• PK LIHGA in Schaan
    «Wir haben noch etwas Zeit, zum heutigen Zeitpunkt abzusagen oder zu verschieben, wäre sicher noch verfrüht », sagt George Lüchinger, Mitorganisator der Lihga.  (Daniel Schwendener)

Lihga soll geplant stattfinden

Während die Rhema im Rheintal abgesagt wurde, halten die Organisatoren an der Lihga im September fest. Vorbereitet wird im Homeoffice.

Wie die Organisatoren der Lihga mitteilen, arbeitet das gesamte Team der Liechtensteiner Landesausstellung ab sofort im Homeoffice-Modus. «Somit möchten die Verantwortlichen der Lihga einen aktiven Beitrag leisten, die Bestrebungen der Regierung im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus zu unterstützen», schreiben die Verantwortlichen in ihrer Mitteilung. Somit verzichten die Organisatoren auf jegliche Termine mit physischer Präsenz, sowohl intern wie auch extern. Eine Herausforderung, schliesslich möchte das Team den zeitlichen Fahrplan für die Eröffnung der 23. Lihga am 11. September so gut als möglich einhalten. Wie Mitorganisator Georges Lüchinger auf Anfrage sagt, befänden sie sich derzeit noch auf Kurs. «Im Moment geht es darum, den Ausstellern mitzuteilen, dass wir bei Bedarf erreichbar sind.» Erfahrungsgemäss gebe es Fragen beim Anmeldungsprozess oder dann später kurz vor der Messe. «Unsere Vorarbeiten laufen, den Umständen entsprechend, so gut es geht normal weiter», so Lüchinger. Derzeit laufe die Offertenphase, beziehungsweise die Ausschreibungen bei den Lieferanten. «Auch ist jetzt der Zeitpunkt für die erste Hallenplanung, wir sind gut in der Zeit.»

«Heute schon zu verschieben, wäre verfrüht»
Keine Hallenplanung mehr wird es für die Rheintal Messe, die Rhema, geben. Infolge der aktuellen und ausserordentlichen Lage ist die vom 30. April bis 2. Mai und vom 6. bis 8. Mai geplante Messe abgesagt worden. «Unter der Berücksichtigung der Gesundheit aller Messebesucher, Aussteller und Partner müssen wir schweren Herzens auf die beliebte Publikumsmesse verzichten», schreiben die Organisatoren. Sowohl für die ausstellenden Gewerbetreibenden und Dienstleister, als auch für die Rheintal Messe und Event AG sei dieser Entscheid mit schwerwiegenden Folgen verbunden. «Trotzdem stehen der Verwaltungsrat und die Messeleitung hinter den Massnahmen, welche durch die Behörden verfügt wurden.» Bereits gekaufte Tickets für den Gwerblertag und den Sportdialog behalten ihre Gültigkeit für die jeweiligen Veranstaltungen im Folgejahr 2021.

Was solch eine Absage für alle Beteiligten bedeutet, will sich Georges Lüchinger noch gar nicht ausmalen. Entsprechend ist er froh, dass die Lihga erst im Herbst stattfindet. Bereits jetzt schon alles abzublasen, haben die Organisatoren bislang nicht in Erwägung gezogen – «wir haben noch etwas Zeit, zum heutigen Zeitpunkt abzusagen oder zu verschieben, wäre sicher noch verfrüht», so Lüchinger.

Ein Zeichen von Optimismus
«Wir wissen natürlich nicht, wie sich die Dinge entwickeln, aber wir sehen es als unsere Pflicht und als Zeichen von Respekt gegenüber Ausstellern, Partnern und Besuchern der Lihga, alles in unserer Hand liegende zu unternehmen, dass die 23. Lihga wie geplant ihre Tore öffnen kann», sagt Georges Lüchinger. Alle zwei Jahre werde sichtbar, was im Land möglich ist, wenn alle am gleichen Strick ziehen würden. «Nehmen wir dies als Motivation und Zeichen von Optimismus, diese Mentalität auch in der aktuellen, sehr herausfordernden Zeit zu leben. Ein Problem, das alle angeht, kann nur von allen gelöst werden», so Georges Lüchinger von der Lihga-Messeleitung. (bfs)

20. Mär 2020 / 21:48
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