• Winter in Malbun
    Von Weihnachten bis Silvester 2018 verzeichneten die Bergbahnen Malbun rund 116 000 Beförderungen.  (Daniel Schwendener)

Festtagsbilanz: Weniger Wintersportler, mehr Umsatz in Malbun

Zu Weihnachten schenkte Petrus den Bergbahnen Malbun gutes Wetter. Dadurch stieg der Umsatz, obwohl sich weniger Gäste als im Vorjahr auf die Pisten stürzten.

Der Schnee liess lange auf sich warten. Dementsprechend wollte keine richtige Winterstimmung aufkommen, was sich bei den Bergbahnen Malbun negativ auf den Vorverkauf der Saisonkarten auswirkte. Aufgrund der guten Wetterverhältnisse leitete sich über die Festtage 2018 allerdings eine Kehrtwende ein. Laut Pistenbericht lagen gestern um 9.13 Uhr bis zu 65 Zentimeter Schnee (20 Zentimeter Neuschnee) in Malbun.

19 000 Beförderungen weniger als im Vorjahr

«Vor Weihnachten war die Lage schwierig. Wir hinkten den Zahlen der vergangenen Saison hinterher», berichtet Benjamin Eberle, Technischer Leiter der Bergbahnen Malbun. «Von den Festtagen bis Silvester haben wir etwas mehr Umsatz als im Vorjahr erzielt.»

Trotz des ökonomischen Erfolgs waren während der Festtage weniger Gäste auf den Pisten unterwegs als im Jahr 2017. Zwischen dem 24. und 31. Dezember 2018 verzeichneten die Bergbahnen Malbun rund 116 000 Beförderungen. In der vergangenen Saison waren es im selben Zeitrahmen hingegen 135 000 Beförderungen. «Die Wetterverhältnisse waren gut, was viele Wintersportler in die Berge lockte», erklärt Eberle die Umsatzsteigerungen während der Festtage. Im Verlauf der Saison seien dadurch noch viele Karten gelöst worden, was wohl auch mit dem schleppenden Vorverkauf zusammenhänge.

Der Rückgang bei den Beförderungen liesse sich darauf zurückführen, dass zum Saisonstart am 15. Dezember einige Lifte stillstanden; die Sesselbahnen Hochegg und Sareis starteten erst wenige Tage vor Silvester. In der Wintersaison 2017/2018 nahmen alle fünf Anlagen den Betrieb zum Start auf. Ob die Wintersaison 2018/2019 erfolgreich abschliesst, wird sich erst im Rückblick weisen. Auf Prognosen für den weiteren Saisonverlauf lässt sich Eberle nicht ein. «Zwei, drei Tage schönes Wetter haben enormen Einfluss auf unsere Jahresbilanz.» Vergangene Saison habe man mit dem Sturmtief Burglind einen «Nulltag» erlebt, erinnert der Technische Leiter. «Abgerechnet wird immer erst am Schluss.»

Über die Festtage mehr Betrieb in den Gastgewerben

Den Festtags-Aufschwung haben auch die Alpenhotels und die Gastronomie gespürt, wie einige einheimischen Wirte auf Anfrage bekannt geben. Madlen Schädler vom Schlucher-Treff hat den Eindruck, dass über die Festtage mehr los gewesen sei. Gerade vor Weihnachten hätte der fehlende Schnee dafür gesorgt, dass mehr Wintersportler die Schlittschuhe schnürten. «Im Dezember 2017 waren die Pisten zur Eröffnung gut. Dieses Mal waren die Bedingungen jedoch erst um Weihnachten herum optimal», meint Schädler.

Gemäss Rainer Lampert, Inhaber vom Hotel Turna, seien die Zimmer bei ihnen bis Ende Woche voll belegt. Nach den Ferien zeige sich das gewohnte «Januar-Loch», allerdings stimmt ihn der aktuelle Sonnenschein optimistisch. «Das tolle Wetter kommt uns gelegen. Unter diesen Bedingungen kommen die Wintersportler bestimmt zahlreich ins Restaurant.» (gk)

03. Jan 2019 / 18:04
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