegangen. Für 2018 geht Strunk hier von 12,6 Millionen (Vorjahr: 13 Millionen) Zustellungen aus. 

Während der Adventszeit hat die Post alle Hände voll zu tun, denn manch einer möchte seiner Familie oder seinen Freunden, die weiter weg wohnen, mit Grusskarten oder Geschenken rechtzeitig eine Freude bereiten. Dass zeige sich in den Zustellungen, berichtet der Betriebsleiter. Auch Aktionen wie der Black Friday seien spürbar. «November und Dezember sind unsere umsatzstärksten Monate, sowohl für die Paket- als auch für die Briefzustellungen.» Aus diesem Grund habe die Liechtensteinische Post vom 1. November bis zum 24. Dezember 2018 zusätzliche Mitarbeiter eingesetzt und die Zustellungen mit mehr Fahrzeugen bewältigt.

Rekordjahr bei den Paketzustellungen

Mit einem Ergebnis von 800 000 Paketen würde das Staatsunternehmen eine Rekordzahl verzeichnen, wie Strunk betont. «Wir führen die Messungen bereits 20 Jahre durch, seit die Liechtensteinische Post gegründet wurde. In diesem Zeitraum hat es keine höhere Paketzustellung gegeben.» Eine Ursache dafür sieht der Betriebsleiter im sich ändernden Konsumverhalten, welches sich hin zum Onlinehandel bewegt: «Der Kunde bestellt immer mehr über das Internet, die Post liefert die Pakete aus.»

Bezüglich der Briefe sorge die Digitalisierung für eine umgekehrte Reaktion. Statt von Hand eine Nachricht zu verfassen, wird häufig lieber eine E-Mail getippt. Damit geht ein Tempo einher, womit der klassische Brief nicht mithalten kann. «Mit dem Zuwachs bei den Paketen können wir das rückläufige Briefvolumen nicht auffangen», erläutert Strunk. Durch die Abnahme beim Hauptgeschäftsfeld hat die Liechtensteinische Post weiterhin mit denselben Herausforderungen zu kämpfen. (gk)

10. Jan 2019 / 22:24
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