• Fürstliche Gruft in Vaduz
    Die Fürstliche Gruft, aufgenommen bei der Kathedrale St. Florin in Vaduz.  (Daniel Schwendener)

Fürstenhaus: 33 sind in Vaduz bestattet

Auch die Liechtenstein-Familiengruft im heute tschechischen Vranov enteignete Tschechien. So wurde Vaduz Fürstlicher Bestattungsort..

Am 2. August entschlief Prinzessin Ilona von und zu Liechtenstein 99-jährig. Am 16. August fand dann um 10.30 Uhr eine hl. Messe für die Verstorbene in der Kathedrale Vaduz statt. Anschliessend wurde Ilona von und zu Liechtenstein in der benachbarten Fürstlichen Gruft beigesetzt. Die Prinzessin war am 17. Mai 1921 als Comtesse Esterházy de Galántha geboren worden. Am 21. Dezember 1976 heiratete sie in zweiter Ehe Prinz Constantin von und zu Liechtenstein (†2001), einen Onkel von Fürst Hans-Adam II. Die Tochter Prinz Constantins aus der Ehe mit Maria Elisabeth von Leutzendorff war 1944 bei einem Luftangriff in Wien ums Leben gekommen. Die Ehe mit Prinzessin Ilona blieb kinderlos.

Diese Todesnachricht lenkte das Interesse der Öffentlichkeit einmal mehr auf die sogenannte Fürstengruft auf dem Platz neben der Kathedrale St. Florin. Nachstehend sind daher hier zunächst einige Informationen über die frühere Gruft des Fürstenhauses Liechtenstein in Vranov u Brna, dem früheren Wranau, zusammengefasst, bevor es um die 1958 bis 1960 erbaute Fürstengruft in Vaduz geht, denn beides steht in einem unmittelbaren Zusammenhang: Bereits nach dem Zusammenbruch der österreichischen Monarchie mussten die liechtensteinischen Fürsten ihre südmährischen Schlösser in Lednice (Eisgrub) und Valtice (Feldsberg) verlassen. Nachdem Österreich im März 1938 schliesslich an das Deutsche Reich «angeschlossen» wurde, entschied sich der neu regierende Fürst Franz Josef II. als erster Fürst Liechtensteins – aufgrund der Ablehnung des Nationalsozialismus und zur Unterstreichung des Souveränität Liechtensteins, – seinen Wohnsitz nach Liechtenstein auf Schloss Vaduz zu verlegen. Dadurch wurde es auch notwendig, eine neue Familiengrablege zu errichten.

Gruft

Die Familiengruft in Vranov liegt unter der Krypta der Kirche Mariä Geburt und gehört zum Paulanerkloster Vranov. Hier liegen 14 regierende Fürsten des Hauses Liechtenstein und 48 weitere Mitglieder des Fürstenhauses begraben.

Unaufgearbeitete, historisch schwere Bürde Tschechiens

Die damalige Tschechoslowakei hatte bekanntlich nach dem 2. Weltkrieg, 1945/46, aufgrund der bis heute nicht zurückgenommenen völkerrechtswidrigen sogenannten Beneš-Dekrete, den Fürstlichen Besitz enteignet. Als Beneš-Dekrete werden im deutschsprachigen Raum jene 143 Dekrete des Präsidenten der Republik bezeichnet, die von der tschechoslowakischen Exilregierung in London und der Nachkriegsregierung während und in der Folge des Zweiten Weltkrieges und der deutschen Besetzung des Landes bis zur Ernennung der vorläufigen Nationalversammlung am 21. Oktober 1945 erlassen und von der provisorischen tschechoslowakischen Nationalversammlung am 28. März 1946 gebilligt wurden. Ein Detail am Rande: Die oftmals verwendete Bezeichnung dieser Verordnungen als «Beneš-Dekrete» gilt heute als vereinfachend, wenn nicht irreführend, denn die Dekrete des Staatspräsidenten wurden von den Exilregierungen beziehungsweise der ersten Nachkriegsregierung Zdenek Fierlingers insgesamt vorbereitet und nicht nur von Edvard Beneš selbst erlassen. Auch die Liechtensteiner Fürstenfamilie und etliche Liechtensteiner Staatsbürger wurden im Zuge dessen 1945/1946 in der Tschechoslowakei wegen einer von der Tschechoslowakei behaupteten Deutschtumserklärung der Liechtensteiner enteignet, obwohl sie nachweislich keine Deutschen waren. Tschechien hat es bis heute abgelehnt, den Liechtensteinern ihr Eigentum zurückzugeben, zumal es u. a. Regressansprüche der vertriebenen Sudetendeutschen fürchtet.

