FIFA und UEFA zahlen an Haus des Sports

4 KOMMENTARE
13.06.2019 19:10
Noch ein Satz
Interessant ist übrigens folgender Satz im entsprechenden Gemeinderatsprotokoll:
«Bedenken werden auch betreffend den Eingriff in Natur und Landschaft, insbesondere durch die geplanten Gebäude zwischen Binnendamm und Irkalesbach geäussert.»
Aber natürlich wird das in diesem Artikel (Werbung?) nicht erwähnt…
Und apropos Irkalesbach : Es zu hoffen, dass – falls das Landesspital wirklich zum Wille-Areal verlegt werden sollte – der Irkalesbach aus seinem Rohr befreit wird. Dieser verläuft nämlich auf rund 350 Meter wirklich in einem Rohr. Auf wenigstens gut 200 Meter könnte man ihn dann sicherlich freilegen, womit auch der «Kiesgrubencharme» des Wille-Areals bald Geschichte sein könnte. Aber natürlich müssten auch die dort stehenden Bauten («Baracken») entfernt (oder zumindest versetzt) werden.
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13.06.2019 18:55
Wenn Liechtenstein etwas hat…
…dann sind es – neben (bald) zu vielen Casinos – zu viele Bauzonen.
Wenn man sich den Zonenplan von Vaduz anschaut, dann fällt auf: Vom Kreisel bei der Alten Rheinbrücke bis zum Rheinparkstadion befinden sich alle Grundstücke (der Strasse entlang) in der «Zone für öffentliche Bauten und Anlagen». 30'000 Quadratmeter Bauland stehen somit zur Verfügung! Und statt Teile dieser Flächen zu verwenden will man nun Boden von der Landwirtschaftszone in Bauland «umzonen»?
Für mich völlig unverständlich. An der dort durchgehenden Hochdruckgasleitung dürfte es ja wohl nicht scheitern – denn eine Feuerwehrübungsanlage (offenes Feuer!) konnte man ja auch wenige Meter neben der Leitung bauen...
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13.06.2019 19:23
@Lie
Stimme Dir zu.
Ausserdem wird wohl wie üblich Art. 4 Abs. 2 Bst. a Bodenerhaltungsgesetz zur Anwendung kommen. Das heisst, dass entgegen der eigentlich vorgesehenen Bestandessicherung des LW-Bodens (eine Auszonierung ist nur zulässig, wenn gleichzeitig eine in Eignung und Grösse gleichwertige Fläche in die Landwirtschaftszone einzoniert wird) einfach wieder einmal das öffentliche Interesse bemüht wird und dieses dem gleichwertigen Ersatz vorgeht.
Eine solche Abweichung bedarf jedenfalls der Bewilligung der Regierung (Art. 4 Abs. 3 Bodenerhaltungsgesetz).

Wenn immerhin ein gleichwertiger Ersatz gemacht wird, okay, das wäre eine positive Überraschung, aber man darf wohl gespannt sein.
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13.06.2019 19:44
@ MeineMeinung
Danke für Deinen Hinweis.
Das gleiche hat man doch auch vor ein paar wenigen Jahren beim Helikopter-Platz (Erweiterung) in Balzers gemacht (Umzonierung ohne Auszonierungen).
Und eine (weitere) Möglichkeit, um das Auszonieren von Bauland zu verhindern gibt es wohl auch noch: Man zont Gebiete des «Übrigen Gemeindegebietes» (oder der «Reservezone» usw.) – also Fläche die noch nicht (im Jahr 2019!) einer Zone eingeteilt sind – einfach in die Landwirtschaftszone ein. Damit geht aber natürlich trotzdem Landwirtschaftsflächen verloren. Und dagegen wehrt man sich doch bei Rheinaufweitungen immer. Bei neuem Bauland oder neuen Fussballplätzen stört das offenbar hingegen nicht.
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