• Gesundheitskosten, Stethoskop und Euro Geldscheine
    Der Staatsbeitrag hat keinen Einfluss auf die Prämie.  (Henrik Dolle)

OKP-Staatsbeitrag bleibt bei 29 Millionen

Die Regierung hat den Staatsbeitrag an die Kosten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung der übrigen Versicherten für das Jahr 2020 genehmigt. Der Staatsbeitrag bleibt für das kommende Jahr bei 29 Millionen Franken.

Im Krankenversicherungsgesetz (KVG) ist geregelt, dass der Staat 90 Prozent der im Landesdurchschnitt errechneten Kosten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung der Kinder übernimmt und für die übrigen Versicherten einen Beitrag an die Hochkostenversicherung leistet.

Entsprechend den gesetzlichen Grundlagen beantragt die Regierung unter Darlegung aller entscheidungsrelevanten Sachverhalte, den Staatsbeitrag an die Kosten der übrigen Versicherten für das Bemessungsjahr 2020 auf 29 Millionen Franken festzulegen.

Der vom Staat finanzierte Beitrag bleibt gegenüber dem Vorjahr unverändert und hat somit keinen Einfluss auf die Prämie, den Arbeitgeberbeitrag und die Prämienverbilligung für einkommensschwache Versicherte.

Die Regierung schreibt in der Mitteilung, dass sie sich im aktuellen Regierungsprogramm zum Ziel gesetzt hat, auch in Zukunft eine qualitativ hochwertige, für alle zugängliche und bezahlbare Gesundheitsversorgung sicher zu stellen. Das Kostenwachstum soll auf ein tragbares Mass eingedämmt werden.

Als Massnahmen zur Dämpfung der Kostenentwicklung wurde in den vergangenen Jahren eine Reihe von tariflichen Massnahmen verabschiedet, ausserdem sind 2017 zahlreiche KVG-Änderungen in Kraft getreten, hält die Regierung weiter fest. Die Kostenentwicklung in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung sei dadurch in jüngerer Zeit spürbar gebremst worden. (ikr/red)

07. Mai 2019 / 15:30
Geteilt: x
1 KOMMENTAR
Totale Verarschung
Da man ja sowieso alles selber bezahlt ist das auch kein Wunder. Was hier unsere Politiker mit uns Bürgern veranstaltet ist doch das aller Letzte. Hier werden die Kosten einfach umverlagert und unsere schlauen Politiker reden von Kosteneindämmung. Herr Pedrazzini und Herr Lampert sind für mich die Haupt-Schuldigen, dass die Bürger immer weniger in der Tasche haben. Diese Herren sind verantwortlich dafür, dass auf Kosten unserer Sozialwerke (auch die AHV) die Staatskasse gefüllt wird. Dass damit die Kaufkraft sinkt scheint niemanden zu stören. Aber verurteilen, wenn die Leute nach Vorarlberg einkaufen gehen. Ich hoffe die Quittung kommt dann bei den nächsten Landtagswahlen.
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 07.05.2019 Antworten Melden

KOMMENTAR HINZUFÜGEN

Überschrift (max. 70 Zeichen)
Meine Meinung (Noch  Zeichen verfügbar)
UMFRAGE DER WOCHE
Lade TED
Ted wird geladen, bitte warten...

Wettbewerb
concert
Zu gewinnen 2 x 2 Karten für den Konzertabend mit den Neuen Wiener Concert Schrammeln am Freitag, 19. Juli, 20 Uhr
04.06.2019
Facebook
Top