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    Gylfi Sigurdsson (l.) der Captain der isländischen Nationalmannschaft, wechselte 2005 von Breidabliks U-19-Team zum Nachwuchs von Reading.  (ENNIO LEANZA)

Breidablik ist Islands Talentschmiede

Der heutige Gegner des FC Vaduz setzt voll auf die Karte Jugend. Jedes Jahr verlassen ein paar junge Talente den Verein Richtung Ausland.

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Die zwei aktuell wertvollsten isländischen Nationalspieler, Gylfi Sigurdsson und  Johann Berg Gudmundsso, haben eines gemeinsam. Sie spielten vor ihrer grossen Karriere bei Breidablik Kopavogur. Heute sind sie zusammen über 50 Millionen Euro wert. Gylfi Sigurdsson, der Captain der Wunder-Nati von Island, wechselte 2005 von Breidablik nach England. Er erhielt beim Nachwuchs von Reading eine Chance und nutzte sie. In seiner Karriere spielte er danach für Hoffenheim, Tottenham und Swansea City. Bei seinem letzten Wechsel zum aktuellen Verein Everton wurden 49,5 Millionen Euro Ablöse hingeblättert.

«Wir sind stolz auf unsere Nachwuchsförderung» 
Johann Berg Gudmundsson machte einen ähnlichen Weg. Mit 10 Millionen Euro Marktwert ist der grossgewachsene rechte Flügelspieler der zweitwertvollste Spieler der isländischen Nati. Er lernte das Fussball-Einmaleins in Breidablik. Als 7-Jähriger fing er dort an, spielte fast 13 Jahre beim heutigen Vaduz-Gegner, und bekam dann im Nachwuchs von Fulhalm die Chance zum Durchstarten. Bei ihm hat es nicht auf Anhieb geklappt. Er kam zu-rück zu Breidablik und startete etwas später über Alkmaar, Charlton und aktuell Burnley doch noch durch. Neben den beiden isländischen Topstars erwähnt Liechtensteins Nationaltrainer Helgi Kolvidsson, auf den Verein angesprochen, auch noch Alfred Finnbogasson. Der 56-fache Internationale spielt beim FC Augsburg. Auch er war seinerzeit Jugendspieler in Breidablik, bevor er über Real Sociedad oder Olympiakos Piräus nach Deutschland fand. Breidablik-Torhüter Gunnleifur Gunnleifsson (43) ist stolz auf die Jugendarbeit seines Vereines: «Was wir hier punkto Nachwuchsförderung machen, ist sehr stark. Unsere Eigengewächse spielen in allen Teilen der Welt. Wir sind stolz auf unsere Talentförderung. Aber auch andere Vereine in Island leisten hier hervorragende Arbeit». 

Breidablik Sporthalle

Der Blick in eine der Sporthallen in Island.

Der Start zum isländischen Fussball-Märchen
2007 besiegte Liechtensteins Fussball-Nationalmannschaft Island im Rheinpark Stadion mit 3:0-Toren. Seither hat sich auf der Insel im hohen Norden extrem viel getan. Breidablik und andere Vereine haben ihre Strukturen angepasst und Sportstätten wurden gebaut (Kunstrasen und Fussball-Hallen wegen dem harten Winter). Helgi Kolvidsson erklärt: «Das war um 2000 herum. Auch die Trainer wurden damals ganzheitlich ausgebildet. Bis sich Erfolge zeigten, dauerte es aber eine lange Zeit. Der erste Triumph war 2010 die Qualifikation der U21 für eine Endrunde», so Kolvidsson. Es folgte das isländische Fussballmärchen mit EM-Endrunde, WM-Endrunde und Nations-League-Finalrunde. In der EM-Endrunde 2016 feierte Island mit dem Sieg gegen England (2:1) den bisher grössten Erfolg der Geschichte – den Einzug ins Viertelfinale. Die eingangs erwähnten früheren Breidablik-Junioren Gylfi Sigurdsson und Johann Berg Gudmundsson standen in dieser geschichtsträchtigen Partie gegen England auf dem Platz. (kop)

 
11. Jul 2019 / 13:37
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