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Vorsteherkonferenz für die S-Bahn

Der Bürgermeister sowie die Vorsteherinnen und Vorsteher aller elf Gemeinden sprechen sich klar für die Realisierung der S-Bahn Liechtenstein und ihrer flankierenden Massnahmen aus. Untenstehend zeigt die Vorsteherkonferenz auf, warum. Eine Stellungsnahme der Vorsteherkonferenz:
(Bild: Michael Zanghellini)

Aus Sicht der Vorsteherkonferenz stellt der Ausbau der heutigen einspurigen Eisenbahnlinie zu einer getakteten S-Bahn-Verbindung das wichtigste Element des Mobilitätskonzeptes dar. Aus diesem Grund stellen der Burgermeister sowie die Vorsteherinnen und Vorsteher die wichtigsten Punkte aus ihrer Sicht nochmals dar.

Die Vorsteherkonferenz hat sich mit dem Bau der S-Bahn Liechtenstein auseinandergesetzt und ist zum Schluss gekommen: Alle Gemeinden profitieren vom Doppelspurausbau zwischen Schaanwald und Nendeln, einem attraktiven Halbstundentakt zwischen Feldkirch und Buchs sowie von den zahlreichen flankierenden Massnahmen.

Selbstverständlich liegen lediglich drei Liechtensteiner Gemeinden direkt an der Strecke. Nur dies in Betracht zu ziehen, wäre aber äusserst kurzsichtig. Einerseits werden die drei weiteren Unterländer Gemeinden, aber auch der Hauptort Vaduz mit den optimal auf die Ankunfts- und Abfahrtszeiten der S-Bahn abgestimmten Bussen der LIEmobil sehr gut erschlossen. Andererseits sorgt die S-Bahn St. Gallen, die mit der S-Bahn Liechtenstein und der S-Bahn Vorarlberg ein regionales Gesamtsystem bilden soll, für attraktive Anschlüsse und Busverbindungen von Sevelen nach Vaduz und von Trübbach Fährhutte nach Balzers. Das Triesner Industriegebiet wiederum wird über den neuen Zubringer von der Rheinbrücke Vaduz-Sevelen aus ebenfalls in kurzer Fahrzeit erreichbar sein. Dies zeigt beispielhaft, wie die Massnahmen des Mobilitätskonzepts 2030 aufeinander abgestimmt sind und wie sie die verschiedenen Verkehrsträger berücksichtigen.

Es ist daher falsch, die S-Bahn Liechtenstein als isolierte Massnahme zur Lösung des Verkehrsproblems zu betrachten. Nur durch den aufeinander abgestimmten Massnahmenmix des Mobilitätskonzepts erreichen wir das Ziel eines auch zu den Stosszeiten möglichst gut fliessenden Verkehrs im ganzen Land. Die S-Bahn ist nicht mehr, aber auch nicht weniger, als ein erster Schritt auf diesem Weg – und ohne ersten Schritt wird es bekanntlich schwierig, den zweiten, dritten und vierten zu tun.

Letztlich ist es aber auch so, dass selbst die Einwohnerinnen und Einwohner von Triesenberg, die den weitesten Weg zu einer S-Bahn-Haltestelle haben, von dieser und den weiteren Massnahmen profitieren werden. Dann nämlich, wenn sie auf dem Weg zur Arbeit oder in der Freizeit in Vaduz, Schaan, Bendern oder Eschen nicht mehr oder zumindest weniger lange im Stau stehen werden.
Es darf auch festgehalten werden, dass es in diesem unserem kleinen Lande nur miteinander geht, um das für alle beste Resultat, und nicht um den eigenen kleinen Vorteil. Es muss ein erster Schritt getan werden. Links und rechts von uns wird an die Zukunft gedacht; machen wir mit und sagen nicht immer "nein".

Angesichts all dieser Überlegungen sprechen sich der Bürgermeister sowie die Vorsteherinnen und Vorsteher aller elf Gemeinden klar für die Realisierung der S-Bahn Liechtenstein und ihrer flankierenden Massnahmen aus.


Bürgermeister, Vorsteherinnen und Vorsteher der Gemeinden Liechtensteins

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