• World Skills
    WorldSkills Liechtenstein bei der Werkzeugübergabe.

World Skills rückt immer näher

In 21 Tagen ist Wettbewerbsbeginn bei den WorldSkills in Kasan. Am Samstag machte sich das Werkzeug von Team Liechtenstein auf den Weg.

Die internationalen Berufsweltmeisterschaften im russischen Kasan rücken immer näher. Während die Kandidatinnen und Kandidaten mit ihren Experten am Feinschliff arbeiten und noch einmal Vollgas geben, sind die Delegierten von WorldSkills Liechtenstein mit den letzten organisatorischen Vorbereitungen beschäftigt. 

Ein dickes Häkchen auf ihrer To-Do-Liste konnte Reto Blumenthal, technischer Delegierter, am Samstag unter den Punkt «Werkzeugtransport» setzen. Wie er erklärt, sei dies nämlich jedes Jahr aufs neue eine riesige Herausforderung. 

Etwa sieben Tonnen auf dem Weg nach Russland
«Bevor der Transport durchgeführt wird, mussten wir eine penible Werkzeugliste ausfüllen und diese nach Russland schicken», sagt der technische Delegierte. Diese Liste wurde dann von den russischen Verantwortlichen übersetzt, überprüft und anschliessend mit Anmerkungen und Rückfragen wieder zurück nach Liechtenstein gesendet. Ausserdem müssen die jeweiligen Einfuhrbestimmungen des Landes und die Vorgaben von WorldSkills selbst beachtet werden. «Das ist eine Heidenarbeit», meint Blumenthal. Demensprechend ist er erleichtert, dass diese Hürde nun geschafft ist. 

Der Transport wird vom Unternehmen Kühne + Nagel durchgeführt. Sie schicken eigens einen Lastwagen mit rund sieben Tonnen Material an Bord nach Russland. Aus dem Team Liechtenstein sind die Werkzeuge der Berufe Malerin und CNC-Fräser dabei. Gemeinsam bringen sie laut dem technischen Delegierten etwa 800 Kilogramm auf die Waage – das restliche Material gehört SwissSkills. «In Sachen Werkzeugtransport haben wir immer schon mit unseren Schweizer Kollegen korrespondiert.» Der LKW-Fahrer benötigt in etwa vier oder fünf Tage, bis er Kasan erreiche. Der technische Delegierte von WorldSkills Liechtenstein ist zuversichtlich, dass das Werkzeug fristgerecht in Russland eintreffen und beim Transport keinen Schaden nehmen wird. «Wenn es schliesslich da ist, kann es losgehen», sagt er.

Bewusst geworden, dass es nicht mehr lange dauert
Auch für die beiden Kandidaten Desirée Ackermann (Malerin) und Luzian Clavadetscher (CNC-Fräser) mit ihren Experten war die Zeit vor dem Werkzeugtransport anstrengend. Sie trugen für die Auswahl der Materialien nämlich die Verantwortung – würde etwas vergessen werden, könnte das Einfluss auf den Wettbewerb nehmen. Nun heisst es für die Athleten, ohne ihre Werkzeuge, mit denen sie über Monate hinweg trainiert haben, weiterzutrainieren. Luzian Clavadetscher fokussiert sich auf das Programmieren. Desirée Ackermann hat es da schon etwas einfacher. Schliesslich sind beispielsweise Pinsel leicht erhältlich. Auch für sie steigt die Anspannung. «Erfahrungsgemäss macht es erst jetzt so richtig ‹Klick›», erklärt der technische Delegierte. (jka)

02. Aug 2019 / 18:00
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