•  (Daniel Schwendener)

Klinik auf Gaflei wird erst 2019 eröffnet

Verzögert Die für Herbst 2018 geplante Betriebsaufnahme ist nicht länger realistisch. Das Winterwetter hat die Bauarbeiten am Clinicum Alpinum zuletzt schlicht zu stark behindert.

Seit die Bauarbeiten im August 2016 ihren Anfang nahmen, deutete stets alles auf eine planmässige Eröffnung im Herbst 2018 hin. Nun hat sich der grosse Tag für das Clinicum Alpinum auf Gaflei, einer stationären Einrichtung zur Behandlung von Stressfolgeerkrankungen, allerdings um einige Monate nach hinten verschoben. «Die Klinik wird voraussichtlich Anfang 2019 eröffnet», bestätigt Initiant Marc Risch ein Schreiben, das die Anwohner der Baustelle kürzlich erhalten haben.

Die Verzögerung liegt laut Risch im Standort der Klinik auf 1500 m ü. M. begründet. Generell seien die Bauarbeiten zwar im Plan, streicht er heraus, doch aufgrund der anspruchsvollen landschaftlichen Lage hätten sich bauseits Zusatzmassnahmen ergeben. Dabei handle es sich in erster Linie um «wetterbedingte Massnahmen aufgrund des frühen und doch recht heftigen Wintereinbruchs» – Schneeräumungen oder Enteisungen beispielsweise.

«Die Natur hat hier das letzte Wort»
Nicht, dass die erschwerenden Umstände, die ein Bauprojekt auf einem solchen Höhenniveau mit sich bringen kann, nicht in den Planungen berücksichtigt worden wären. «Doch das Ausmass», erklärt der Psychiater, «ist nicht vorhersehbar. Die Natur hat hier das letzte Wort.» Das bekamen er und Gattin Michaela Risch, die das Klinikprojekt gemeinsam ins Leben gerufen haben, jetzt zu spüren. Mit dem Ergebnis, dass «die Hochbauarbeiten trotz Ausnutzung aller vertretbaren Möglichkeiten nicht vor dem zweiten frühen Wintereinbruch in einem adäquaten Kosten-Nutzen-Verhältnis vollendet werden konnten», wie Risch ausführt. Mittlerweile seien die Arbeiten aber bereits wieder in vollem Gang.

Finanziell weiterhin im Plan
In ökonomischer Hinsicht befürchtet Marc Risch für das Clinicum Alpinum keine negativen Auswirkungen. «Finanziell sind wir im Plan», sagt er. «Da wir ein Start-up sind, beginnt die betriebswirtschaftliche Rechnung auch erst ab Start der Unternehmung.» Auch auf das Investitionsvolumen von insgesamt gut 28 Millionen Franken habe die aufgrund der Witterungsverhältnisse spätere Fortführung der Bauarbeiten keinen Einfluss.
Absagen an Personen, die sich bereits für einen Aufenthalt auf Gaflei angemeldet hatten, sind ferner ebenso wenig fällig. «Die Wartelisten für Patienten», sagt Risch, «werden erst sechs Monate vor Klinikstart eröffnet.» In der Privatklinik mit 50 Einzelzimmern sollen jährlich bis zu 250 Patienten behandelt werden. Dafür werden laut Angaben des Unternehmens über 40 Arbeitsplätze geschaffen. (bo)

26. Jan 2018 / 19:39
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