• Wirtschaftswoche von Schülern bei Oerlikon Balzers 150916
    Im Bereich der beruflichen Grundausbildung sind auch alle drei Lernorte, die Lehrbetriebe, die Berufsfachschulen sowie die überbetrieblichen Kurse von der herausfordernden Ausnahmesituation bzw. den Massnahmen rund um das Coronavirus betroffen.  (Daniel Ospelt)

Lehrabschlussprüfungen: Werden sie stattfinden?

Von den Massnahmen der Regierung betroffen ist auch der gesamte Bereich rund um die duale Berufsausbildung. Hier laufen Abklärungen.

Im Bereich der beruflichen Grundausbildung sind auch alle drei Lernorte, die Lehrbetriebe, die Berufsfachschulen sowie die überbetrieblichen Kurse von der herausfordernden Ausnahmesituation bzw. den Massnahmen rund um das Coronavirus betroffen. Seit dem 23. März erfolgt die schulische Bildung auch hier in Form von Fernunterricht. Und alle Schulveranstaltungen, Exkursionen und Sprachreisen sind abgesagt, wie Werner Kranz, Leiter des Amtes für Berufsbildung und Berufsberatung, informierte. 

Für die Vorbereitung und Durchführung der Qualifikationsverfahren bis hin zum Sommer werden laut Kranz derzeit Sonderlösungen geprüft. «Ziel ist es, dass die Qualifikationsverfahren 2020 möglichst regulär durchgeführt werden können», so Kranz. Die Qualität der Lehrabschlussprüfungen müsse aber insbesondere mit Blick auf die Arbeitsmarktfähigkeit hochgehalten werden. Deshalb werde derzeit eine mögliche Anpassung der Modalitäten und der Organisation der Qualifikationsverfahren unter Einbezug der zuständigen Trägerschaften geprüft.

«Eine diesbezügliche Arbeitsgruppe wurde von den Verbundpartnern in der Schweiz am 19. März eingesetzt. Rückmeldungen dieser Gruppe werden Anfang kommende Woche erwartet», so Werner Kranz. Das Amt für Berufsbildung und Berufsberatung stehe mit den dafür zuständigen Schweizer Institutionen in engem Austausch und werde, sobald die Modalitäten der Lehrabschlussprüfung vorliegen, die betroffenen Lernenden und die Lehrbetriebe entsprechend informieren.

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen wurde auch die Form der Dienstleistungserbringung vonseiten des Amtes leicht angepasst. Die individuellen Ausbildungsberatungen folgen laut Kranz, wo immer möglich, in Form von Fernberatungen – also via E-Mail, Telefon, Chat oder Videokonferenz. Die Infothek des Berufsinformationszentrums bleibe bis auf Weiteres geschlossen. «Unsere Mitabeitenden werden aber ihr Dienstleistungsangebot weiter aufrechterhalten und stehen täglich in engem Kontakt mit allen relevanten Gremien.» (dv)

25. Mär 2020 / 10:35
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