• Volleyball: VBC Galina gegen Wittenbach
    Die Volleyballerinnen des VBC Galina bleiben trotz der drei Niederlagen zum Erstliga-Auftakt motiviert.  (Stefan Trefzer)

VBC Galina mit drei Niederlagen gestartet

Obwohl die Schaaner Volleyballerinnen nach drei Spielen ohne Sieg dastehen, sieht Trainer Filipe Soares einen Fortschritt. Er spricht von einem Umbruch im Team: «Solche Prozesse brauchen ihre Zeit.»

Vor zwei Jahren spielten die Damen des VBC Galina in der höchsten Schweizer Spielklasse (NLA), ehe man aufgrund fehlender finanzieller Mittel den Rücktritt erklärte. In die neue Erstliga-Saison sind die Schaaner Volleyballerinnen zuletzt mit drei Niederlagen in Folge gestartet.

Der vorletzte Tabellenplatz (8.) erinnert nicht daran, dass sie den Wettkampf als amtierende Meisterinnen angetreten sind – im Halbfinale der Playoffs für die NLB scheiterten die Schaaner Volleyballerinnen vergangenen März gegen BTV Aarau (2:3). 

«Wir wussten im Vorfeld, dass es kein einfacher Saisonstart wird», so Galina-Trainer Filipe Soares. Denn er habe ein völlig anderes Team als noch vor einem Jahr. Ehemalige Stützen wie Mariah Mandelbaum (VBC Glaronia), Lara Gerber (Franches-Montagnes) und Chiara Bigger (Volley Toggenburg) haben das Team verlassen.

Insofern soll nun der regionale Nachwuchs in die Bresche springen und seine Chance erhalten – so lautet Galinas Konzept seit dem Rückzug aus der NLA. Die Jüngsten Carla Büchel (Jahrgang 2003) und Nathalie Schädler (Jahrgang 2005) sind beide minderjährig. Valerya Will, die Älteste im Kader, ist 18 Jahre älter als ihre jüngste Mitspielerin. 

Volleyball: VBC Galina gegen Wittenbach

Vergangenen Samstag verlor man das Heimspiel gegen Wittenbach mit einer klaren 0:3-Niederlage (12:25, 12:25, 15:25).

«Junge müssen ihre Erfahrungen sammeln»

Bei der 3:0-Auftaktniederlage gegen Andwil-Arnegg (25:13, 25:15, 25:15) sei die fehlende Erfahrung spürbar gewesen, berichtet Soares: «Es standen Spielerinnen auf dem Feld, die zum ersten Mal auf diesem Niveau angetreten sind.» Beim zweiten Spiel, als Galina in Aadorf mit 3:2 (19:25, 25:11, 21:25, 25:15, 15:7) erst im entscheidenden fünften Satz unterlag, spricht er von einem «gutem Spiel».

Vergangenen Samstag erlebte man im Schaaner Resch vor heimischem Publikum wieder eine klare 0:3-Niederlage (12:25, 12:25, 15:25). «Wir haben zu Hause eine schlechte Leistung präsentiert und dafür bezahlt», findet der Trainer klare Worte.

«Sie müssen ihre Erfahrungen sammeln»

Die Analyse des Portugiesen schliesst mit dem Fazit ab, dass sich der VBC Galina momentan mitten in einer Aufbauphase befinde. Das neue Team brauche seine Zeit, um sich an das Niveau der Ersten Liga zu gewöhnen: «Die Jungen müssen ihre Erfahrungen sammeln und diesen Prozess durchziehen. Die erfahrenen Spielerinnen sollen ihre Entwicklung unterstützen.» Hinzu kommt, dass in der Ersten Liga viele ehemalige Profispielerinnen unterwegs sind. Diese mache es umso schwerer für Mannschaften, denen die Routine fehle.   

Eine spezifische Baustelle stellte der Galina-Trainer bei seinen Damen nicht fest. Vielmehr seien es mehrere Kleinigkeiten, die man besser machen könnte. Die Methoden hinterfragt Soares angesichts der aktuellen Situation nicht. Obwohl die Resultate es nicht zeigen, erkenne er nämlich Fortschritte bei seiner Mannschaft: «Meine Spielerinnen arbeiten gut und steigern sich Schritt für Schritt. Nur weil wir jetzt dreimal verloren haben, werden wir nicht alles über den Haufen werfen.» Sonst müsste der Portugiese bei jedem Spiel umstellen und das mache keinen Sinn. Er möchte lieber daran arbeiten, dass sein verjüngter VBC Galina als Team zusammenwächst.

Galina trifft am Samstag auf den Tabellenletzten

Kommenden Samstag treffen die Schaaner Volleyballerinnen auswärts auf den VBC Kanti Limmatal (Spielstart um 17.30 Uhr). Gegen den Tabellenletzten (9.) rechnet Soares, wie jedes Wochenende, mit einem «schwierigen Spiel», weil die Gruppe dieses Jahr ziemlich ausgeglichen sei. «Es gibt weder einen Favoriten noch eine Mannschaft, die weit zurückliegt», analysiert der Portugiese. Er geht davon aus, dass am Ende der Saison drei bis sechs Punkte zwischen einem Abstieg und einem Platz im Mittelfeld entscheiden werden.

Diesen hat sich der VBC Galina vor der Saison zum Ziel genommen: «Wir streben eine sichere Position an. Am Saisonende soll nicht der Druck aufkommen, dass wir unbedingt noch gewinnen müssen.» Die weitere Marschrichtung für den VBC Galina liegt auf der Hand: Die Niederlagen analysieren, hart trainieren und aus den Fehlern lernen. Der Fokus müsste laut Trainer Filipe Soares auf einem selbst liegen, damit es bald mit dem ersten Sieg in dieser Saison klappt. Was ihn sportlich stimmt: «Es sind erst drei Spiele gewesen. Uns stehen also noch 13 weitere Chancen bevor.» (gk)

05. Nov 2019 / 09:30
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