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«Bei einem Betrieb war Anzeige zu erstatten»

113 Betriebe wurden bisher auf die Einhaltung der Schutzkonzepte kontrolliert.
Restaurant PUR in Schaan
Die meisten Gastrobetriebe hielten sich gut an die Schutzmassnahmen. (Bild: Daniel Schwendener)

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie gelten auch in Liechtenstein für alle Betriebe strenge Auflagen, die durch Schutzkonzepte geregelt werden. Deren Einhaltung wird durch Kontrollen überprüft.  Während das Amt für Lebensmittelkontrolle und Veterinärwesen ausnahmslos für die Gastronomiebetriebe zuständig ist, überprüft das Amt für Volkswirtschaft die Einhaltung der Schutzkonzepte in den Betrieben.

Nachkontrollen und Beratung durch das Amt
Die Gastronomen haben sich bisher im Grossen und Ganzen gut an die Massnahmen gehalten – hier mussten nur einige Kleinigkeiten «nachjustiert» werden, wie Abteilungsleiter Wolfgang Burtscher bestätigt. Und auch in den anderen Betrieben sind Schutzkonzepte vorhanden und werden «gut bis sehr gut» umgesetzt, bestätigt Katja Gey, Leiterin des  Amtes für Volkswirtschaft. Bisher seien 113 Betriebe inspiziert und wo nötig Nachkontrollen durchgeführt worden. «Anlässlich der Inspektionen wurden die Betreiber und Arbeitgeber gegebenenfalls beraten, welche Massnahmen und welches Vorgehen zielführend und erforderlich sind. Dies betraf vor allem organisatorische Massnahmen, wie z.B. die Festlegung von Belegungszahlen für Räume, Hygienenachweise bei der Reinigung oder Informationen für Besucher, Kunden und Mitarbeiter», so Gey. Allenfalls festgestellte Mängel seien in der Folge als Auflage verfügt worden.

Gemäss Verordnung der Regierung zur Bekämpfung des Coronavirus müssen die Arbeitgeber gewährleisten, dass die Arbeitnehmer die Empfehlungen der Regierung und des Amtes für Gesundheit betreffend Hygiene und Abstand einhalten können. Kann bspw. der empfohlene Abstand nicht eingehalten werden, so sind Massnahmen gemäss dem STOP-Prinzip (Substitution, technische Massnahmen, organisatorische Massnahmen, persönliche Schutzausrüstung) zu treffen, namentlich die Möglichkeit von Homeoffice, die physische Trennung, getrennte Teams oder das Tragen von Masken. Ein Betrieb hat sich offensichtlich nicht an diese Bestimmungen gehalten. «Aufgrund der Nichtumsetzung von verfügten Auflagen war bei einem Betrieb Anzeige zu erstatten. Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen», wie Katja Gey bestätigt. (dv)

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