• Liechtenstein Regierungsgebaeude Vaduz Europatag
    Mit einer Lichtprojektion der Europaflagge auf die Fassade des Regierungsgebäudes feierte Liechtenstein am 9. Mai den diesjährigen Europatag.  (ikr)

Mit Lichtprojektion den Europatag gefeiert

Mit einer Lichtprojektion der Europaflagge auf die Fassade des Regierungsgebäudes feierte Liechtenstein am 9. Mai den diesjährigen Europatag, welcher aufgrund der geltenden Massnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus nicht im üblichen Rahmen stattfinden kann.

Am Europatag wird der Schuman-Erklärung vom 9. Mai 1950 gedacht, die den Beginn des europäischen Integrationsprozesses für ein friedliches und vereintes Europa markiert.

25 Jahre Mitgliedschaft im EWR
Die Beleuchtung des Regierungsgebäudes mit der Europaflagge steht als Symbol der gelebten Solidarität mit Europa, mit welchem Liechtenstein als gleichberechtigter Partner im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) seit 25 Jahren eng verbunden ist. Durch das EWR-Abkommen profitieren nicht nur Liechtenstein, sondern auch alle EU-Staaten sowie die EWR/EFTA-Partner Island und Norwegen vom ungehinderten Zugang zum EU-Binnenmarkt mit seinen über 518 Millionen Einwohnern. Die mit der Teilnahme im Binnenmarkt verbundenen Grundfreiheiten ermöglichen es unserer Bevölkerung in den Mitgliedstaaten zu leben, zu studieren, zu arbeiten oder zu investieren.

Zusammenarbeit in schwierigen Zeiten
Regierungschef Adrian Hasler betonte anlässlich des Europatags, dass es gerade in dieser schwierigen Zeit wichtig ist, sich auf Partner verlassen zu können. «Mit der Beleuchtung des Regierungsgebäudes wollen wir zeigen, dass wir als EWR-Mitglied überzeugt sind, dass wir die aktuellen Herausforderungen gemeinsam mit der EU meistern können», so Regierungschef Adrian Hasler. (ikr)

10. Mai 2020 / 15:30
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2 KOMMENTARE
Schade
Schade um den verbrauchten Strom.

Man hätte besser eine Stange aus Chromstahl aufgestellt und einen Gesslerhut aus Beton draufgesteckt.

Das würde es ersparen, immer wieder neue demütige Ergebenheitsgesten zu erfinden.
.
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 10.05.2020 Antworten Melden
Mehr Schein als Sein
Ich weiss nicht woher dieser banale Trend kommt, oder wieso sich diese Aufkleberkultur dermassen normalisiert hat.
Wir haben noch nicht einmal die "Corona Krise" verdaut und bemühen uns wieder um solche PR-Aktionen.
Was haben wir aus der Corona Krise gelernt?
Deutschland hielt Lieferungen von Schutzmasken in die Schweiz am Zoll auf.
Die Tschechei machte das Selbe mit einer Lieferung nach Italien.
Die EU entscheidet sich gegen Hilfe für Italien bis alles schon zu spät war.
Dutzende Beispiele könnten wir auflisten um aufzuzeigen wie schlecht es um "europäische Solidarität" steht.
Wir sind in dieser 'Klatschermentalität' stecken geblieben und denken solche Aktionen um "Zeichen zu setzen" bedeuten heute noch irgendetwas.

Wer kann sich noch an die "Free Tibet" Aufkleber erinnern?
Alle hatten einen.
Zur Erinnerung; Tibet ist immer noch nicht 'free'.

Anstatt wirklich zu handeln, klatschen wir, kleben einen Spruch auf den Kofferraum oder machen bunte Bilder auf Gebäude (oder einen Berg.)
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 10.05.2020 Antworten Melden

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