• Bank Frick in Balzers
    Investitionen in die Zukunft bei Bank Frick.  (Daniel Schwendener)

Höhere Erträge und mehr Investitionen bei Bank Frick

Die Bank Frick hat im abgelaufenen Geschäftsjahr in allen Bereichen höhere Erträge als im Vorjahr erzielt. Ebenso investierte die Bank deutlich mehr als geplant. Das Jahresergebnis fällt mit 4,2 Millionen Franken somit geringer als budgetiert, schreibt die Bank in einer Mitteilung.
Balzers. 

 «Wir konnten in allen Bereichen die budgetierten Erträge und das Vorjahresergebnis übertreffen. Gleichzeitig haben wir unsere Investitionen in die Zukunft verstärkt», betont Bank-Frick Verwaltungsratspräsident Mario Frick. «Dies macht sich in der Höhe des Jahresergebnisses bemerkbar.» Das Nettoergebnis betrug 4,2 Millionen Franken und lag somit ein Drittel unter dem Vorjahresergebnis. «In Anbetracht des aggressiven Ausbaus unserer Geschäftstätigkeit und des schwierigen Marktumfeldes – insbesondere gegen Jahresende hin – betrachten der Verwaltungsrat und das Aktionariat das Ergebnis als äusserst erfreulich.»

Investitionen in die Zukunft

Die Bank Frick hat im abgelaufenen Geschäftsjahr wie geplant personell stark aufgestockt. Per 31. Dezember 2018 arbeiteten 124 Personen (Vorjahr: 81) für Bank Frick. Der Personalausbau fand über alle Abteilungen hinweg statt, mit einem Schwerpunkt in der Abteilung Business Technologies und Innovation Management. CEO Edi Wögerer: «Dieses Jahr werden wir den Personalbestand konsolidieren und die Strukturen entsprechend weiterentwickeln, damit wir unsere Schlagkraft weiter erhöhen können.»

Bank Frick habe den Anspruch, ihren Vorsprung im Blockchain-Banking zu halten und zu festigen, schreibt das Unternehmen in der Mitteilung. «Deshalb investieren wir auch 2019 beträchtliche Mittel in dessen Weiterentwicklung», hält Edi Wögerer fest. Ziel ist es, das Handling nutzerfreundlicher zu gestalten und es mit dem klassischen Finanzsystem zusammenzuführen.

Die Ertragslage im Detail

Den Zinsertrag steigerte Bank Frick um 3,8 Prozent auf 20,5 Millionen Franken.  Den Zinsaufwand konnte die Bank aufgrund günstiger Refinanzierungsmöglichkeiten um 51,5 Prozent auf 2,4 Millionen Franken CHF reduzieren.

Den Ertrag aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft erhöhte Bank Frick 2018 um 20,5 Prozent auf 21,2 Millionen Franken. Der Kommissionsaufwand nahm dabei um 2,4 Prozent auf 9,1 Millionen Franken zu. 

Die Bilanzsumme von Bank Frick betrug per 31. Dezember 2018 1,1 Milliarden Franken (Vorjahr: 1,4 Milliarden). Beim verwalteten Kundenvermögen gab es einen Rückgang um 1,2 Milliarden auf 2,7 Milliarden Franken. Die Bank begründet dies mit der negativen Marktentwicklungen im Jahr 2018, insbesondere im letzten Quartal. (pd/red)

23. Apr 2019 / 12:04
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