• Staatsfeiertag Volksfest, Vaduz
    Das «Vaterland» möchte mit einer Umfrage erfahren, wie zufrieden die Liechtensteinerinnen und Liechtensteiner sind und wo sie die grössten Probleme sehen. FOTO©RIGHT: TATJANA SCHNALZGER  (Tatjana Schnalzger)

Umfrage: Wie glücklich ist Liechtenstein?

Das «Vaterland» hat das Liechtenstein-Institut mit einer offenen Online-Umfrage beauftragt, um herauszufinden wie zufrieden die Liechtensteinerinnen und Liechtensteiner sind und wo sie die grössten Probleme für das Land sehen.

Wie zufrieden sind Sie? Und welches sind ihrer Meinung nach die grössten Probleme? Diese und ähnliche Fragen werden immer wieder in internationalen Umfragen gestellt. In Liechtenstein gab es dazu bisher keine Erhebungen. Das «Vaterland» hat das Liechtenstein-Institut mit einer entsprechenden Online-Umfrage beauftragt.

Zur Umfrage

Die Umfrage ist völlständig anonym, sodass keinerlei Rückschlüsse auf Personen gemacht werden können. Die Beantwortung des «Lie-Barometer» benötigt zwischen 7 und 10 Minuten. Die Ergebnisse der Umfrage werden am 14. August 2019 im «Vaterland»-Staatsfeiertagsmagazin publiziert. Das Magazin steht in diesem Jahr unter dem Titel «300 Jahre Liechtenstein – Alles nur Glück?».

Der «Lie-Barometer» enthält im Wesentlichen folgende Module: die eigene Zufriedenheit, die wichtigsten Probleme Liechtensteins, die Zufriedenheit mit dem politischen System und das Vertrauen in die Institutionen sowie Fragen zur liechtensteinischen Identität. «Bei der Konzeption des Lie-Barometers haben wir uns an verschiedenen internationalen Umfragen orientiert. Die wichtigsten Umfragen waren dabei der Sorgenbarometer, welchen das gfs.bern jährlich im Auftrag der Credit Suisse durchführt, sowie der Eurobarometer, welcher zweimal jährlich in allen EU-Staaten durchgeführt wird», so Christian Frommelt, Direktor des Liechtenstein-Instituts.

«Umfrage soll ein Stimmungsbild einholen»

Im Zentrum des «Lie-Barometers» stehen Fragen nach der Zufriedenheit und den Problemen Liechtensteins. «Die Umfrage soll ein Stimmungsbild einholen, was die befragten Personen derzeit beschäftigt und wie sie ihre persönliche Lebenssituation einschätzen. Durch den Einbezug sozio-demografischer Angaben kann aufgezeigt werden, ob sich die Zufriedenheit und Sorgen der befragten Personen nach Kriterien wie Alter, Geschlecht, Ausbildung oder Nationalität unterscheiden», erklärt Christian Frommelt.
Die Online-Umfrage ist in ihrer Grundgesamtheit nicht repräsentativ. Verschiedene Merkmale werden durch das Liechtenstein-Institut gewichtet bzw. differenziert ausgewiesen. Für Liechtenstein ist diese Art der Befragung noch relativ neu. Erstmals kam sie bei der Befragung im Zuge der Abstimmung über den Finanzbeschluss zur «Tour de Ski» zum Einsatz.  «Die Erfahrungen mit offenen Online-Umfragen, auch in anderen Ländern zeigen, dass die Aussagekraft der gewichteten Ergebnisse nicht per se von repräsentativ durchgeführten Umfragen abweichen», so Christian Frommelt. (sap)

02. Jul 2019 / 07:00
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