• Tina Weirather
    Tina Weirather beim Empfang in Schaan nach ihrer Olympia-Bronzemedaille. (Bild: Daniel Schwendener)

Die Frauen setzen oft die Duftmarke

Nicht erst seit dem jüngsten Bronzemedaillengewinn der Liechtensteiner Skirennläuferin Tina Weirather an den Olympischen Spielen in Pyeongchang (Skor) haben Liechtensteins Sportlerinnen den männlichen Kollegen den Rang abgelaufen. Die Geschichte deckt die Fakten auf. Das «Vaterland» unternahm deshalb eine Zeitreise.
Sport allgemein. 

Es wäre falsch nur die Statistik zu Rate zu ziehen. Selbst die Aussage vieler männlicher Sportler, die Konkurrenz im Männersport sei ungleich schwerer, als bei den Frauen, hinkt, denn sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen müssen Spitzenleistungen erbracht werden, um sich letztlich an der Weltspitze zu tummeln und an Grossanlässen  zuzuschlagen oder sogar Medaillen zu gewinnen.

Tina Weirather auf den Pfaden ihrer Mutter (Gene)
Tina Weirather ist in einer sportlichen Familie aufgewachsen, in der bislang nur ihre Mutter (zweimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze) und sie selbst Olympiamedaillen einheimsten. Vater Harty Weirather sicherte sich in der WM-Abfahrt von 1982 in Schladming WM-Gold. Sie besitzt somit die «schnellen Gene» ihres Vaters und feierte ihre sportlichen Erfolge grösstenteils in den Speedbewerben. Übrigens, von den zehn Liechtensteiner Olympischen Medaillen zeichneten seit 1976 bis dato sechs Frauen für das FL-Edelmetall verantwortlich. Der Frauenpower im Liechtensteiner Sport hat sich somit schon seit Jahrzehnten verankert.
Die Triesenberger Skirennläuferin Martha Bühler war die erste FL-Sportlerin, die 1972 in Sapporo eine Topten-Platzierung an Olympischen Spielen (Riesenslalom und Abfahrt) realisierte. Sie ist im Jahre 1970 zum ersten Sportler des Jahres in Liechtenstein gekürt worden; 1971 folgte Hanni Wenzel und erst 1972 gewann jene Auszeichnung erstmals ein Mann, der Autorennfahrer Manfred Schurti. Somit waren die Frauen in vielerlei Hinsicht die Vorreiter im Liechtensteiner Sport. Erst seit 1975 werden die Männer und Frauen übrigens gesondert ausgezeichnet. (eh)

Das ist ein erster Teil unserer Zeitreise. Den umfassenden Bericht finden Sie in der Print- & Onlineausgabe des «Liechtensteiner Vaterlands» vom 8. März 2018.

08. Mär 2018 / 10:41
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