• Samstagsgespräch mit Roland Matt, Vaduz
    LLB  (Tatjana Schnalzger)

LLB steigert Gewinn und erhöht Divdende

Die LLB-Gruppe steigerte 2017 ihren Jahresgewinn um 7.1 Prozent auf CHF 111.3 Mio. Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung eine Erhöhung der Dividende auf CHF 2.00 pro Aktie vor. Zugleich beantragt er die Wahl von Thomas Russenberger und Dr. Richard Senti in den Verwaltungsrat.

Die LLB-Gruppe erwirtschaftete ein erfreuliches Konzernergebnis, das mit CHF 111.3 Mio. um CHF 7.4 Mio. beziehungsweise 7.1 Prozent höher ausfiel als im Vorjahr (2016: CHF 103.9 Mio.), lässt die Bank heute morgen verlauten..

Der Geschäftsertrag nahm um 7.5 Prozent auf CHF 399.4 Mio. (2016: CHF 371.7 Mio.) zu. Der Erfolg aus dem Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft erhöhte sich um 6.2 Prozent auf CHF 154.8 Mio. (2016: CHF 145.7 Mio.). Dies ist auf eine erfolgreiche Marktbearbeitung und die Lancierung neuer Produkte sowie auf neue Preismodelle zurückzuführen. Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft reduzierte sich aufgrund des rückläufigen Geschäfts mit Banken um 4.3 Prozent auf CHF 132.1 Mio. (2016: CHF 138.1 Mio.). Der Zinserfolg im Kundengeschäft blieb stabil bei CHF 148.5 Mio. Das risikobewusste Wachstum bei den Hypotheken kompensierte den erwarteten Ertragsrückgang aus der Verlängerung der Festzinskredite zu tieferen Konditionen.

Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft nahm auf CHF 83.0 Mio. (2016: CHF 55.9 Mio.) zu. Der Kundenhandel mit Devisen, Valuten und Edelmetallen erhöhte sich deutlich um 46.7 Prozent auf CHF 61.3 Mio. Der Anstieg ist auf ein verbessertes Treasury-Ergebnis sowie eine gesteigerte Kundenaktivität zurückzuführen.

Der Erfolg aus Finanzanlagen lag bei CHF 16.3 Mio. (2016: CHF 21.8 Mio.).

Strategiekonformer Personalausbau
Der Geschäftsaufwand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 3.4 Prozent auf CHF 267.0 Mio. (2016: CHF 258.2 Mio.). Der Personalaufwand stieg aufgrund einer einmaligen Aufwandsminderung im Vorjahr und infolge des strategischen Personalausbaus auf 867 Vollzeitstellen (31. Dezember 2016: 858) um CHF 14.6 Mio. auf CHF 155.4 Mio. (2016: CHF 140.8 Mio.). Der Sachaufwand reduzierte sich um 7.8 Prozent auf CHF 82.8 Mio. (2016: CHF 89.9 Mio.). Die Cost-Income-Ratio betrug 69.6 Prozent (2016: 62.8 %).

Geschäftsvolumen um 8 Prozent gesteigert
Das Geschäftsvolumen erreichte mit CHF 62.3 Mia. (31. Dezember 2016: CHF 58.0 Mia.) einen Meilenstein. Die Kundenvermögen der LLB-Gruppe betrugen per 31. Dezember 2017 CHF 50.3 Mia. (31. Dezember 2016: CHF 46.4 Mia.). Mit CHF 470 Mio. (2016: minus CHF 65 Mio.) konnten die höchsten Netto-Neugeld-Zuflüsse seit 2011 erzielt und die Trendwende vollzogen werden. Dazu trugen vor allem Zuflüsse im institutionellen Geschäft sowie im Private Banking bei. Die Kundenausleihungen stiegen um 4.7 Prozent auf CHF 12.1 Mia. Die Hypothekarforderungen nahmen um 5.7 Prozent auf CHF 10.6 Mia. (31. Dezember 2016: CHF 10.0 Mia.) zu.

18 Prozent höhere Dividende
Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung vom 9. Mai 2018 eine zum dritten Mal in Folge höhere Dividende vor. Die Erhöhung um 17.6 Prozent auf CHF 2.00 pro LLB-Aktie entspricht einer attraktiven Dividendenrendite von 4.0 Prozent. Die Ausschüttungsquote beträgt 52 Prozent.

Neue Verwaltungsräte nominiert
Am 9. Mai geht die Amtszeit für drei langjährige Verwaltungsräte aufgrund der im Landesbank-Gesetz festgelegten Amtsdauerbeschränkung zu Ende. Markus Büchel, Markus Foser und Roland Oehri scheiden aus dem Gremium aus. Der Verwaltungsrat dankt ihnen für ihr langjähriges Engagement. In den vergangenen neun Jahren haben sie massgeblich zur Stärkung der LLB-Gruppe und zur Ausrichtung des Unternehmens auf nachhaltig profitables Wachstum beigetragen.

Als neue Mitglieder schlägt der Verwaltungsrat der Generalversammlung – vorbehaltlich der aufsichtsbehördlichen Genehmigung – Thomas Russenberger und Dr. Richard Senti für eine Amtszeit von drei Jahren zur Wahl vor.

Volkswirtschaftlicher Beitrag
Das Land Liechtenstein erhält von der LLB-Gruppe für 2017 durch die beantragte Dividendenausschüttung, direkte Steuern und die Abgeltung der Staatsgarantie einen Beitrag von CHF 46.4 Mio. (2016: CHF 38.4 Mio.).

08. Mär 2018 / 07:25
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