• Szabolcs Huszti (l.) im Spiel gegen Zeta. Der 36-jährige Routinier spielte früher bei Metz, Hannover, St. Petersburg und bei Eintracht Frankfurt. Bild: Keystone  (STRINGER)

Extrem schwierig – aber nicht unmöglich

Der FC Vaduz geht morgen als klarer Aussenseiter ins Europa-League-Qualifikationsduell gegen den ungarischen Verein Fehérvár FC.

Der FC Vaduz hat in dieser Saison international bereits reüssiert. Das Weiterkommen in der ersten Qualifikationsrunde gegen den isländischen Verein Breidablik wurde erwartet und war für den Verein extrem wichtig. Dank dem Weiterkommen sicherte sich Vaduz ein Antrittsgeld von zusammengezählt 500 000 Euro, und was ebenso wichtig ist: Der Klub­koeffizient wird etwa gleich bleiben. Damit wird der FC Vaduz ziemlich sicher auch im nächsten Jahr als gesetztes Team gegen eine schwächere Mannschaft in die erste Qualifikationsrunde starten können. 

Mario Frick: «Wir sind nicht chancenlos»

An der gestrigen Medienkonferenz mit Blick aufs Spiel stellte Vaduz-Trainer Mario Frick fest: «Fehérvár ist ein ganz anderes Kaliber als es Breidablik war. Ein Weiterkommen von uns wäre eine Sensation. Sie sind die klaren Favoriten, aber wir sind in diesem Duell nicht chancenlos.» Als Vorteil kann der frühe Meisterschaftsstart im Schweizer Fussball angesehen werden. Der FC Vaduz ist bereit, in Ungarn geht die Saison erst am 5. August los. 

Gegner Fehérvár ist aktueller Vizemeister und Meister des Jahres 2018. Europäisch ist er erfahrener als der FCV – spielte vergangene Saison in der Europa-League-Gruppenphase. Auf die Frage, ob die Mannschaft Schlüsselspieler in ihren Reihen habe, meinte Mario Frick: «Mehrere. Sie sind stark besetzt». Am bekanntesten sei Szabolcs Huszti. Auch mit 36 Jahren sei der aus der Bundes­liga bekannte 51-fache Nationalspieler immer noch brandgefährlich. Aufgefallen ist Frick auch der Verteidiger Loïc Nego. Gegen Zeta in der ersten Qualifikationsrunde agierte der Franzose auf dem rechten Flügel und machte dies sehr gut. In der 3., 12. und 23. Minute realisierte er einen Hattrick, womit er sein Team praktisch im Alleingang in die zweite Runde schoss. Weiters erwähnte Frick gestern den linken Flügel Ivan Petriak. Der 25-Jährige kam auf diese Saison für 1,6 Millionen Euro von Schachtar Donezk. Offen­siv sind die Ungarn also sehr gut besetzt und sie werden auch versuchen, zu Hause bereits alles klar zu machen. Für Frick heisst dies: «Wir müssen defensiv sehr gut arbeiten und dürfen die Bälle auch nicht gleich wieder verlieren, damit wir mit Kontern auch zu unseren Chancen kommen.» Spielerisch und taktisch ist die Aufgabe für die Vaduzer einfacher als gegen Breidablik oder den FC Kriens. Es braucht weniger Kreativität, defensiv zu stehen, schnell umzuschalten und versuchen, über Konter zu Treffern zu kommen, als wenn das Spiel selber gemacht werden muss. (kop)

24. Jul 2019 / 07:00
Geteilt: x
KOMMENTARE

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

KOMMENTAR HINZUFÜGEN

Überschrift (max. 70 Zeichen)
Meine Meinung (Noch  Zeichen verfügbar)
Lesertrend
Meistgelesen
17. August 2019 / 08:00
17. August 2019 / 18:28
17. August 2019 / 21:20
17. August 2019 / 06:00
Meistkommentiert
25. Juli 2019 / 15:38
01. August 2019 / 09:46
05. August 2019 / 11:36
Aktuell
18. August 2019 / 09:48
18. August 2019 / 07:39
UMFRAGE DER WOCHE
Lade TED
Ted wird geladen, bitte warten...

Wettbewerb
eidechsen
Zu gewinnen 3 x 2 Karten , 22.08., 20.30 Uhr
19.07.2019
Facebook
Top