• LED
    Der Stiftungsratspräsident Christian Batliner will nicht von einer Krise sprechen.  (Tatjana Schnalzger)

Kündigungswelle beim LED

Der Liechtensteinische Entwicklungsdienst (LED) hat anfangs September einem Mitarbeiter gekündigt. Nun verlassen auch die zwei verbliebenen Projektverantwortlichen die öffentlich-rechtliche Stiftung.

Die fristlose Entlassung des Radio L-Geschäftsführers Martin Matter vor zwei Wochen, hat für Schlagzeilen gesorgt. Auch bei einer weiteren öffentlich-rechtlichen Institution scheint es derzeit mächtig zu rumoren. Der Liechtensteinische Entwicklungsdienst (LED) hat einen von drei langjährigen Projektverantwortlichen entlassen. Die Gründe dafür sind bisher unbekannt. Offenbar hat dieser Schritt des LED-Stiftungsrates jedoch dazu geführt, dass die zwei verbliebenen Projektverantwortlichen von sich aus die Kündigung eingereicht haben. Damit bleiben nur der Geschäftsleiter Peter Ritter und die Zuständige für Finanzen und Sekretariat an Bord. 

Die zwei Projektverantwortlichen werden den Entwicklungdienst per Ende Jahr verlassen, wie Stiftungsratspräsident Christian Batliner auf Anfrage bestätigt. Weitere Details zu den Kündigungen wollte Batliner aus Persönlichkeitsschutzgründen nicht bekannt geben. Die Stellen seien bereits ausgeschrieben worden und es gebe bereits zahlreiche Bewerbungen. «Wir gehen daher davon aus, dass wir per Ende Jahr eine gute Übergabe und damit eine konstante Fortführung der Projekte sicherstellen können. Bis dahin werden die Projekte vom bestehenden Team wie bisher zuverlässig geführt» so Christian Batliner. Von einer Krise will der Stiftungsratspräsident nicht sprechen.

Entwicklungsprozess als Ursache?

Der LED-Stiftungsrat treibe derzeit aktiv einen Entwicklungsprozess voran, wie Christian Batliner erklärt: «Stiftungsrat und Geschäftsleitung haben in den letzten Monaten intensiv an der Weiterentwicklung unserer Institution gearbeitet. Dazu gehören die Überprüfung der Aufgabenaufteilung, die Organisationsentwicklung und die Optimierung der Prozesse. Wir sind zuversichtlich, dass wir diesen Prozess im kommenden Jahr abschliessen können und damit gut für die weitere Zukunft gerüstet sind.» (sap)

25. Sep 2018 / 08:00
Geteilt: x
2 KOMMENTARE
Komisch
Nur wegen eines Entwicklungsprozesses wird doch keiner entlassen und kündigt nicht grad auch noch der Rest. Da stimmt doch was nicht.
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 25.09.2018 Antworten Melden
Wieder mal die falschen Leute am richtigen Platz!
Auch hier sind anscheinend mal wieder die falschen Leute im Hintergrund die ihre Pöstchen über die allseits bekannte Vetterliwirtschaft bekommen haben und sicher nicht durch Leistungsausweise. Auch scheint das wirtschaftliche Kostenspardenken abhanden gekommen sein. Wie sonst ist es zu erklären, dass man für die Suche eines Projektleiters ohne Führungsfunktion, eine Stellenvermittlungsagentur beauftragen muss, welche zehntausende von Franken kosten wird und dies ohne Erfolgsgarantie. Spende für den LED. Niemals!
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 25.09.2018 Antworten Melden

KOMMENTAR HINZUFÜGEN

Überschrift (max. 70 Zeichen)
Meine Meinung (Noch  Zeichen verfügbar)
Lesertrend
Meistgelesen
15. Dezember 2018 / 16:56
14. Dezember 2018 / 17:46
14. Dezember 2018 / 17:47
14. Dezember 2018 / 16:12
Meistkommentiert
30. November 2018 / 06:00
30. November 2018 / 23:55
04. Dezember 2018 / 11:03
Aktuell
15. Dezember 2018 / 22:11
15. Dezember 2018 / 22:01
15. Dezember 2018 / 20:20
15. Dezember 2018 / 20:08
UMFRAGE DER WOCHE
Lade TED
Ted wird geladen, bitte warten...
Wettbewerb
Gewinnen Sie je 1 Saisonkarten vom Skigebiet Malbun und Pizol.
13.12.2018
Facebook
Top