• Plan Schulraumprovisorium
    Das Provisorium soll westlich (rot eingefärbt) vom jetzigen Schulstandort am Giessen in Vaduz erstellt werden.

Zügige Umsetzung der Schulbautenstrategie

Die Regierung hat gestern einen Kreditantrag über 2,68 Millionen für ein Schulraumprovisiorium für die BMS am Standort Giessen in Vaduz genehmigt. Der Landtag wird bereits im Oktober darüber entscheiden können.

Im März 2018 hat der Landtag, nach jahrelangem Stillstand, die Schulbautenstrategie verabschiedet. Dabei wurde mit 20 Stimmen  unter anderem bestimmt, dass in Ruggell das Schulzentrum Unterland II für die Sekundarschülerinnen und -schüler der Gemeinden Ruggell, Gamprin und Schellenberg sowie die Berufsmaturitätsschule (BMS) gebaut wird. In diesem Zusammenhang hat der Landtag auch beschlossen, dass beim heutigen BMS-Standort am Giessen in Vaduz bis zur Fertigstellung der neuen Schule in Ruggell ein Schulraumprovisorium erstellt wird. «Das Schulraumprovisorium ist notwendig, da durch das Wachstum des Vollzeitlehrgangs und die schwerpunktmässige Verlagerung des berufsbegleitenden Lehrgangs vom Abend- zum Tagesunterricht sowie die Erweiterung des Fächerangebots die dafür notwendigen Räumlichkeiten im Schulgebäude Giessen nicht ausreichend zur Verfügung stehen», schreibt die Regierung in ihrem Bericht und Antrag an den Landtag.

Der Landtag beauftragte die Regierung bis spätestens im Jahr 2019 einen entsprechenden Kreditantrag für das Provisorium vorzulegen. Nun ging es aber wesentlich schneller. Bereits im Oktober wird das Parlament über den Verpflichtungskredit in der Höhe von 2,68 Millionen Franken befinden können. Das zweitstöckige Schulraumprovisorium soll auf der Westseite des bestehenden Schulgebäudes erstellt werden. Es wird einen Eingangsbereich mit Pausenraum, vier Klassenzimmer, zwei Gruppenräume, einen Fachraum für Gestalten und die Verwaltungs- und Nebenräume umfassen. Mit dem Provisorium können auch die beiden Schularten BMS und Freiwilliges 10. Schuljahr am Standort Giessen entflechtet werden.

Baubeginn im ersten Quartal 2019 geplant

Das Provisorium wird in Modulbauweise erstellt. Sollte der Holzbau nach dem Umzug der BMS nach Ruggell nicht mehr benötigt werden, «kann es demontiert und an einem anderen Standort wieder aufgebaut werden», heisst es im Regierungsbericht. Wenn der Landtag dem Vorhaben zustimmt, soll bereits im 1. Quartal 2019 mit den Arbeiten am Fundament begonnen werden. Damit wäre das Provisorium bereits in den Sommerferien 2019 bezugsbereit. Als Alternative zum Bau eines Provisoriums hat die Regierung eine Mietlösung geprüft. «Da die Kosten einer Mietlösung im Vergleich zum Neubau eines Provisoriums insgesamt aber deutlich höher wären, wurde die Alternative Mietlösung nicht weiter verfolgt», schreibt Regierungschef-Stellvertreter Daniel Risch dazu.

Zum Bericht und Antrag

05. Sep 2018 / 06:30
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