• Der FC Vaduz trainierte gestern auf dem neuen Kunstrasen in Ruggell. Auch in Schaffhausen wird auf Kunstrasen gespielt. (Bild: Carmen Alabor)

Nun folgt die Pflichtaufgabe für Vaduz

Die ersten drei Spiele nach dem Restart der Meisterschaft sind Geschichte. Vaduz hält sich trotz schwierigem Startprogramm auf Platz 2.

13 Partien standen insgesamt nach der langen Coronapause an – mittlerweile sind im Eiltempo bereits drei Partien gespielt. Und dies sehr erfolgreich für den FC Vaduz. Trotz schwierigem Startprogramm (Winterthur, Lausanne-Sports, Kriens) belegt die Frick-Elf noch immer Rang 2 und damit den Barrageplatz. Widersacher GC zieht ebenfalls mit, gewinnt immer wieder recht hoch und macht etwas für die Tordifferenz. Da Vaduz aber bisher mithält, hat sich im Kampf um die Barrage nur eines geändert: Kriens konnte etwas zurückgebunden werden. Der Zweikampf zwischen GC und dem FC Vaduz ist weiterhin äusserst spannend und brisant. Am Freitag empfängt Vaduz die Zürcher Grasshoppers im Rheinpark Stadion. Dort könnte eine Vorentscheidung im Kampf um Platz zwei fallen. Von diesem Spiel will FCV-Trainer Mario Frick aber noch gar nichts wissen. «Ich habe gerade auf Durchzug geschaltet, als ich die zwei Buchstaben G und C in der Frage gehört habe», witzelt Frick. Der Fokus gilt nur der heutigen Auswärtspartie in Schaffhausen (18.15 Uhr, sfl.ch). 

Mario Frick: «Der gute Start war sehr wichtig»

Vaduz kann bis auf zwei gesperrte und zwei verletzte Spieler gegen die Munotstädter aus dem Vollen schöpfen. Gesperrt fehlen werden Simani und Antoniazzi. Verletzt sind weiterhin Gajic und Gasser. Mario Frick spricht vor der Partie von einer Pflichtaufgabe, aber keineswegs einem Selbstläufer. Schaffhausen hat die Saison eigentlich bereits beendet. Sie können weder auf- noch absteigen und viele Spieler im sehr grossen Kader kommen gar nicht mehr zum Einsatz, weil man bereits voll auf die neue Saison setzt. Das macht die heutige Partie doch ziemlich unberechenbar. In den drei bisher ausgetragenen Spielen bot Schaffhausen beim Start gegen Kriens eine sehr schwache Leistung, verbesserte sich aber gegen Chiasso und Stade-Lausanne wieder.  Speziell für den FC Vaduz wird heute sein, dass die Frick-Elf zum ersten Mal seit dem Restart zeitlich vor den Zürcher Grasshoppers spielen wird. GC trägt sein Spiel erst um 20.30 Uhr zu Hause gegen Wil aus. «Wir können das erste Mal vorlegen und müssen dies auch tun», bemerkt auch Frick. Damit könnte man GC unter Druck setzen. Sie spielen gegen Wil und die St. Galler haben den Restart bisher sehr gut gemeistert (Punkt gegen Leader Lausanne-Sports und zwei Siege gegen Aarau und Winterthur). 

Cicek in Topform und speziell motiviert
In Schaffhausen wird auf Kunstrasen gespielt. Um sich perfekt vorbereiten zu können absolvierte der FCV das gestrige Abschlusstraining auf dem neuen Kunstrasen in Ruggell. Trainiert wird allerdings zurzeit nur mit angezogener Handbremse. «Wir teilen uns immer in Gruppen auf. Wer nicht zum Einsatz kam, trainiert normal. Alle, die gespielt haben, trainieren reduziert. Aufgrund der vielen Spiele müssen wir stark auf die Regeneration achten», erklärt Frick. Zur Gruppe der eingesetzten Spieler zählt Cicek. Er befindet sich in einer beneidenswerten Form, trifft regelmässig, hat aber auch das Auge für den Mitspieler. Nun darf er heute gegen seinen ehemaligen Verein ran. «Das wird ihn bestimmt speziell motivieren. Er fühlt sich auf seiner jetzigen 
Position puddelwohl und zeigt dies auch regelmässig mit starken Leistungen», lobt Frick. Ob er auch heute wieder jubeln kann? (kop)

30. Jun 2020 / 06:00
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