• Information Aktuelle Situation und Vorstellung „Massnahmenpake
    Wirtschaftsminister Daniel Risch stellte heute das Hilfspaket vor.  (IKR)

4000 Franken pro Monat für Kleinunternehmer

Um 16 Uhr informierten Regierungschef Adrian Hasler und Wirtschaftsminister Daniel Risch im Regierungsgebäude über das Hilfspaket zur raschen Unterstützung der Unternehmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Die Pressekonferenz zum Nachschauen:
 

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Regierung hat das 100-Mio.-Franken-Hilfspaket für die Wirtschaft verabschiedet. Dazu kommen neu noch 20 Mio. Franken, die die Gemeinden zur Verfügung stellen.

  • Zur Finanzierung der steigenden Kurzarbeitsauszahlungen soll ein ausserordentlicher Landesbeitrag über 50 Mio. Franken ausgerichtet werden.

  • Um Liquiditätsengpässe schnell zu überbrücken, wird eine Gewährung einer Ausfallgarantie vorgeschlagen - in Form von Krediten an hiesige Unternehmen durch die LLB.

  • Dafür gewährt das Land zugunsten der LLB eine Ausfallgarantie in der Höhe von maximal 25 Mio. Franken.

  • Zusätzlich soll eine Stundung der Mehrwertsteuerabgaben und der Beiträge an die AHV-IV-FAK ermöglicht werden.

  • Für Einzelunternehmen und Gesellschafter/Geschäftsführer von Kleinstbetrieben, die keinen Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung haben, ist eine Härtefall-Regelung vorgesehen. Für sie soll es eine monatliche Unterstützung von maximal 4000 Franken geben.

  • Zudem wird ein Nachtragskredit für die Wirtschaftsförderung über 25 Mio. Franken beantragt. 

Inhalt wird aktualisiert

Pressekonferenz Wirtschaftshilfe 19.3.

16:32

Die Pressekonferenz ist beendet. 

16:28

Bis jetzt haben weit über 100 Betriebe Kurzarbeit angemeldet. 

16:27

«Wir haben eine liechtensteinische Lösung», so Risch. 

16:26

Es gibt auch für Unternehmer eine Hotline beim Amt für Volkswirtschaft. Sie werde schon rege genutzt. 

16:25

Auch die Gemeinden beteiligen sich mit 20 Millionen am Hilfspaket. Es ist nun auf 120 Millionen dotiert. 

16:24

Auch im Kultur- und Veranstaltungsbereich brauche es Unterstützung. Auch an diese werde gedacht, so Risch. Konkretes gibt es aber noch nicht. 

16:22

Ebenso ist zur Unterstützung von Einzelunternehmern und Geschäftsführern von Kleinstunternehmen, die keinen Anspruch auf
Kurzarbeitsentschädigung haben, eine Härtefall-Regelung vorgesehen. 

16:22

Im Sinne von flankierenden Massnahmen soll zudem eine Stundung der Mehrwertsteuerabgaben sowie der Beiträge an die AHV-IV-FAK-Anstalten ermöglicht werden.

16:21

Unternehmen sollen so ab Montag, 23. März 2020, rasch mit Liquidität ausgestattet werden können.

16:21

Eine weitere Massnahme geht um die Liquidität. Es wird eine Ausfallgarantie für Liquiditätskredite der LLB geben.

16:19

Kurzarbeitsentschädigung erhalten die Unternehmen ab dem 30. April. 

16:18

Die neuen Massnahmen sind bis 30. Juni befristet. Es könne aber sein, dass verlängert werden müsse. 

16:17

Berücksichtigt wurden auch Einzelunternehmen. «Diese dürfen wir nicht vergessen», so Risch. 

16:16

Die Unternehmen brauchen Liquidität, so Risch. Schliesslich gehe es auf die Lohnzahlungen zu. 

16:15

«Wir sind uns bewusst, dass wir hier und dort auch nachbessern werden müssen.» Auch sei es so, dass 100 Mio. Franken nicht reichen.

16:14

Eine richtige Lösung zu finden, sei aber alles andere als einfach gewerden weil die Wirtschaft in Liechtenstein so divers sei. 

16:13

In den umliegenden Ländern seien bisher aber nur die Beträge für die Wirtschaftshilfe bekannt. Liechtenstein dagegen sei da schon viel weiter. 

16:12

Die Wirtschaft und die Arbeit sorge für die Lebensgrundlage von uns allen. «Wenn wir der Wirtschaft helfen, helfen wir die Menschen in Liechtenstein.»

16:11

Er wiederholt: «Liechtenstein braucht uns alle.» Das gelte auch für die Institutionen. Es sei beeindruckend, wie gross die Solidarität momentan sei. 

16:10

Jetzt spricht Daniel Risch. Es seien schwierige Zeiten, so der Wirtschaftsminister.

