• Uni Liechtenstein, Vaduz
    Der Staatsbeitrag für die kommenden Jahr soll erhöht werden.  (Tatjana Schnalzger)

Mehr Geld für die Uni Liechtenstein

Die Regierung hat den Bericht und Antrag an den Landtag betreffend die Gewährung eines Staatsbeitrags an die Universität Liechtenstein für die kommenden Jahre verabschiedet. Sie beantragt 15.8 Millionen Franken für das Jahr 2020 und 16,3 Millionen für die Jahre 2021 und 2022.

Der Staatsbeitrag beinhaltet neben der Basisfinanzierung Beiträge an den Forschungsförderungsfonds sowie die Übernahme des Propter Homines Lehrstuhles, der bis anhin privat finanziert wurde und dessen Evaluation für eine Weiterführung nach dem Auslaufen der Anschubfinanzierung spricht. Zudem soll das Institut für Wirtschaftsrecht um einen neuen Lehrstuhl für Wirtschaftsstrafrecht, Compliance und Digitalisierung erweitert werden. Und schliesslich ist im beantragten Staatsbeitrag ein einmaliger und ausserordentlicher Investitionsbeitrag zur Erneuerung der IT-Infrastruktur und zur Verbesserung der IT-Sicherheit in der Höhe von jährlich 0.5 Millionen Franken inkludiert.

Die Entwicklungs- und Finanzplanung der Universität Liechtenstein sieht drei Stossrichtungen vor: Die konsequente Fortsetzung der Qualitätsstrategie in Lehre und Forschung («Stärken stärken»), den Ausbau der lokalen und regionalen Verankerung sowie die Stärkung der wissenschaftlichen Basis in den drei institutsübergreifenden Kernthemen. Langfristige Treiber wie «Digitalisierung und Innovation», «Raumentwicklung und Nachhaltigkeit» sowie «Verantwortung und Gesellschaft» geben hier die inhaltliche Stossrichtung vor.

Zahlreiche öffentliche Beiträge der Universität, Gutachten international anerkannter Qualitätssicherungsagenturen, renommierte Zertifizierungen, Veröffentlichungen in namenhaften Wissenschaftsmagazinen, Auszeichnungen akademischer Arbeiten, Spitzenplätze in Rankings und aktive Kooperationen mit anderen Hochschulen und Unternehmen belegen die Qualitätsentwicklung der Universität Liechtenstein. «Die Universität Liechtenstein hat eine wichtige Funktion für unser Land, indem sie im konsekutiven Bereich Fachkräfte im Tertiärbereich für die liechtensteinische und regionale Wirtschaft ausbildet», ist Regierungsrätin Dominique Hasler überzeugt. «Ferner erweitern Menschen, die bereits mitten in der beruflichen Verantwortung stehen, in Weiterbildungsstudiengängen, Tagungen, Konferenzen und Seminaren ihre Kompetenzen.» Rund die Hälfte der Absolventinnen und Absolventen treten in den Arbeitsmarkt des Alpenrheintals ein. (ikr/red)

11. Jul 2019 / 09:41
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