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    Trainer Johannes Kohler (l.) fungiert als Hindernis, damit die Teilnehmer ums Schwimmen nicht herumkommen.  (Julian Konrad)

Vorbereitungen auf den 2. Liemudrun laufen

Der Verein Hindernislauf Liechtenstein und die Gemeinde Schellenberg boten gestern ein betreutes Training zur Herausforderung an.

Donnerstag, 16 Uhr: 28 Grad zeigt es auf dem Bildschirm der Sport- und Freizeitanlage Schellenberg an. Sechs Teilnehmer möchten beim ersten betreuten Training für den zweiten Liemudrun wissen, wie sie es am 19.  September bis ins Ziel schaffen. Johannes Kohler, der Präsident des Vereins Hindernislauf Liechtenstein, empfiehlt: «Lächeln ist das Wichtigste, weil es richtig Spass macht.» Sein zweiter Rat für die sportliche Herausforderung: Möglichst als Gruppe laufen, um sich gegenseitig anzuspornen. 

Fotostrecke: LieMudRun Training
LieMudRun Training
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Nach dem Aufwärmen warten schon die Hindernisse. Unter anderem gilt es, Sandsäcke zu tragen, unter einem Netz durchzukriechen, eine Mauer zu überwinden und durch die Kneippanlage zu schwimmen, was bei den gegebenen Temperaturen eine Wohltat ist. Kohler zeigt den Teilnehmern mehrere Techniken vor, mit denen sich Kraft einsparen lässt, denn die Strecken am Liemudrun (8, 14 oder 20 km) fordern bereits genug Ausdauer. Aufmerksam beobachtet er, gibt Tipps. Auch der eine oder andere Spruch gehört dazu. «Das ist kein Liemudwalk, sondern ein Liemudrun», sagt der Personal Trainer zu einer Frau, die in der zweiten von drei Runden an Tempo verliert. Sie ist gerade erst von einer dreitägigen Hamburg-Reise zurückgekehrt: «Wenn du wüsstest, wie viel ich gestern Nacht getrunken habe.»

Eine Stunde später zieht Kohler ein positives Fazit. Für das zweite betreute Training in Schellenberg am 6. August zieht er einen späteren Start (18 Uhr) in Betracht, damit mehr Leute kommen: «Auffallend war, dass alle Teilnehmer ziemlich fit sind.» Dabei sei dies keinesfalls eine Voraussetzung für den Liemudrun, der ohne Leistungsdruck daherkommt. Eine Rangliste wird nicht geführt und durch die verschiedenen Distanzen sei für jeden etwas dabei. «Bei den acht Kilometern sind die Hindernisse so konzipiert, dass sie jeder aus dem Stegreif schafft», betont der Dornbirner. Vergangenes Jahr reichte die Altersspanne von 6 bis 76 Jahre. In Schellenberg sowie Triesenberg stehen derzeit Hindernisse des Liemudruns zur freien Verfügung. Auf diese Weise können sich die Teilnehmer auf die Veranstaltung vorbereiten. Nadine Elkuch, Mitglied der Kommission Sport und Freizeit, berichtet von einer regen Nutzung des Angebots in Schellenberg. Kohler ergänzt, dass sogar Vorarlberger extra für die Hindernisse anreisen. 

Für den Anlass braucht es ungefähr 140 Helfer 

Zwei Monate vor dem zweiten Liemudrun laufe alles nach Plan, so der Vereinspräsident. Die Strecke steht, die Hindernisse sind gebaut und auch das Okay der Gemeinden ist da, wobei noch offene Punkte zu klären sind – zum Beispiel, was die Anzahl Zuschauer betrifft.  Eine Sache wäre da noch: Es braucht noch mehr Helfer für den 19. September, um die Veranstaltung umzusetzen. Bis jetzt haben sich rund 80 Personen gemeldet, notwendig seien mindestens 60 weitere. «Wer nicht am Liemudrun teilnimmt, muss sich als Helfer melden», lässt Kohler keine Ausrede gelten. (gk)

10. Jul 2020 / 06:00
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