• Bauprojekt Gossmad Park, Eschen, Schafe auf der Wiese
    Dort, wo in Kürze die Bauarbeiten für den Gossmad Park starten sollen, graste diese Woche eine Schafherde.  (Gary Kaufmann)

Gossmad Park: Grüne Schafsweide statt grauer Baustelle

Die Bauherren des Projekts Gossmad Park an der Essanestrasse müssen die Bewilligung ihres Baugesuches abwarten.
Eschen. 

In Eschen befinden sich bereits zahlreiche Lebensmittelhändler. Bei der Bushaltestelle Brühl soll im Bauprojekt Gossmad Park ein weiteres Geschäft einziehen. Beim heissesten Anwärter handelt es sich um den Discounter Lidl. So gab Corina Milz, Head of Corporate Communication von der Lidl Schweiz, am 12. Oktober folgendes Statement ab: «Da es sich um ein laufendes Verfahren handelt, bitten wir um Verständnis, dass wir keine genauen Angaben machen können. Gerne geben wir zu einem späteren Zeitpunkt mehr Informationen über das Projekt.» Seit Anfang Oktober ist das Bauprojekt an der Essanestrasse ausgestreckt. In den vergangenen Tagen sorgte ein Blick vor Ort für Fragzeichen. Denn auf der Weide, wo ein dreistöckiges Gebäude mit Tiefgarage entstehen soll, grasten bis Mittwoch einige Schafe friedlich vor sich hin.

Bewilligung des Baugesuchs noch ausstehend

Architekt Ernst Schädler erklärt die Situation wie folgt: «Wir warten die Bewilligung unseres Baugesuches ab. Wieso sollte die Wie- se bis dahin also nicht vom Bauer genutzt werden können?» Die Architektur Pitbau Anstalt, welche für das Bauprojekt Gossmad Park verantwortlich ist, geht davon aus, dass die Bewilligung noch im Dezember oder Januar erfolgen wird.

Das Baugesuch sei derzeit in Bearbeitung, bestätigtManfred Bischof vom Amt für Bau und Infrastruktur. «Bauprojekte dieser Grössenordnung benötigen von der vollständigen Eingabe bis zur Bewilligung circa zwei Monate», erläutert er. Dies hänge damit zusammen, dass mehrere Ämter, Fachstellen sowie die Gemeinde am Koordinationsverfahren beteiligt sind. Da das Gesuch gemäss Auskunft der Bauherren im September eingereicht wurde, schätzt Bischof die Prognose des Architekten «als realistisch» ein. 2019 dürfte sich in Eschen demnach einiges bewegen. (gk)

09. Nov 2018 / 08:33
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