• PK Aurelia Frick in Vaduz
    Aurelia Frick stellt sich den Fragen der Medien.  (Daniel Schwendener)

Liveticker: Aurelia Frick stellte sich den Fragen

In der Berateraffäre rund um die geschwärzten Detail-Listen traten Regierungsrätin Aurelia Frick und ihr Generalsekretär René Schierscher heute vor die Medien. Der Liveticker zum Nachlesen. Für das ganze Video zur Pressekonferenz bitte nach unten scrollen.
Inhalt wird aktualisiert

Pressekonferenz von Aurelia Frick

11:06

Fazit: Die Regierungsrätin hat heute keine Neuigkeiten präsentiert, sondern ihren Standpunkt nochmals bekräftigt. Es seien keine Steuergelder für private Zwecke geflossen, die Detail-Listen seien auch ungeschwärzt vorliegend. Um den Sachverhalt zu prüfen, hat die Ministerin nun auch die Staatsanwaltschaft gebeten, eine Überprüfung vorzunehmen. Einen Rücktritt schliesst sie kategorisch aus. Ob sie allerdings in der FBP bleiben wird, wird der heutige Abend zeigen.

11:05

Und das war es auch schon. Die Pressekonferenz ist beendet.

11:04

Die derzeitige Überprüfung der GPK sei nur eine Sache von Aurelia Frick. Sie glaube, dass in keinem anderen Ministerium werde so tief und vehement nachgeprüft wie bei ihr.

11:04

Von der GPK-Sitzung erwartet sie nichts Neues. Sie habe alle Dokumente vorgelegt. Sie hofft aber, dass man dann miteinander spricht.

11:02

Ob sie ihre Zukunft noch in der FBP sehe? «Ich bin sehr offen und bin es mir gewohnt, dass mit harten Bandagen gekämpft wird.» Sie suche den Dialog. «Sehen wir mal, was der heutige Abend bringt». Sie gehe ganz ereignisoffen in die Diskussion.

11:02

Der Regierungschef habe bis jetzt keinen Kontakt zu ihr aufgenommen.

11:01

«Am liebsten würde ich alle Menschen auf den Peter-Kaiser-Platz einladen, um mit mir darüber zu diskutieren.»
 

11:01

Weshalb niemand mit ihr rede, weiss sie auch nicht. Deshalb sei es ihr an Anliegen, dass sie mit der Partei einen Dialog führe, einen offenen Brief verfasse oder die heutige PK abhalte.

11:00

Sie hat die Staatsanwaltschaft um eine unabhängige Prüfung des Sachverhaltes gebeten.
 

11:00

«Es gibt nichts, was ich zu verbergen habe.» Deshalb gebe es auch keine unangenehmen Fragen.

10:59

Das habe ihr die Energie gegeben, sich dieser PK zu stellen.

10:58

Die letzten zwei, drei Tage seien extrem anspruchsvoll gewesen. «Es hat mich überwältigt, was für einen Zuspruch ich dieses Wochenende erhalten habe.»

10:57

Zum Vorwurf, dass sie den Frauenstreik für eigene Zwecke missbraucht habe, stellt sie klar. «Ich stehe ein für die Rechte der Frau.» Und: «Natürlich äussere ich mich dazu in flammenden Reden.»

10:56

Den Vorwurf des politischen Kalküls weist sie zurück. Dieses hatte die FBP ins Feld gebracht.

10:56

Zu hypotetischen Fragen gebe sie keine Auskunft. Ein Journalist wollte wissen, wie sie zum allfälligen Misstrauensvotum stehe.

10:56

Zum Gespräch mit dem Erbprinz gibt sie keine Auskunft.

10:55

Sie wollte sich am Wochenende mit der Parteipräsidenten der FBP treffen, das Treffen findet heute Abend statt.
 

10:54

Ein Rücktritt kommt für sie nicht in Frage. «Und das nicht nur in diesem Moment.»

10:52

Nun kommt die Frage zum Rücktritt.

10:52

Wer hat das Liewo-Inserat bezahlt? «Sie wurde privat bezahlt, nicht mit öffentlichen Geldern.»

10:51

Sie betont nochmal die Wichtigkeit der externen Fachleute.

10:51

«Gerade die jetzige Diskussion zeigt, dass Internas nicht immer geheim bleiben.» Manche Mitarbeiter der Landesverwaltung wollen nicht, dass ihr Coaching in der Öffentlichkeit diskutiert werden.

10:49

Beide Dokumente seien elektronisch noch vorhanden, geschwärtzt und ungeschwärtzt.

10:49

René Schierscher: Auch der Ausdruck sei nur ein Abbild des elektronischen Originals.

10:48

«Natürlich hätten wir zuerst die Detaillisten kopieren und erst dann schwärzen sollen. Asche auf mein Haupt.»

10:47

«Mein Ministerium ist bekannt, dass da die GPK gerne mal genauer hinschaut.»

10:47

Sie habe nicht gewusst, dass die GPK diese Position im Landtag diskutieren werde. Man habe es aber ahnen können.

10:46

«Rückblickend hätte man es vermeiden können», so Frick. Es wäre glücklicher gewesen, wenn sie gewusst hätte, was die GPK vorhat.

10:45

Warum haben Sie es in Kauf genommen, dass alles öffentlich wird? Schliesslich habe die Ministerin ja bereits vorher davon gewusst.
 

10:45

Die Frage ist, ob sie mit der Arbeit von Marcus Vogt und Maria Pinardi zufrieden sei. «Ja.»

10:44

Es gehe um Personen, die ein Coaching in Anspruch genommen hätten.