16:09

Hasler wiederholt nochmals die jetzt geltenden Regeln: Hände waschen, Abstand halten, Menschenansammlungen vermeiden.

16:08

Morgen findet ein Sonderlandtag statt. Es wurde beantragt, dass die Anpassungen für dringlich erklärt werden. Bereits am Montag stehe das Unterstützungspaket zur Verfügung, so Hasler.

16:07

Zentrale Elemente sind: Bereitstellung von Liquidität für Unternehmen und Lockerung der Kurzarbeitsentschädigung. Auch gibt es eine Lösung für Härtefälle, im besonderen die Einzelunternehmen. Aber auch für Vereine im Bereich Sport und Kultur sei eine Unterstützung vorgesehen.

16:06

Man nehme die Probleme sehr ernst und habe darum eine Taskforce eingesetzt, um schnelle Hilfe für Unternehmen anbieten zu können. In Rekordzeit liege nun ein neues Hilfspaket vor. 

16:06

Jetzt gehts um die Wirschaft. Arbeitsplätze und Unternehmen seien gefährdet. Besonders Einzelunternehmen wissen nicht mehr, wie sie noch Löhne und Mieten bezahlen sollen. 

16:05

Die Regierung hat neue Corona-Hotlines eingerichtet - etwa für allgemeine Fragen oder für Fragen in Bezug auf die Kurzarbeitsentschädigung.

16:04

«Trotz all dieser Massnahmen ist die Versorgung der Bevölkerung mit den Gütern des täglichen Bedarfs sichergestellt», so Hasler.

16:04

Hasler wiederholt nochmals, welche Geschäfte noch offen haben und welche schliessen müssen.

16:03

Adrian Hasler eröffnet die Pressekonferen und spricht beispielsweise dem Gesundheitspersonal seinen Dank aus. Auch weist er nochmals darauf hin, dass er sich bewusst sei, wie einschneidend die bisherigen Massnahmen der Regierung sind.

16:02

Willommen im Liveticker!

 

19. Mär 2020 / 15:34
Geteilt: x
4 KOMMENTARE
@desle
Ich habe eine dringende Bitte an Sie:

Bitte bitte lassen Sie sich aufstellen und wählen! Da Sie die Situation so vorhersehbar finden und es so viel besser gemacht hätten als sämtliche Regierungen dieser Welt, wäre das doch wirklich grossartig! Weil dann hätten wir einen Kapazunder an unserer Spitze, wie es ihn offenbar weltweit nirgendwo gibt.

Und um Sie zu zitieren:
Es gibt nicht oft die Möglichkeit eines Bürger zu zeigen, was er drauf hat. Die Chance ist weg. Hätten Sie sich wählen lassen, aber eben, anonym hinter der Tastatur ein bisschen Politikerbashing zu betreiben ist halt doch bequemer, oder?
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 20.03.2020 Antworten Melden
Das ist die Rechnung für das späte und inkonsequente reagieren
Wir haben die Welle anrollen gesehen, mehr als 2 Monate hatten wir Zeit um uns richtig vorzubereiten. Jetzt ist der Tsunami da. Nicht gerade eine Überraschung.

Das soll als Lessons Learned gelten.

Wenn wir uns einfach auf das BAG oder die EU, oder noch schlimmer, die WHO verlassen, werden wir immer dumm aus der Wäsche schauen.

Wäre es so schlimm gewesen wenn unsere Entscheidungsträger in der Regierung, sich ernsthafter mit dieser globalen Pandemie auseinander gesetzt hätten, als wir noch die Möglichkeit hatten frei und gut überlegt zu handeln?
Jetzt ist die Epidemie im Ländle angekommen und wir können nur noch versuchen mit Steuergelder die Geschäfte am Laufen zu halten.

Wäre es abzufedern gewesen, wenn unsere Regierung etwas mehr Rückgrat hätte?

Eventuell die Gesundheit der Bevölkerung VOR die Bedürfnisse der Industrie gestellt hätte?

Es gibt nicht oft die Möglichkeit einer Regierung zu zeigen was Sie drauf hat.
Die Chance ist weg.

Aber der nächste Tsunami kommt bestimmt.
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 20.03.2020 Antworten Melden
@desle
Im Nachhinein ist es immer leicht zu reden.
Denken Sie allen Ernstes, dass man die jetzigen Massnahmen (Schliessungen Schulen und Kinderbetreuung, Geschäfte, Besuchsverbot Altersheime, Beschränken an der Grenze etc) vor zwei Monaten durchgebracht hätte? Also am 20. Januar? Da hätte ich Sie und alle anderen mal sehen wollen. Das wäre ein Aufschrei sondergleichen gewesen und es wäre als völlig übertrieben und absurd bezeichnet worden. Die Wirtschaft wäre ausgeflippt.
Es ist immer leicht, hinter der Tastatur gemütlich gescheit zu schwatzen, wenn man keine Entscheidungen treffen muss.
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 20.03.2020 Antworten Melden

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