• Strahlende Sieger
    Markus Goop und Oliver Stahl nehmen den Golden Idea Award entgegen. Foto: Daniel Schwendener  (Daniel Schwendener)

Gold für Boxen

Am Dienstagabend wurden Oliver Stahl und Markus Goop von der Schweizerischen Gesellschaft für Ideen- und Innovationsmanagement mit dem Golden Idea Award für die Lancierung ihres Snackbox- und Früchtebox-Express ausgezeichnet.
Ruggell. 

Die Auszeichnung wird jedes Jahr von der Schweizerische Gesellschaft für Ideen- und Innovationsmanagement aus Zürich verliehen. Zu den Preisträgern zählte in früheren Jahren unter anderem der Bautechnologiekonzern Hilti AG oder Horst Büchel, Geschäftsführer vom Liechtensteiner Business-Center.

Dieser hielt an der Preisübergabe am Dienstabend im Hotel Kommod in Ruggell die Laudatio. Er anerkannte die grosse unternehmerische Leistung der beiden Liechtensteiner. «Diese zeigt sich durch die vielen zufriedenen und treuen Kunden, die auf der Website sogar als Fans gefeiert werden.»

Macht der Ideen

Auch Olaf J. Böhme, Verbandspräsident von Idee Suisse, war voll des Lobes für die beiden Unternehmer, die jeden Monat 5000 Firmen mit Früchteboxen beliefern und 950 Snackboxen betreiben. «Nichts auf der Welt ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist», sagte Böhme bei seinen Grussworten. Die Idee von Stahl und Goop sei so eine Idee, die erfolgreich umgesetzt wurde.

Lieferung frischer Früchte als Geschäftsmodell

Der Früchtebox Express der beiden Liechtensteiner liefert frische Früchte in sogenannten Früchteboxen direkt an den Arbeitsplatz, während es sich beim Snackbox Express um eine Art Mini-Kiosk für Firmen handelt, wo sich Mitarbeiter in Pausenräumen an einer Snackbox bedienen können. Die Mitarbeiter bezahlen pro Snack, der Snackbox-Lieferservice selbst ist für das Unternehmen kostenlos. Diesen beiden Unternehmenszweige entwickelten Goop und Stahl aus einem Start-up, bei welchem sie morgens die Boxen selber bestückten, zum Unternehmen mit 20 Mitarbeiter weiter.

Letzer Auftritt von Zwiefelhofer

Festredner Thomas Zwiefelhofer, Liechtensteins Regierungschef-Stellvertreter und Wirtschaftsminister, betonte an seinem letzten öffentlichen Auftritt, dass es wohl nie genug Initiativen für Innovationen und Ideen geben werde. «Diese Preisverleihung ist ein passender Abschluss meiner Tätigkeit als Regierungsrat, ist doch Innovation das Zauberwort eines Wirtschaftsministers.» Das Thema Innovation habe sich wie ein roter Faden durch seine Tätigkeit als Wirtschaftsminister gezogen. Um wirtschaftliche Krisen zu bewältigen, seien Innovationen von grosser Bedeutung für einen Wirtschaftsstandort. Dank Innovationen, Weiterentwicklungen und Ideen könne man Krisen überstehen.

Quasi als Abschiedsgeschenk erhielt Zwiefelhofer von Böhme das Buch «Innovation der Innovation» geschenkt, bevor der goldene «Ideen-Oskar» an Goop und Stahl überreicht wurde.

Zwei Fünftel der Innovationen aus Gamprin-Bendern?

Auch Martin Büchel, Vizevorsteher der Gemeinde Ruggell und Donath Oehri, Vorsteher der Gemeinde Gamprin-Bendern richteten Grussworte an die gut 80 Personen im Publikum. Büchel strich dabei die wirtschaftliche Bedeutung der Unternehmen von Ruggell heraus, Oehri betonte, dass Liechtensteiner Unternehmen für Innovation stünden, schliesslich sei der Award bereits fünf Mal nach Liechtenstein gegangen. «Davon zwei Mal nach Gamprin-Bendern, woraus ich schliesse, dass zwei Fünftel der Innovationen aus unserer Gemeinde kommen», sagte Oehri augenzwinkernd. (jeb)

28. Mär 2017 / 19:12
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