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    Roland Seger und Jan Remmert präsentieren das Ergebnis.

Liechtensteinische Post mit 3 Millionen Gewinn

Der Umsatz der Liechtensteinischen Post ist bei mehrheitlich unverändertem Geschäftsfokus erstmals seit langem stabil geblieben. Wie an der Bilanzmedienkonferenz bekanntgegeben wurde, konnten die Kosten weiter gesenkt werden, sodass im Berichtsjahr ein Gewinn von 3,04 Millionen Franken resultierte,. Damit wurde das positive Ergebnis des Geschäftsjahres 2017 übertroffen.

Zu diesem Ergebnis hat unter anderem die Entwicklung des Paketmarkts beigetragen. Mit einer Steigerung der zugestellten Paketmenge von 6.7 Prozent gegenüber dem Vorjahr zeigt sich das sprunghafte Wachstum des Onlinehandels, das auf ähnlichem Niveau in anderen Ländern schon länger zu beobachten ist, nun auch in Liechtenstein. Deutlich besser als im europäischen Durchschnitt hat sich das Briefvolumen in Liechtenstein entwickelt, wenngleich der Trend zu einem weiteren Rückgang nicht gestoppt werden konnte. Der Geschäftsgang im Paket- und Briefgeschäft zusammen mit einem stabilen Logistikgeschäft sowie Zusatzeinnahmen in anderen Bereichen konnten deutlichere Einnahmenrückgänge in den Bereichen Philatelie und Zahlungsverkehr kompensieren.

Die Liechtensteinische Post AG ist wieder schuldenfrei

Dank des positiven Geschäftsverlaufs konnte die Liechtensteinische Post AG Ende September 2018 das Darlehen der Schweizerischen Post AG, das als Folge der Ausfinanzierung der staatlichen Pensionskasse notwendig wurde, gänzlich zurückzahlen. Neben dem vollständigen Schuldenabbau konnte das Eigenkapital weiter erhöht werden. Mit der Eigenkapitalquote von 55.8 Prozent wird derzeit die Zielvorgabe in der Beteiligungsstrategie des Landes Liechtenstein übertroffen. Die absolute Summe des Eigenkapitals hat indes noch nicht das durchschnittliche Niveau der Jahre vor der Sanierung der Liechtensteinischen Post AG erreicht.

Fokussierung auf die Zukunft

Trotz des positiven Geschäftsverlaufs und des erfreulichen Ergebnisses bleiben die zentralen Herausforderungen in der Zukunft unverändert, hält die Post fest. Der Brief müsse sich weiter als Kommunikationsmedium für das wirklich Wichtige gegen die digitalen Alternativen behaupten. Trotz wachsender Paketmengen sei eine vollständige Kompensation der Rückgänge im Briefgeschäft bislang nicht erreicht. Der traditionelle Sammlermarkt der Philatelie schrumpft vor allem aufgrund demografischer Entwicklungen, welche die Liechtensteinische Post AG nur begrenzt beeinflussen kann. (pd/red)

27. Mär 2019 / 10:37
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