Gruft

Seit dem Mittelalter war die Gruftbestattung im Wesentlichen einem exklusiven Personenkreis vorbehalten, zu dem etwa Monarchen, Bischöfe, Adelige und bedeutende Einzelpersönlichkeiten zählten. Für die Toten aus höher gestellten Gesellschaftsschichten wurden oft Sarkophage genutzt. Im Bild kleine Grüfte Wohlhabender bzw. Prominenter auf dem Friedhof Père Lachaise in Paris.

Die alte Grablege des Fürstenhauses Liechtenstein seit 1633

Der Ort Vranov u Brna wird überragt von dem 1633 gestifteten Paulanerkloster Vranov mit der frühbarocken Wallfahrtskirche Mariä Geburt. Maximilian von Liechtenstein und seine Gattin Katharina Schembera von Boskowitz und Cernahora (tschechisch: Katerina Cernohorská z Boskovic) hatten 1633 das Paulanerkloster mit seiner grosszügig dimensionierten Wallfahrtskirche gestiftet. Unter der Klosterkirche befindet sich die Familiengruft des Hauses Liechtenstein. Hier liegen 14 regierende Fürsten des Hauses Liechtenstein und 48 weitere Mitglieder der fürstlichen Familie begraben. Die zuvor verwendete Krypta als Grablege des Fürstenhauses – Karl I., der erste Fürst von Liechtenstein, wurde bereits hier beigesetzt – hatte sich als Familiengruft zu klein erwiesen. So wurde dann – im Empirestil – 1812–1815 die grössere Gruft auf der Terrasse unterhalb der Wallfahrtskirche in ihrer heutigen Form erbaut. Die Anlage besteht seitdem aus der «alten» und der «neuen» Gruft. Den Eingangskorridor schmücken Skulpturen von Josef Klieber.

Die Gruft, heute in Verwaltung der römisch-katholischen Kirche, war seither in einem schlechten Zustand. Dennoch liess Fürst Hans-Adam II. die Gruft von 2012 bis 2015 aus Respekt vor den Vorfahren auf eigene Kosten aufwendig renovieren. Sie wurde danach im Beisein des Fürstenpaares, am 4. November 2015, wiedereröffnet. Immerhin waren dort bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts die Fürsten von Liechtenstein, ihre Gattinnen und Witwen beigesetzt worden. Erst der verstorbene Fürst Franz Josef II. wurde in Vaduz bestattet.

Gruft Vaduz

Architekt Hans Rheinberger gestaltete die Fürstengruf Vaduz

Die Familiengrabstätte der Fürstlichen Familie ist nach Plänen von Architekt Hans Rheinberger errichtet worden. Rheinberger wurde 1911 in Vaduz als Sohn des Architekten Egon Rheinberger und dessen Frau Maria (geborene Schädler) geboren. Von 1931 bis 1937 studierte er Architektur in Stuttgart und Danzig. Ab 1938 wurde er mit einem eigenen Architekturbüro in Vaduz tätig. Als Architekt plante er u. a. viele Villenbauten in Vaduz und Schaan, das Verwaltungsgebäude der Liechtensteinische Kraftwerke in Schaan und die 1959 eröffnete Schwimmbadanlage in Vaduz. Rheinberger gilt als Pionier des Denkmalschutzes in Liechtenstein. Des Weiteren restaurierte er mehrere Kirchen und Kapellen sowie zahlreiche historische Bauten in Liechtenstein. Rheinberger war seit 1944 mit Edeltraud Hartmann (1920–2001) verheiratet. Der frühere Direktor am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin, Prof. Hans-Jörg Rheinberger, ist sein Neffe.

Gruft

Prinzessin Marizza von Liechtenstein beim IV. World-Scout-Jamboree im Park des Schlosses Gödöllö, Ungarn (mit pers. Teilnahme Lord Baden-Powells), vom 2. bis 16. August 1933, links neben ihr Prinz Emanuel. Ihr Name diente übrigens dem Komponisten Emmerich Kálmán als Vorbild seiner Operettenfigur «Gräfin Mariza». Die Prinzessin ist ebenfalls in der Fürstengruft Vaduz begraben.

