• Knapp 5 Prozent mehr Personen als im Vorjahr haben 2018 in Liechtenstein geheiratet.
    Knapp 5 Prozent mehr Personen als im Vorjahr haben 2018 in Liechtenstein geheiratet.  (Keystone/GAETAN BALLY)

Liechtensteiner haben 2018 öfter geheiratet

In Liechtenstein haben 2018 mehr Personen geheiratet als im Vorjahr. Die Scheidungsrate ist signifikant gesunken.

Heiratsfreudige Liechtensteiner: Die Zahl der Personen, die den Bund fürs Leben eingingen, erhöhte sich im Jahr 2018 um 4.8 Prozent auf 455. Das zeigt die Zivilstandsstatistik 2018. Rund drei Viertel vermählten sich zum ersten Mal. Das Durchschnittsalter der Frauen betrug bei der ersten Eheschliessung 30.4 Jahre und das der Männer 33.5 Jahre.

Derweil sank die Scheidungsrate massiv: Betrug sie im Vorjahr noch 39.3 Prozent, reduzierte sie sich 2018 auf 30.6 Prozent. Die Scheidungsrate definiert sich als das Verhältnis der Scheidungen zu den Heiraten im gleichen Jahr.

Insgesamt liessen sich 143 in Liechtenstein wohnhafte Personen scheiden. Das Durchschnittsalter der Männer betrug bei der Scheidung 45.9 Jahre und das der Frauen 42.4 Jahre. 

Höchste Geburtenrate in Eschen

Im Jahr 2018 wurden gemäss den Ergebnissen des Amtes für Statistik 378 Lebendgeborene verzeichnet. Gegenüber dem Vorjahr sind das 40 mehr. Am meisten Neugeborene brachten die in Eschen wohnhaften Mütter mit 57 Kindern zur Welt, gefolgt von Vaduz und Mauren mit jeweils 54 Kindern. 

Die Geburtenrate erhöhte sich von 1.44 im Jahr 2017 auf 1.58 Lebendgeborene pro Frau. Die Quote höher als in den Nachbarländern: In Österreich betrug sie im vergangenen Jahr 1.48, in der Schweiz 1.52.

Höheres Todesalter

Das Durchschnittsalter der 274 Gestorbenen betrug im vergangenen Jahr 77.7 Jahre. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich das durchschnittliche Alter der Verstorbenen um 1.9 Jahre. Das Durchschnittsalter der verstorbenen Männer betrug 73.8 Jahre. Die Frauen verstarben im Durchschnitt mit 82.1 Jahren. Im Jahr 2018 waren die beiden Haupttodesursachen Erkrankungen des Kreislaufsystems (inkl. Diabetes mellitus) (40%) und Krebskrankheiten (18%). (vb/pd)

06. Nov 2019 / 09:32
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