10:44

Es wurden nur Vor- und Nachnamen geschwärzt, erklärt sie.

10:43

Frick stellt klar: «Es wurden keine Rechnungen geschwärzt.» Sondern nur die Stunden-Detail-Liste.

10:43

Die erste Frage betrifft Frau Pinardi und die Stundenabrechnungen.

10:42

Nun geht die Fragerunde los.

10:42

«Die Aufwendungen sind nie für mich persönlich gewesen.»
 

10:41

«Die abgelegten Unterlagen standen der GPK immer zur Verfügung.»

10:41

«Wenn wir gewüsst hätten, was diese Listen auslösen, hätten wir natürlich zu jeder Rechnung einen Akt angelegt.»
 

10:39

Zum Vorwurf, das Orginaldokument vernichtet worden seien: Die Rechnungen  werden geprüft und mit Originalstempel versehen, und der Landeskasse übermittelt. Diese werden dann elektronisch gespeichert.

10:39

Sie bringt ein Beispiel anlässlich einer Reise nach Deutschland, wie wichtig das sei. «Die falsche Aussage zum falschen Zeitpunkt im falschen Medium kann unser AAA-Rating gefährden», erklärt Frick.

10:38

Man sei auf externe Hilfe angewiesen, gerade auch bei der Vorbereitung von Pressekonferenzen.

10:38

Das Gesamtbudget für das Konto «Expterten, Gutachten, Öffentlichkeitsarbeit» habe die Regierung eingehalten.

10:37

Den Vorwurf der mangelnden Wirtschaftlichkeit weist sie in aller Vehemenz zurück. Es habe keine Aufwendungen für private Angelegenheiten gegeben.

10:36

Nach der Sitzung mit der GPK seien keine weiteren Fragen mehr offen gewesen.
 

10:35

Man habe anlässlich der Landtagsdebatte ein Lösung gefunden, wie die GPK vollständige Transparenz erhalte.

10:35

Die GPK habe nicht mal mehr 24 Stunden nach der Einreichung der Detaillisten später aber die Namen sehen wollen.

10:35

Es gebe Personen, denen der Persönlichkeitsschutz wichtig sei. Deshalb seien deren Namen geschwärzt worden. Dabei betont sie nochmal, dass es die Idee der GPK war, die Namen auf den Detaillisten zu schwärzen.
 

10:33

Es seien keine Rechnungen verändert oder vorenthalten worden. Heute hat sie Detail-Listen dabei.

10:32

Die GPK soll die Rechnungen der Regierung genau prüfen. Das sei ihre Aufgabe.
 

10:32

Sie erachtet die Arbeit der GPK als sehr wichtig. Deshalb habe sie auch alles offen gelegt.

10:31

Es sei ihr Anliegen, offen zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen.

10:31

Nun sind die Protagonisten vor Ort, die Pressekonferenz beginnt.

10:28

Ein Live-Video wird übrigens direkt auf unserer Facebook-Seite übertragen.

10:25

In fünf Minuten beginnt die Pressekonferenz.

10:23

Gemäss der offiziellen Pressemitteilung deutet weiter nichts auf einen Rücktritt hin.

10:20

Grosses Medieninteresse anlässlich der Presseinformation: Der Medienraum füllt sich bereits mit Journalisten, die liechtensteinischen Medien sind mit einem Grossaufgebot vor Ort.

10:20

Am Abend trifft sich Aurelia Frick ausserdem mit der Fraktion und dem Präsidium der FBP treffen. Letzeres hatte sich am Freitag deutlich von «seiner» Regierungsrätin abgewandt: Die Ambitionen als Regierungschefin seien «praktisch aussichtslos», das Schwärzen und Vernichten von Dokumenten «inaktzeptabel».

10:16

Heute Nachmittag wird übrigens die GPK tagen, um die weiteren Schritte zu besprechen. Wahrscheinlich wird sie einen Sonderlandtag beantragen, um weitere Details zu präsentieren. In diesem Fall wäre auch ein Misstrauensantrag sehr wahrscheinlich.

10:15

Am Wochenende kursierten Gerüchte, dass die Ministerin aus freien Stücken zurücktreten würde. Darauf deutet angesichts des gestern in der Liewo erschienenen offenen Briefes und der Einladung zur Medienkonferenz allerdings wenig.

10:10

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser. Anlässich den Turbulenzen rund um die Beraterspesen und die geschwärzten Listen tritt Aurelia Frick heute zusammen mit ihrem Generalsekretär vor die Medien. Sie wollen alle Fragen zur Affäre beantworten.

 

17. Jun 2019 / 10:00
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4 KOMMENTARE
Frage mich
Wenn es wirklich eine extrem tiefe Kontrolle war weil es hier eine Frau betrifft, dann frage ich mich wieso bei dem anderen Regierungsmitglied (auch eine Frau) nicht zu beanstanden gab... hat es vielleicht doch nichts mit den Geschlechtern zu tun?
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 17.06.2019 Antworten Melden
Inhaltliche Hilfe
Um eine Pressekonferenz etc. inhaltlich/fachbezogen adäquat vorzubereiten, benötigt es definitiv keine Kommunikationstrainer, sondern Fachexperten. Vielleicht sogar mit entsprechendem Studium ...
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 17.06.2019 Antworten Melden
GPK
Kann mir jemand beantworten ob die GPK zur Verschwiegenheit punkto sensibler Daten, Persönlichkeitsschutz etc. Zur Verschwiegenheit verpflichtet ist. Wenn JA, weshalb muss dann geschwärzt werden. Aus der PK bin ich jedenfalls nicht schlauer geworden.
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 17.06.2019 Antworten Melden

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