Die Grabstätte in Vaduz enthält einen Altar mit einem steinernen Kreuz, auf der Eingangstür findet sich eine künstlerische Darstellung der Auferweckung des Lazarus, ein Hochrelief in Bronze des italienischen Künstlers Carmelo Pozzolo von 1992. Über der Tür sieht man das Fürstliche Wappen in Bronze. Die Gruft ist nur einmal im Jahr, zu Allerheiligen, für all jene, die an diesem Tag der verstorbenen Mitglieder des Fürstenhauses gedenken wollen, zugänglich. In der Fürstlichen Gruft herrscht ein Verbot für Ton- und Bildaufnahmen. (vv)

Folgende Mitglieder des Hauses Liechtenstein wurden in der Gruft in Vranov u Brna beigesetzt:
Alte Gruft:
1. Anna Maria von Boskowitz und Cernahora († 1625), Gemahlin von Fürst Karl I.
2. Karl I., Fürst von und zu Liechtenstein (1569–1627)
3. Katharina Schembera von Boskowitz und Cernahora († 1637), Gemahlin von Prinz Maximilian
4. Prinz Maximilian (1578–1643), Bruder von Fürst Karl I.
5. Prinzessin Anna Maria (1648–1648), Tochter von Fürst Karl Eusebius
6. Prinz Franz Dominik (1652–1652), Sohn von Fürst Karl Eusebius
7. Prinz Karl Josef (1652–1652), Sohn von Fürst Karl Eusebius
8. Prinz Franz Eusebius Wenzel (1655–1655), Sohn von Fürst Karl Eusebius
9. Prinzessin Cäcilie (1655–1655), Tochter von Fürst Karl Eusebius
10. Johanna Beatrix von Dietrichstein-Nikolsburg († 1676), Gemahlin von Fürst Karl Eusebius
11. Karl Eusebius, Fürst von und zu Liechtenstein (1611–1684)
12. Prinz Franz Anton Dominik (1689–1711), Sohn von Fürst Hans Adam I.
13. Hans Adam I., Fürst von und zu Liechtenstein (1657–1712)
14. Gabriele von Liechtenstein (1692–1713), erste Gemahlin von Fürst Josef Johann Adam
15. Maria Anna von Thun und Hohenstein (1698–1716), 2. Gemahlin von Fürst Josef Johann Adam
16. Anton Florian, Fürst von und zu Liechtenstein (1656–1721)
17. Josef Johann Adam, Fürst von und zu Liechtenstein (1690–1732)
18. Edmunda Maria von Dietrichstein-Nikolsburg (1652–1737), Gemahlin von Fürst Hans Adam I.
19. Johann Nepomuk Karl, Fürst von und zu Liechtenstein (1724–1748)
20. Prinz Emanuel (1700–1771), Vater von Fürst Franz Josef I.
21. Josef Wenzel I., Fürst von und zu Liechtenstein (1696–1772)
22. Franz Josef I., Fürst von und zu Liechtenstein (1726–1781)
23. Prinz Philipp Josef (1762–1802), Sohn von Fürst Johann I.
24. Alois I., Fürst von und zu Liechtenstein (1759– 1805)
25. Prinzessin Marie Klothilde (1805–1807), Tochter von Fürst Franz Josef I.
26. Prinzessin Marie Leopoldine (1793–1808), Tochter von Fürst Johann I.
 
Neue Gruft:
1. Johann I., Fürst von und zu Liechtenstein (1760–1836)
2. Josefa zu Fürstenberg-Weitra (1776–1848), Gemahlin von Fürst Johann I.
3. Prinzessin Josefine (1844–1854), Tochter von Prinz Franz de Paula
4. Alois II., Fürst von und zu Liechtenstein (1796–1858)
5. Prinzessin Franziska (1841–1858), Tochter von Fürst Alois II.
6. Prinzessin Melanie Sophie (1844–1858), Tochter von Prinz Eduard Franz Ludwig
7. Prinz Eduard Franz Ludwig (1809–1864), Sohn von Fürst Franz Josef I.
8. Sophie Esterházy-Liechtenstein (1798–1869), 
Oberhofmeisterin und Hofdame der Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn
9. Honorata von Choloniewski (1813–1869), Gemahlin von Prinz Eduard Franz Ludwig
10. Franziska Kinsky von Wchinitz und Tettau (1813–1881), Gemahlin von Fürst Alois II.
11. Prinz Franz de Paula (1802–1887), Sohn von Fürst Franz Josef I.
12. Prinzessin Julia (1813–1895)
13. Prinz Alfred (1842–1907), Sohn von Prinz Franz de Paula
14. Prinzessin Klara (1836–1909)
15. Prinz Heinrich (1853–1914), Onkel von Fürst Franz Josef II.
16. Prinz Heinrich (1877–1915), Sohn von Fürst Johann I.
17. Johann II., Fürst von und zu Liechtenstein (1840–1929)
18. Prinz Franz (1868–1929), Neffe von Fürst Johann II.
19. Franz I., Fürst von und zu Liechtenstein (1853–1938)
 
