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    Aufgrund der Verletzungen musste die Kuh schliesslich eingeschläfert werden.  (jotily)

Tierquälerei-Fall kommt vor Obergericht

Der Liechtenteinischen Staatsanwaltschaft ist im Tierquälerei-Gerichtsfall das erstinstanzliche Urteil zu niedrig. Wie Robert Wallner, Leitender Staatsanwalt, gegenüber Radio L bestätigte, hat die Staatsanwalt Berufung eingelegt. Als Konsequenz wird der Fall erneut in zweiter Instanz vor dem Obergericht verhandelt.

Am Montag musste sich ein 21-jähriger Mann vor dem Landgericht Vaduz wegen Tierquälerei verantworten. Ihm wurde vorgeworfen, eine Kuh mit einer Mistgabel derart malträtiert zu haben, dass sie aufgrund der Verletzungen wenige Tage später eingeschläfert werden musste. Vor dem Gericht machte der Beschuldigte kaum Angaben. Er behauptete lediglich, dass er unschuldig sei. Die Kuh habe ausgeschlagen und dabei habe die Mistgabel «ihren Rücken berührt». Gemäss den Verletzungen auf dem Rücken des Tieres muss jedoch massive Gewalt angewendet worden sein. Die Richterin verhängte schliesslich eine bedingte Geldstrafe in der Höhe von 1200 Franken. Dies sorgte bereits in der Bevölkerung für Unverständnis, auf sozialen Plattformen herrschte Einigkeit, dass die Strafe zu niedrig sei. Der gesetzliche Strafrahmen sieht bei Tierquälerei eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren vor. Es wird sich zeigen, wie nun das Obergericht diesen Fall beurteilt. (bfs)

20. Aug 2019 / 17:50
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3 KOMMENTARE
absolutes Unverständnis
Diese Richterin hat mit ihrem Urteil bewiesen, dass sie unfähig ist Recht zu sprechen. So eine Person ist beim Gericht am falschen Ort und gehört ihres Amtes enthoben.
Dieser Täter/Sadist muss mit einem Berufsverbot belegt werden, wie dies auch bei einem pädophilen Lehrer erfolgen würde, damit er keine Gelegenheit mehrt hat, beruflich solche Schandtaten zu wiederholen. Da es sich hier um eine ganz brutale Tierquälerei handelt und der Wiederholungstäter absolut keine Einsicht zeigt, ist die Höchststrafe von drei Jahren Gefängnis unbedingt zu verhängen.
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 25.08.2019 Antworten Melden
Danke an die Staatsanwaltschaft!
Vielleicht klappt es im zweiten Durchgang vor Gericht etwas besser mit dem Augenmass....und einer spürbaren Bestrafung des Tierquälers.
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 21.08.2019 Antworten Melden
Wahnsinn
Ich zähle mich absolut zu keiner "Tierschutz-Lobby". Wer jedoch ein wehrloses Tier derartig quält, dass dieses kurz darauf eingeschläfert werden muss, gehört RICHTIG bestraft. Als ich den Artikel las, kam mir wieder folgendes in Sinn: https://www.vaterland.li/liechtenstein/ungluecke/fremde-fische-koennen-teuer-werden;art172,348419
"Vor dem Gesetz sind alle gleich" heisst es doch....lach....
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 20.08.2019 Antworten Melden

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