• Landtagswahlen 2013
    DU-Chef Harry Quaderer verteilt keine DU-Käppli mehr. Im Gegenteil.  (Daniel Ospelt)

Sieben DU-Mitglieder erhalten Hausverbot

Heute Abend findet eine weitere ausserordentliche Versammlung der Unabhängigen statt. Obwohl diese laut Parteichef Harry Quaderer einberufen wurde, um die bisherigen Mitglieder formell korrekt in den Verein aufzunehmen, ist offenbar nicht jeder willkommen. Auch drei ehemaligen Landtagskandidaten wurde mitgeteilt: Sie sind nicht erwünscht.

Der Vorstand der «du-die Unabhängigen» hat einstimmig beschlossen, sieben noch nicht statutenkonform aufgenommene Mitglieder (darunter drei ehemalige du-KandidatInnen) nicht mehr in den Verein «du-die Unabhängigen» aufzunehmen. Dies teilt Harry Quaderer, der Vorsitzende, in einer Pressemitteilung mit. Der Vorstand habe diesen Personen den Entscheid heute schriftlich per Post wie auch per E-Mail zur Kenntnis gebracht.

Wie es weiter heisst, habe der Vorstand des Vereins «du – die Unabhängigen» seinerseits Kenntnis davon erlangt, dass die genannten Personen seit geraumer Zeit mit den drei Abgeordneten, die aus dem Verein ausgeschieden sind, gegen den Verein paktieren und offensichtlich mehr hinter den drei ausgeschiedenen Abgeordneten stehen. Es sei wohl für jedermann nachvollziehbar, dass diejenigen Mitglieder, die Anhänger der drei ausgeschiedenen Abgeordneten sind, die Werte und Ziele des Vereins «du – die Unabhängigen» nicht mehr teilen und erst recht nicht fördern.

Bilden die drei ausgeschiedenen Abgeordneten eine neue Fraktion, haben ihre oben genannten Gefolgsleute nun die Interessensvertretung, die sie oft gefordert haben, und können ihre Wünsche und Anliegen dort direkt einbringen, schreibt der Vorsitzende zudem in der Pressemitteilung. Somit sei eine für beide Seiten
optimale Situation geschaffen worden. Der Verein «du – die Unabhängigen» freue sich, mit den Mitgliedern, welche die Interessen und Ziele des Vereins hochhalten, weiter zusammenzuarbeiten, verzichte aber gerne auf Mitglieder, die im Gefolge der drei aus dem Verein ausgeschiedenen Abgeordneten die Interessen des Vereins zu hintertreiben versuchten.

Im Schreiben, dass die sieben Mitglieder erhalten haben, wird ihnen mitgeteilt, dass der Vorstand einstimmig beschlossen habe, sie nicht in den Verein aufzunehmen. «Wir bitten Sie, von jeglicher Versammlung der DU - die Unabhängigen fern zu bleiben, da ihnen der Zutritt verwehrt bleiben wird», heisst es in den Schreiben. Und damit die Nicht-mehr-Mitglieder auch wirklich verstehen, dass sie an der heute Abend stattfindenden Versammlung nicht erwünscht sind, doppelt Harry Quaderer in einem Mail nach: «Nur dass wir uns nicht falsch verstehen, das ausgesprochene Hausverbot gilt ab sofort.» (red)

 

 

31. Aug 2018 / 14:41
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5 KOMMENTARE
Es ist anders
Art. 255 Z. 3 PGR legt fest, dass nur dann das oberste Organ (Vereinsversammlung) den Ausschluss eines Mitgliedes beschließen kann, wenn ein wichtiger Grund vorliegt und die Statuten keine andere Bestimmung enthalten. Die Gründungsstatuten von DU bestimmen in Art. 3, dass die Mitgliedschaft durch schriftliche Austrittserklärung oder durch Ausschluss mit Beschluss des Vorstandes (mit oder ohne Begründung) erlischt. Jeder Person, der einem Verein beitritt, obliegt es, sich mit den Statuten dieses Vereins bekannt zu machen. Wer ohne das ihm beitritt, handelt fahrlässig. Wer im übrigen seinen Beitritt zu DU nicht statutengemäß schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt hat, kann kein Mitglied des Vereins sein. Von Vereinsseite her muss weiters die Aufnahme von der Mitgliederversammlung bestätigt werden, um Rechtsgültigkeit zu erlangen. Diese Bestätigung ist jeweilen dem Versammlungsprotokoll zu entnehmen.
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 01.09.2018 Antworten Melden
Und Tschüss Du
Harry Quaderer lebt das was er in der VU kritisiert hat. Er soll glücklich werden mit seinen paar Getreuen. Die Intelligenz und Die die wirklich zum Wohl aller arbeitenden haben sich verabschiedet, teilweise zwangsweise. Ich werde genau verfolgen was an Vorstössen von Harry Quaderer und Jürgen Beck jetzt kommt. Ado Vogt kann ich leider nicht ernst nehmen, denn er würde am liebsten aus dem EWR aussteigen und sich der Schweiz anschliessen um seine Unternehmergewinne zu sichern
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Die glorreichen Vier
Was ist das für ein verbleibender Parteivorstand? Ein- uns ausgeladen wird wen der Vorstand bestimmt.

Die letzten Jahre habe ich noch Einladungen erhalten, wurde in eine Landeskommission delegiert und jetzt bin ich anscheinend nicht mehr Mitglied von Du.

Sympatisieren mit den rausgeschmissenen Landtagsabgeordneten? Ja, denn wenn ein Erich Hasler rausgeschmissen wird und ihm Herbert Elkuch und Thomas Rehak freiwillig folgen, dann muss was faul sein.

Schade um diese bisher doch erfolgreiche Partei, welche sich nun selbst demontiert.

Quaderer und der Rest des verbleibenden Vorstandes würden ihre Zeit und Kraft besser für das Wohl des Landes und seiner Bevölkerung einsetzen, wofür sie auch gewählt worden sind,
als sich unglaubwürdig und lächerlich zu machen
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