 
olgende Mitglieder der Fürstenfamilie wurden hier beigesetzt:
1. Maria Elisabeth von Leutzendorff, Prinzessin von und zu Liechtenstein 
(23. Mai 1921 bis 10. September 1944) – (Gemahlin von Prinz Constantin) 
2. Elsa von Gutmann, Fürstin von und zu Liechtenstein (6. Januar 1875 bis 28. September 1947) –
(Gemahlin von Fürst Franz I.) 
3. Prinz Eduard von und zu Liechtenstein (2. September 1872 bis 8. Mai 1951)
4. Prinz Alois von und zu Liechtenstein (17. Juni 1869 bis 16. März 1955)
5. Prinz Karl Aloys von und zu Liechtenstein (16. September 1878 bis 20. Juni 1955)
6. Prinz Johannes von und zu Liechtenstein (6. Januar 1873 bis 3. September 1959)
7. Elisabeth Erzherzogin von Österreich, Prinzessin von und zu Liechtenstein 
(7. Juli 1878 bis 13. März 1960) – (Gemahlin von Prinz Alois) 
8. Maria Annunziata Erzherzogin von Österreich (31. Juli 1876 bis 7. April 1961) – 
(Schwester von Prinzessin Elisabeth) 
9. Prinzessin Marizza von und zu Liechtenstein, Gräfin Andrassy 
(7. Dezember 1886 bis 14. Dezember 1961).
10. Elisabeth von Urach, Prinzessin von und zu Liechtenstein 
(23. August 1894 bis 13. Oktober 1962) – (Gemahlin von Prinz Alois) 
11. Prinzessin Maria Therese von und zu Liechtenstein (9. September 1871 bis 9. April 1964)
12. Olga Pückler zu Limburg, Prinzessin von und zu Liechtenstein 
(11. April 1873 bis 14. Februar 1966) – (Gemahlin von Prinz Eduard) 
13. Prinz Alois von und zu Liechtenstein (20. Dezember 1917 bis 14. Februar 1967)
14. Therese Maria zu Oettingen-Oettingen, Prinzessin von und zu Liechtenstein 
(1. Juli 1887 bis 29. März 1971) – (Gemahlin von Prinz Alfred) 
15. Prinz Ulrich von und zu Liechtenstein (29. August 1913 bis 12. Oktober 1978)
16. Prinz Johannes von und zu Liechtenstein (18. Oktober 1899 bis 5. November 1979)
17. Prinz Ferdinand von und zu Liechtenstein (18. Januar 1901 bis 6. Februar 1981)
18. Emma von Hohenau von Gutmannsthal-Benvenuti (14. Mai 1926 bis 31. August 1984) – 
(Gemahlin von Graf Wilhelm von Hohenau) 
Vor 30 Jahren starben Fürst Franz Josef II und Fürstin Gina
19. Georgina von Wilczek, Fürstin von und zu Liechtenstein 
(24. Oktober 1921 bis 18. Oktober 1989) – (Gemahlin von Fürst Franz Josef II.) 
20. Franz Josef II., Fürst von und zu Liechtenstein (16. August 1906 bis 13. November 1989)
21. Prinz Wenzel von und zu Liechtenstein (19. November 1962 bis 28. Februar 1991)
22. Prinz Heinrich von und zu Liechtenstein (21. Oktober 1920 bis 29. November 1993)
23. Prinz Georg von und zu Liechtenstein (11. November 1911 bis 18. Januar 1998)
24. Prinz Constantin von und zu Liechtenstein (23. Dezember 1911 bis 28. März 2001)
25. Prinz Hans Moritz von und zu Liechtenstein (6. März 1914 bis 3. Februar 2004)
26. Prinzessin Jean von und zu Liechtenstein, geb. French (12. Oktober 1917 bis 28. Juli 2005)
27. Wilhelm Graf von Hohenau (29. Mai 1922 bis 27. November 2006)
28. Prinz Vincenz von und zu Liechtenstein (30. Juli 1950 bis 14. Januar 2008)
29. Prinzessin Eleonore von und zu Liechtenstein (28. Mai 1920 bis 30. Mai 2008)
30. Prinzessin Clothilde von und zu Liechtenstein (30. November 1922 bis 1. September 2009)
31. Prinz Dominik von und zu Liechtenstein (20. Juni 1950 bis 20. September 2009)
32. Prinzessin Alienor Faye (29. September 2014 bis 13. Dezember 2015)
33. Prinzessin Ilona von und zu Liechtenstein (17. Mai 1921 bis 2. August 2019). 

Blick zurück

Das «Vaterland» veröffentlicht in loser Folge Berichte zu historischen Ereignissen und weiteren Besonderheiten in der Geschichte Liechtensteins.

 

17. Aug 2019 / 06:00
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